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Samstag, 17. März 2018

Life is full of good cake ;-)

ICH KANN WIEDER KUCHEN ESSEN!
Es ist ein Traum. Ich kann wieder Kuchen vertragen, zumindest ein Stück, immerhin ein oder zweimal die Woche. Ich wills ja noch nicht übertreiben.

Ich wollte schon seit langem mal Maras  sagenhafte Carrot Cake Roll ausprobieren.
Was soll ich sagen.....inzwischen habe ich ihn schon drei mal ausprobiert, und vielleicht muss ich ihn nochmal machen, damit ich mir ganz sicher bin, dass er so himmlisch schmeckt, wie ers in der Tat tut.




Ein grossartiges Rezept, absolut suchtgefährdend.
Ganz grundsätzlich lohnt es sich, bei Maras Blog vorbeizuschauen. Mara selber ist supersympathisch, ein fleissiges Lieschen, und der Blog bezaubernd. Hübsche Fotos, soweit der Finger scrollt.....

Ich habe ein bisschen am Rezept gebastelt, weil ich Emmer Mehl verwendet habe, und dafür etwas mehr Flüssigkeit gebraucht habe, als im Original Rezept vorgeschlagen.
Bei dritten Backvorgang habe ich einfach ein grosses Ei hizugefügt, das klappte auch hervorragend, um mehr Feuchtigkeit in den Teig zu bekommen.
Einmal habe ich den Teig am Vorabend zubereitet und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Funktionierte sehr gut.
Beim Karamell habe ich auch experimentiert, und Zitronensaft hinzugefügt, das war köstlich!
Und statt des Vanillezuckers schwamm bei mir einfach eine halbierte, ausgekratzte Schote mit im Saft.
Vorstellen werde ich Euch allerdings das Originalrezept aus Life is full of goodies, und basteln könnt Ihr ja dann selber.

Hefeteig:

Einen Würfel Hefe in
60 ml Wasser (lauwarm) auflösen.
10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit
150 Gramm Karotten reiben.
Diese mit
570 Gramm Mehl,
80 Gramm Zucker,
60 Gramm weicher Butter sowie
60 ml Milch sowie dem Hefewasser zu einem geschmeidigen Teig kneten.
1 Stunde gehen lassen.

Füllung zubereiten aus:

80 Gramm braunem Zucker,
80 Gramm weissem Zucker,
1/2 TL Zimt, sowie
60 Gramm weicher Butter.


Das Apfelkaramell wird folgendermassen gekocht:

500 ml Apfelsaft auf ein Drittel einkochen lassen.
200 Gramm braunen Zucker,
60 Gramm Butter, sowie
1/4 TL Zimt und
ein Päckchen Vanillezucker, sowie
180 ml Sahne hinzufügen und 10 Minuten auf kleiner Hitze vor sich hinblubbern lassen.

Wichtig! Den Apfelkaramell mit einem Löffel probieren, sich dabei nicht die Zunge verbrennen, und sich im siebten Himmel fühlen.
Das Zeug schmeckt wie flüssiger Apfelstrudel.



Inzwischen ist der Hefetig hübsch aufgegangen, wir rollen ihn rechteckig aus, und geben die Füllung darauf.
In Streifen schneiden, aufrollen und zur Schnecke gerollt in eine gebutterte Springform ( bei mir 28 cm) geben. Dabei von innen nach aussen arbeiten.
Nochmals 15 Minuten gehen lassen, mit etwas braunem Zucker bestreuen und anschliessend für 25 Minuten bei 180 °C Ober/Unterhitze backen.



Vergesst das mit dem Abkühlen lassen. Sofort anschneiden, Karamell drüber und vor Wonne grunzen.



Mara, Danke für das Rezept, es wird ein Klassiker in meiner Küche bleiben :*








Sonntag, 4. März 2018

Death by Cinnamon

Gebäck darf ich ja grade nicht. Aber für meine Zorra mache ich fast alles.
Und das bisschen Bauchweh nach sonem Schneckchen..........

Meine liebe Freundin Zorra hat heute Geburtstag.
Und weil wir geschmackstechnisch auf der gleichen Frequenz funken, lade ich sie zum Kaffee ein.
Zorra.......
....diese ZIMTSCHNECKEN!

Der Wahnsinn. Wer gern backt, ab an den Herd.
Brüller Rezept.

Hefeteig herstellen:
1 Würfel Hefe mit
100 Gramm Mehl (ich hab mal Emmer probiert, Type 1300 ),
in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen. Erstmal schön stehen lassen.

Dann mit
200 ml lauwarmem Wasser,
200 ml Milch,
70 Gramm Zucker, und ner Prise Salz,
2 Eiern sowie
70 Gramm flüssiger Butter und nochmals
600 Gramm Mehl zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Eine Stunde gehen lassen.




Füllung vorbereiten aus:

200 Gramm braunem Zucker, 
120 Gramm weicher Butter,
Zimt und Vanillemark.




Teig zu einem Rechteck ausrollen, mit der Füllung bestreichen und aufrollen.
In 12 Stücke schneiden und in eine gefettete Auflaufform geben.
Bei 180°C Ober/Unterhitze backen, nach 15 Minuten mal Stäbchenprobe machen.
Pappt noch? Dann nochmal ein paar Minuten backen.

Rausnehmen, und jetzt kommts:
noch warm mit einem Frosting überziehen.
Bestehend aus:

60 Gramm weicher Butter,
150 Gramm Frischkäse, sowie
100 Gramm Puderzucker.




Und nun, Jogginhose mit Gummizug anziehen, Hausklingel ausschalten, die Auflauform unters Kinn ziehen und solange essen, bis jemand "Stopp" schreit.
Zorra, alles Liebe zum Geburtstag, ich drücke Dich. Aber erst, wenn Du Dir die Krümel ausm Gesicht gemacht hast. Und das Frosting ausm Mundwinkel.








Donnerstag, 9. Juni 2016

CriCraCruffin.......

Cruffin. Ich weiss, was Ihr denkt. Neumodischer MischMasch Kram. Neudeutsch: Hybrid Food.
Dachte ich auch. 
Wisst Ihr was? Die Mischung aus Croissant und Muffin ist ein Brüller. Sozusagen eine Premium-Hefe-Zimt-Schnecke.

Und jetzt kommt das für mich total Ungewöhnliche: 
Die machen richtig viel Arbeit.
Die Freundin meines Sohnes, die übrigens sowohl die Idee als auch das Rezept in die Küche brachte, teilte sich mit mir die Backerei.....Bastelei.
Muffinform mit 12 Mulden fetten, oder Papierförmchen verwenden.
Für die Füllung schonmal 200 Gramm Butter aus dem Kühlschrank nehmen. Sie sollte Zimmertemperatur haben. 
Für eine Füllung entscheiden...wir haben Rohucker mit Kokosblütenzucker vermischt, und Vanille mark sowie Zimt dazugegeben.
Dann bereitet man einen Hefeteig zu, aus folgenden Zutaten:
240 Gramm Mehl Type 1050 
210 Gramm Mehl Type 405
1 1/2 Päckle Trockenhefe
1TL Salz
3 EL Zucker
180-250 ml lauwarmes Wasser ( das ist wirklich sehr unterschiedlich, da müsst Ihr etwas spielen)
75 Gramm weiche Butter 
 Der Teig muss sich anfühlen wie ein Babypopo.
In vielen Rezepten lässt man den Teig gehen...wir haben festgestellt, dass sich junger Hefeteig viel besser verarbeiten lässt, und das Ergebnis genauso köstlich wird.
Teilt den Teig in 6 Teile, aus jedem Teil stellt Ihr zwei Cruffins her.
Dreht die einzelnen Teile durch die immer kleiner eingestellte Nudelmaschine, wenns arg dünn wird, teilt ihr in der Mitte und lasst die Nudelplatten einzeln durch. 
Ihr müsst am Ende 12 hauchdünne Teigplatten haben.
Die bestreicht Ihr nun mit der Butter (geht am Besten mit den Fingern), und bestreut sie mit dem Zucker.
Nun eng aufrollen und in die Muffinförmchen geben. Form? Egal. Sieht alles irgendwie nett aus. 

Angeblich kann man sie nun auch in den Kühlschrank geben und später backen. Da wir gierig sind, kommt sowas in dieser Familie nicht vor.......
Bei 200°C backen. Etwa 25 Minuten, aber bitte im Auge behalten.
Rausnehmen und sofort drüber herfallen. Frisch und heiss sind sie grossartig!!!!! 

Ja, ich weiss.....die Küche sieht nun aus wie Sau, die Nudelmaschine klebt, und irgenwie ist alles voller Mehl......aber EGAL EGAL EGAL......es lohnt! Versprochen.Stimmts, Paulina?

Freitag, 25. März 2016

Frohe Ostern!

Ich wünsche Euch Allen wunderbare Ostertage. Vielleicht scheint ja die Frühlingssonne ein bisschen für uns.
Und falls nicht, ab in die Küche und backen! Das hilft!
Zum Beispiel einen Osterzopf, den findet Ihr hier :-)


Mittwoch, 14. Oktober 2015

Dulce de leche Schnecken

Das hat mir auch keine Ruhe gelassen, das nicht notierte Rezept.
Sonntag habe ich dann die Schürze umgebunden und die Schneckchen erneut probiert. Sie waren gar köstlcih, aber als sie fertig gebacken waren, file mir ein, dass ich sie beim letzten Mal mit ZimtZucker bestreut hatte. Das fand ich noch den ultimativen Kick.
Achja, und Ihr braucht eine gekochte, abgekühlte Kartoffel.

Los gehts:
Ein Würfel Hefe wird in
250 ml lauwarmer Milch aufgelöst.
500 Gramm Mehl sowie
2 grosse Eier,
eine durch die Kartoffelpresse gedrückte Kartoffel und
eine Prise Salz hinzufügen. Ordentlich kneten. Falls der Teig zu weich ist, etwas Mehl hinzu, ist er zu klumpig, etwas lauwarme Milch dazugeben. Bei mir hats gut gepasst, ich hatte Mehl mit der Type 550.
Eine halbe Stunde gehen lassen.
80 Gramm flüssige, nicht heisse Butter dazugeben, nochmals ordentlich durchkneten.
Ein halbe Stunde ruhen lassen.
Auswallen und eine Dose gezuckerte, eingekochte Dosenmilch ( gibts da, wo Russen gerne einkaufen, die lieben das nämlich...könnt Ihr auch selber einkochen, dauert aber STUNDEN)
auf den Teig streichen. Einrollen, Schnecken abstechen, in eine ordentlich gebutterte Form geben, Schneckchen auch noch obenauf etwas buttern. Backen. Ich backe bei 200 °C, die Backzeit weiss ich nur so ungefähr....so 35 Minuten, macht das bitte auf Sichtkontakt mit Stäbchenprobe.
Und bitte vor dem Backen mit Zimtzucker bestreuen!!!! Das wird so köstlich!

Voilà, da sind sie. Und Barbara, das Boeuf ist auch noch irgendwann fällig ;-)






Mittwoch, 30. September 2015

Another day in paradise...

...Mehlspeisen.....sind der Himmel. Immer und immer wieder.
Und Germknödel sind einfach, Ach guckt doch selber......

Und nach diesem Rezept gelingen sie einfach prächtig.



Noch Fragen? :-))

Donnerstag, 17. September 2015

Rohrnudla

...oder Ofennudeln. Diesmal nicht nach diesem Rezept und auch nicht "die faule Variante", sondern aus meinem uralten Lieblingsbuch: "D´ schwäbisch Kuche". Keins meiner Kochbücher hole ich so oft hervor wie dieses, dabei hat es nicht ein einziges Foto zu bieten. Ein bisschen hab ich den Teig modifiziert, ich mag Hefeteig gern Eier-lastig.
Dafür ein paar bezaubernd altmodische Illustrationen und nette kleine Sprüchle.
Aber jetzt erstmal zum Teig.
Ein Würfel Hefe wird mit etwas warmem Wasser (1/8l, Danke Jutta:-) )in einer 500 Gramm-Mehlmulde aufgelöst.
Gehen lassen. Dann kommt hinzu:
1 Prise Salz,
100 Gramm Zucker,
4 Eier und
70 Gramm weiche Butter.
Alles gut verkneten. Eventuell ist der Teig etwas zu weich, je nach Eiergrösse, dann arbeitet einfach noch etwas Mehl unter.
Etwa eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit 24 Zwetschgen entkernen. Etwas Butter anwärmen, bis sie flüssig ist.
Ofen auf 200°C vorheizen.
Eine quadratische ofenfeste Form buttern.
Den Teig in 12 gleiche Teile teilen, rund wirken, kurz gehen lassen.
Die Rundlinge auseinanderziehen, je zwei Zwetschgen plus einen Würfel Zucker in die Mitte geben und verschliessen.
Ins gebutterte Kar setzen, mit flüssiger Butter bepinseln, mit Zimtzucker bestreuen.


Circa 35 bis 40 Minuten backen. Rausnehmen und UNBEDINGT heiss essen. Mit zusätzlich Pflaumenmus und Vanillesosse.
Selbstgemacht, natürlich ;-)





Und jetzt noch ein Sprüchle aus meinem Buch:

"Wer se beim Kocha bloaget, spürt viel Fraid.
Denn a guets Eassa, des meget d´Leit.
Do freit si au eiuer Heargott im Himmel doba,
sieht´r doch, es geit ist bloss domme Koge."

Mittwoch, 22. April 2015

Pimp my Brioche

Auf diese Idee kam ich an Ostern in Südtirol, wo es überall diese wunderbare Colomba Pasquale gibt.
Ein Hefegebäck in Taubenform.
Sagenhaft.
Brioches nach diesem Rezept backen.
Und dann mit verquirltem Ei bestreichen und mit Mandeln und Hagelzucker vor dem Backen bestreuen.
Thats it.



So werde ich auch meinen nächsten Zopf bestücken. Köstlich!



Sonntag, 2. Februar 2014

Hefeteilchen mit Kartoffeln

Die Fotos sind heute nicht überzeugend, die Schneckle sehen verbrannt aus, und das Foto mit der angebissenen Schnecke, bei der man die Flaumigkeit des Teiges sieht, ist total verwackelt.
Ihr müsst mir also glauben, dass sie gar köstlich waren.
Wenn Ihr eine Kartoffel vom Vortag übrig habt, macht Euch diesen Hefeteig.
Löst
einen halben Würfel Hefe in
150ml lauwarmer Milch auf.Fügt
350 Gramm Mehl hinzu, sowie
60 Gramm Zucker,
1 Ei,
eine durch die Kartoffelpresse gedrückte, mittelgrosse Kartoffel, und
1 Prise Salz.
Gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat und dann den Teig beliebig verwenden.
Als Zopf, als Schneckle, oder formt Kugeln daraus, backt sie und füllt sie nach dem Abkühlen mit Vanillepudding.
Ich habe mich für Schneckle entschieden, mit Mascobadozucker, Zimt und Butter gefüllt.
Ein Traum, der ein feines Foto verdient hätte....ich hols nach, versprochen.




Samstag, 21. Dezember 2013

Bratapfelschnecken

Ich hatte Lust auf süss, und Hefe im Kühlschrank und Äpfel, wie weg mussten, sowie einen Marzipanrest. Ich hatte bloss diesmal keinen "Hefetag", irgendwie hat mir der Teig nicht den Gefallen getan, richtig schön aufzugehen und flaumig zu werden. Gibts eben auch, solche Backergebnisse. Lecker waren sie dennoch.
Einen Hefeteig herstellen aus folgenden Zutaten:
500 GrammMehl
1 Würfel Hefe
120 Gramm Zucker
150 ml Milch
1 sehr grosses oder 2 kleine Eier
50ml Sahne
50 Gramm weiche Butter
eine Handvoll Rosinen
Die Rosinen im Teig mag ich besonders gern, weil ich einen Thermomix habe, der sie klitzeklein schreddert. Sie heben den Geschmack des Teiges und halten ihn saftig und frisch. Alternativ könnte man versuchen, die Rosinen klein zu hacken und dann dem Teig zuzugeben.
Den Teig gehen lassen, bis er das doppelte Volumen hat.



In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten, ich hatte:
5 kleine, schon schrumpelige Äpfel
etwa 100 Gramm Marzipan, kleingeschnitten
eine Handvoll gehackter Haselnüsse
Zimt
etwas Rum
und Zucker, bis Euch die Süsse gefällt, ich habe braunen genommen.
Vanille wär nicht schlecht gewesen, hab ich aber vergessen.
Den Teig zu einer Platte auswallen, die Fülle darauf verteilen und in 4cm dicke Scheiben schneiden.
In eine reichlich gefettete Auflauffrom setzen, mit flüssiger Butter oder Sahne bepinseln und nochmals gehen lassen.





Den Ofen auf 175°C hochheizen und die Schnecken backen. Ich weiss nicht wielange, habt Sie bitte im Auge. Es sind ungefähr 30 Minuten, aber das schwankt von Ofen zu Ofen. Ihr seht, wenn die Schneckle fertig sind. 

Seid kreativ bei der Füllung! Ich finde solche Schneckle, oder auch Rosenkuchen, wenn Ihr ihn rund backt, ideal, um Restle aus der elenden Weihnachtsbäckerei zu verwerten. Nougat, Marzipan, etwas Schokolade, Nüsse, Birnen, Datteln.....all das nimmt der Hefeteig brav auf. Wenn Euch die Fülle ungebacken schmeckt, dann tut sie das auch in gebackenem Zustand.
Und jetzt mach ich mir ein Tässchen Kaffee :-)




Dienstag, 5. November 2013

Was haben Marion und Tom mit Konstantin Wecker zu tun?

Dem Konstantin Wecker seine Ex-Frau backt. Und das Backbuch "Anniks göttliche Kuchen" habe ich von Marion und Tom geschenkt bekommen, als alle "Pappnasen" (das hat Tom in der Widmung geschrieben! ich kann nix für!!) zum Allgäu Adventure da waren.
Das Buch ist klasse, die Kuchen sind nachbackbar und die Deko hält sich in Grenzen.
Ich habe einen Hefegugelhupf nachgebacken, mit kleiner Änderung. Ich wollte noch Rosinen drin haben, und eine Gugelhupfform wollte ich auch nicht. Mir war nach Riesenbrioche.










Alle Zutaten werden bei Anniks Rezept einfach zusammengeknetet, da ich aber grundsätzlich Frischhefe verwende, habe ich einen Würfel Hefe kurz vorher in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst.
Hernach kam alles in den Thermomix:

 600 Gramm Mehl,
150 Gramm Zucker,
100 Gramm flüssige, nicht mehr heisse Butter
1 TL Salz
4 Eier
180ml Milch
und die aufgelöste Hefe

Alles verkneten und eine Stunde gehen lassen. Anschliessend habe ich in Rum eingelegte Rosinen dazugegeben. Ich schalte dann den Thermomix nochmal kurz an, damit die Rosinen zerkleinert werden, das schmeckt nicht nur hervorragend, der Teig bleibt auch schön saftig.
In eine gebutterte Gugelhupfform geben (ich habe eine Riesen Brioche Form benutzt, weil ich wollte :-) )
Nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
Ich habe den Riesen Brioche/Gugelhupf noch mit Butter bepinselt und mit Hagelzucker bestreut.
Annik backt Ihren Gugehupf bei 150°C 45 Minuten lang, ich habe meinen Brioche bei 200°C in den Ofen geschoben, den Ofen sofort auf 150°C runtergedreht und knapp eine Stunde dringelassen.
Der Gugelhopfmonsterbrioche bleibt tatsächlich 3 Tage saftig und lecker. Ich bin begeistert und bedanke mich nochmal herzlich.....bei Annik, Marion und Tom :-)





Montag, 30. September 2013

Germknödel

Mehlspeisen! Meine ewige grosse Liebe!
Und wenn Wolfgang , den ich sehr schätze, in seinem Event, dass bei Zorra läuft "alles was rund ist" fordert, dann wird geknödelt! Und zwar gegermknödelt!

Mein Mann schimpft, weil ich ihn mit Arbeiterpfoten und Gartenarbeits-T-Shirt fotografiert habe, aber da muss er jetzt durch, und Ihr auch :-), es soll ja authentisch bleiben hier.



Ich fülle meine Germknödel nicht, weil ich sie gerne mit Mengen an Mohnzucker mag, und etwas Pflaumenmus, und mein Mann lieber mit viel Zwetschgenröster.

500 Gramm Mehl,
1 Würfel Hefe,
200 ml Milch,
50 Gramm geschmolzene Butter,
1 Ei,
2EL Zucker,
1 Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
30 Minuten gehen lassen, in 4 Teile teilen, rund wirken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
In zwei grossen Töpfen Wasser erhitzen, kochen lassen und simmern lassen. Zwei flache Siebe einsetzen und je 2 Knödel in das Sieb setzen. 20 Minuten im Wasserdampf ziehen lassen, dabei den Deckel auf den Topf setzen.
Die Babys rausnehmen, zerlassene Butter dazu servieren, sowie Unmengen an Mohnzucker.
Man kann einen schönen Zwetschgenröster dazu servieren, oder eben Pflaumenmus.
Oder Ihr kocht Euch eine Vanillesosse dazu, ich mag halt Butter lieber.
Nach dem Genuss des Germknödels kann man als Mann augenscheinlich nicht weiter der Gartenarbeit frönen, sondern muss aufs Sofa liegen, also aufgepasst, wann Ihr den Germknödel serviert. Am Besten NACH getaner Arbeit!
Wolfgang, tolles Event! Ich freu mich auf die Zusammenfassung!



Sonntag, 1. September 2013

Puddinghörnchen

Diese wunderbaren Hörnchen habe ich bereits im Juni gebacken und vergessen zu posten.
Ich habe Sie über meinen Grossgrosscousin Manuel entdeckt, der sie von seiner Namensvetterin Manu hat. Die sind klasse!




Machen wenig Arbeit und ordentlich was her :-) Ideal für einen Sonntagskaffee.

Freitag, 14. Juni 2013

Buchteln

Susi von Prostmahlzeit hat sich ein Thema ausgesucht, bei dem mein Herz höher hüpft: Österreich kulinarisch.
Das Event findet bei Zorra statt und ich freu mich schon auf die Zusammenfassung.
Ich wollte ursprünglich Marillenknödel beisteuern....die ich normalerweise problemlos kann. NORMALERWEISE.
Diesmal gabs einfach nur Matsch im Topf.
Nagut. Nächster Versuch. Buchteln.
Ums kurz zu machen.....auch die hab ich schon mal besser und schöner gemacht.
Aber lecker waren sie allemal.
Ich mag sie gern mit Vanillesosse und Mohnzucker.


Aus
250ml Milch,
1 Würfel Hefe,
150 Gramm Zucker,
150 Gramm Butter,
2 Eiern und
500 Gramm Mehl
einen Hefeteig herstellen und eine halbe Stunde gehen lassen.
Hernach in 10 gleiche Teile teilen und rund wirken.
10 Aprikosen entkernen und je einen Zuckerwürfel hineingeben.
Die Hefekugeln etwas flach wirken, die Aprikose in die Mitte setzen  und den Hefeteig darum schliessen. Mit der Naht nach unten in eine Auflauform setzen, in die man vorher ein paar Butterflöckchen und eine Schicht Zucker gegeben hat.
Jetzt den Ofen auf 200°C aufheizen. Wenn der Ofen heiss ist, sind auch die Buchteln schön aufgegangen.
Backen, bis sich Buchteln knackig braun sind....dann ist auch der Boden lecker, Butter und Zucker sind eine Karamell Liason eingegangen :-)
Die Vanillesosse mache ich ohne Rezept aus Butter, etwas Mehl angeschwitzt, Milch dazu und Zucker, Vanilleschote auskratzen, aufkochen und mit einem Ei legieren.
Susi, ich finde Dein Thema richtig klasse, tut mir leid, dass ich keine Top-Ware abgeliefert habe, bei den nächsten Marillenknödel denke ich an Dich :-)


Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)

Freitag, 24. Mai 2013

Pide

In der Türkei esse ich unwahrscheinlich gerne Pide, eine Art türkischer Pizza mit dickem Rand.
Jetzt, da wir einen Holzofen im Garten haben, kann ich mir den Genuss sooft das Wetter es zulässt und ich es will gönnen.
Mit diesem Teig, den ich länglich auswalle, mit Käse und Kräutern (hier Bärlauch) bestreue und die Ecken einschlage.



Und so ein Holzofen-gebackenes Brot schmeckt schon nochmal Klassen besser.



Übrigens war Sandra die Erste, die ein Brot in unserem Ofen gebacken hat. Und Sandra, es stimmt, wir habe tatsächlich einfach die Glut zu früh aus dem Weg gerräumt. Bei den Pide hat es jetzt hervorragend geklappt.


Jetzt fehlt nur noch das Wetter zum Brot......

Samstag, 18. Mai 2013

Schnelle Semmelchen

Ruckzuck gemacht und fein sind diese schnellen, hübschen Semmel.
Neu war für mich die Methode, die Hefe ins Mehl zu krümeln, hat aber bestens funktioniert.
Einen Würfel Hefe in
500 Gramm Mehl reiben,
350 ml Wasser und 10 Gramm Salz zugeben, verkneten.
Eine halbe Stunde gehen lassen, erneut verkneten, rund wirken und nochmals eine halbe Stunde abgedeckt gehen lassen.
Den Ofen auf 250 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Von dem Teigballen mit einer Teigkarte kleine Stücke "abschneiden", sodass kleine Dreiecke entstehen.
Die Schnittflächen kann man in Sesam, Mohn, Sonnenblumen-und Kürbiskerne oder auch geriebenen Käse tupfen, das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch lecker und macht den Brotkorb schön bunt.
In den Ofen geben und dabeibleiben, die Semmel werden schnell fertig.



Einen Guten!

Montag, 10. Dezember 2012

Neues von der Hefe

Zorra hat mich auf ein Video aufmerksam gemacht, in dem ein schweizer Bäcker Hefezopf erklärt. Er weist darauf hin, dass man die Butter ganz zum Schluss hinzufügen soll, damit sich alle anderen Zutaten erst gut verbinden können, und das Fett die Hefe nicht am gehen hindert.
Ich habe das mit den Hefeschneckle ausprobiert, und siehe da:
Köstlich! Fluffig, weich, flaumig.
Nie mehr werde ich Hefeteig anders zubereiten!


Bitte probiert das mal aus, egal ob Zopf, Buchteln oder Hefeschnecken.
Vielleicht hat Zorra auch den Link nochmal parat? Ich kann ihn nicht mehr finden.....

Montag, 10. September 2012

Wenn die beste Freundin....

...zu einer Segeltour auf dem Alpsee einlädt, und um Kuchen bittet, und es gerade Zwetschgen im Garten hat....dann gibts Rohrnudeln. Mit dem Gewinner-Hefeteig von Leila Lindholm, Rezept findet Ihr hier.
Den bereits gegangenen Hefeteig in gleichgrosse Stücke teilen, zu Kugeln formen und ca.30 Minuten gehen lassen.
Zwetschgen entsteinen und statt des Steins einen Würfelzucker in die Zwetschge packen. Den Zucker könnt Ihr vorher in Pflaumenschnaps stippen, falls keine Kinder mitessen. Ich habe Rum genommen, Pflaume war temporarely not available :-)



Die Teigkugeln flach wirken, die Ränder über der Zwetschge einschlagen, und den Teig unten zuzwirbeln. In eine gut gefettete Reine legen und Abstand lassen. Mit flüssiger Butter bestreichen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.



Jetzt in den heissen Ofen schieben. Ich heize auf 250 Grad hoch, schiebe die Rohrnudeln hinein, und schalte den Ofen sofort auf 175 Grad runter.  Nach 25 bis 30 Minuten sind sie fertig ( Stäbchenprobe!).



Dann die Sonnenbrille rausholen, der Freundin gratulieren, in die Sonne blinzeln und die Rohrnudel ihrer Endbestimmung zuführen.
Liebe K. , nochmal alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag und vielen herzlichen Dank für den schönen Ausflug! War ein ganz besonderer Tag!  Kuss !



Freitag, 31. August 2012

Cynthia und Leila ihr seine Hefeschneckle

Ich weiss nicht, ob Frau Lindholm und Misses Barcomi sich bekannt sind, aber bei mir treffen die Beiden sich regelmässig in der Küche.
Leila mit Ihrem Hefeteigrezept, Cynthia steuert die Füllung bei.
Dieser Hefeteig ist so, wie ich ihn liebe: flaumig, locker und süss.
Die Füllung ist schwer, süss und klebrig. Herrlich.



Und einfach und unkompliziert ist das Ganze auch, was will ich mehr?!
 300 ml Milch handwarm erhitzen und
1EL gequetschte Kardamomsamen darin ziehen lassen ( kann man auch weglassen, schmeckt aber echt fein!)
Ich seihe die Samen ab, Leila lässt sie drin, entscheidet selbst.
1 Würfel Hefe ( Original 50 Gramm, mir zuviel und unpraktisch, wegen der 8 Gramm einen neuen Würfel anreissen) auflösen.
Mit 120 Gramm Zucker,
150 Gramm weicher Butter ,
einem Ei und 700 Gramm Mehl  zu einem weichen Teig verkneten.

Eine Stunde gehen lassen.
Auf einer bemehlten Unterlage mehrmals wie ein Buch die Seiten des Teiges einschlagen, dabei immer wieder um 90 Grad drehen. Es kommt eine quadratische Teigplatte heraus, die jetzt gross ausgerollt wird.



 Darauf kommt die Fülle, bestehend aus:

3EL Sirup,
90 Gramm geschmolzener Butter,
1 1/2 EL Zimt und
6 EL Zucker

Alles verrühren und mit einem Backpinsel oder einem Löffel auf die Teigplatte geben.
Die Teigplatte zusammenrollen und dicke Scheiben schneiden.



 Das werden 12/13 Stück.
Die Schneckchen mit Abstand in eine gebutterte Form geben.

 
 Etwa 30 Minuten nochmals aufgehen lassen und anschliessend bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen.
Wenn Sie Euch oben zu braun werden, reduziert Ihr die Hitze auf 180 Grad oder gebt Alufolie obenauf. Jeder Ofen ist anders.



 Die Schnecken schmecken ganz frisch, halbfrisch und am nächsten Tag noch, falls welche bleiben ;-)