...ein altes ukrainisches
Sprichwort warnt :
Eine Geschichte, die mit einer
roten Bete anfängt, endet mit dem Teufel.
( Klappentext meines
Lieblingsromans Pan Aroma, Tom Robbins )
Ich verspreche Euch, ganz so
schlimm wird’s nicht enden – im Gegenteil.
Heute möchte ich eine Lanze für
dieses wunderbare Gemüse brechen.
In den Gemüseregalen fristet sie
leider oft ein trauriges Dasein, neben den leuchtenden Paprika, den strahlenden
Kürbissen und den über das ganze Jahr rot funkelnden Tomaten,die meistens nur
aus Konsistenz, aber wenig Geschmack bestehen.
Nein, ich lasse mich nicht
blenden ! Ich entscheide mich für die erdige Knolle – schließlich ist es Herbst
!
Komischerweise mochte ich die
schon als Kind...eingelegt von Oma, oder in dem köstlichsten aller
Heringssalaten, natürlich auch von Oma.
Heute bereite ich aus der Bete
meistens ein schnelles kleines Gericht zu...ein Abendessen zum Butterbrot
!
Ich habe Euch 2 Varianten
mitgebracht, die so easy sind, daß man eigentlich kaum Worte darüber verlieren
muss....schaut´s euch die Bilder an.
Zum einen eine
Betecarpaccio...was braucht Ihr ? Richtig! Ein scharfes Messer zum dünn,
wirklich sehr dünn aufschneiden.
Die Scheiben beträufelt Ihr mit
einem guten Olivenöl und gebt etwas Meersalz dazu...mir genügt das....ok..ein
wenig Wasabi oder Meerrettich kommt gut dazu.
Zum anderen zaubert ihr einen
raschen Salat...Bete schälen, grob reiben, Öl,Salz, Zucker, etwas Zitronensaft
dazugeben, mit ein wenig Dill bestreuen – fertig.
Im Bild habe ich noch ein wenig
Wasabijoghurt dazugegeben.
Eine tolle warme Gemüsebeilage
ist die gebackene Bete, in Folie, mit Kümmel und Meersalz. Herrlich zu gekochtem
Rindfleisch...oder auch nur so.
Leute, ein Tip noch : spielt
nicht zu häufig mit den Einmalhandschuhen herum...sonst fehlen sie Euch dann
beim Bete schälen.....so wie mir heute...
Also ! Auf die Bete, fertig, Los !