....müsste Bine eigentlich schon längst gerufen haben....aber das ist so eine Liebe, die freut sich immer wieder, wenn ich ihren süssen Verlockungen nicht widerstehen kann.
Bine kriegt mich immer, weil sie Quark liebt und Mohn liebt und Kuchen backt, wie ich sie am Liebsten mag. Schnörkellos und fein.
Nun also Mohngugelhupf.
Grossartig, mit einer Quarkfüllung......saftig und tagelang wie frisch aus dem Ofen.
Theoretisch. Oder, Moment. Hatte er je eine reelle Chance, länger als eine Kuchentafel zu überstehen...?
Nein.
Geht los:
Mohnmasse:
Erstmal 4 Eiweiss steif schlagen. Anschliessend 4 Eigelb mit 250 Gramm Zucker weissgelb schlagen.
1/8 l Öl, hernach 1/8 l Wasser hinzufügen. 200 Gramm gemahlenen Mohn, 150 Gramm Mehl, das mit einem TL Backpulver gemischt wurde, vorsichtig unterrühren, ganz zum Schluss die Eiweisse unterheben.
Für die Quarkmasse werden 2 Eiweisse steif geschlagen, und 2 Eigelbe mit 75 Gramm Zucker schaumig gerührt. 50 Gramm ganz weiche Butter, 250 Gramm Quark sowie 1 Packung Puddingpulver/ Vanille und ein EL Vanillezucker dazugeben. Eiweisse unterheben.
Mohnmasse in eine gefettete und bebröselte Gugelhupfform geben, die Quarkmasse in die Mitte geben, oder einfach oebenauf, wie Ihr mögt.
Bei 180 °C Ober-Unterhitze in den vorgeheizten Ofen geben, und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Eventuell müsst Ihr ihn abdecken, falls er oben zu dunkel wird.
Saftig, quarkig, mohnig.....flaumig.
Der Kuchen ist ein Knaller!
Danke, Bine :*
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Sonntag, 23. April 2017
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Griessklösschen
Es gibt Essen, das sich direkt in die Seele schmuggelt und dort wahre Wunder bewirkt. Meistens werden einem solche Mahlzeiten von den Mamas gekocht. Bei mir waren das: Germknödel, Schaschlik, Reis mit Erbsen und Möhren (UNBEDINGT aus der Dose) und Käse, und süsse Griesklösschen.
Wenn ich also mal wieder durch die Führerscheinprüfung(sic) gefallen war oder Liebeskummer hatte, gabs wundersamerweise eins dieser Gerichte und schon wars nicht mehr gaaaanz soooo schlimm.
Letzte Woche hatte ich eine körperlich und seelisch sehr anstrengende Woche, die einer dringenden Therapie via Kindheitsessen bedurfte.
Es mussten Griessklösschen sein.
Dazu werden
500 Gramm Magerquark mit
100 Gramm geschmolzener Butter,
125 Gramm Gries,
2 EL Zucker
4 Eiern und
einer Prise Salz vermischen.
Diese Masse 10 Minuten stehen lassen, währenddessen einen Topf Wasser aufsetzen und kochen lassen. Runterschalten.
Aus der Masse mit zwei Esslöffeln Nocken formen und ins Wasser gleiten lassen. Ca. 10 Minuten simmern lassen.
Mit einem Seiher herausheben und mit etwas flüssiger Butter und Zimtzucker servieren.
Hilft gegen Kummer. Versprochen. Und schmeckt auch ohne Kummer. Auch versprochen.
Wenn ich also mal wieder durch die Führerscheinprüfung(sic) gefallen war oder Liebeskummer hatte, gabs wundersamerweise eins dieser Gerichte und schon wars nicht mehr gaaaanz soooo schlimm.
Letzte Woche hatte ich eine körperlich und seelisch sehr anstrengende Woche, die einer dringenden Therapie via Kindheitsessen bedurfte.
Es mussten Griessklösschen sein.
Dazu werden
500 Gramm Magerquark mit
100 Gramm geschmolzener Butter,
125 Gramm Gries,
2 EL Zucker
4 Eiern und
einer Prise Salz vermischen.
Diese Masse 10 Minuten stehen lassen, währenddessen einen Topf Wasser aufsetzen und kochen lassen. Runterschalten.
Aus der Masse mit zwei Esslöffeln Nocken formen und ins Wasser gleiten lassen. Ca. 10 Minuten simmern lassen.
Mit einem Seiher herausheben und mit etwas flüssiger Butter und Zimtzucker servieren.
Hilft gegen Kummer. Versprochen. Und schmeckt auch ohne Kummer. Auch versprochen.
Mittwoch, 14. November 2012
S´geit Nudla, Bushi!
Die liebe Bushi hat sich ein wunderbares Blogevent Thema einfallen lassen: Alte Schätzchen.
Rezepte aus Büchern, die man vielleicht länger nicht beachtet hat, oder Rezepte aus wirklich alten, altmodischen Büchern.
Das Event findet bei meiner lieben Freundin Zorra statt, und da kommen auf jeden Fall wieder tolle Sachen zusammen!
Ich habe ein liebstes Lieblings-altes-Schätzchen. Das Buch heisst:
"D´schwäbisch Kuche" vom Allgäuer Zeitungsverlag in Kempten von 1977. Es ist sogar noch erhältlich.
Das Allgäu gehört zu Schwaben, und die Gerichte daraus bedeuten für mich Heimat und Kindheit.
Häufig spielen Mehl, Milchprodukte, Schmalz und Eier die Hauptrolle.
Ich greife immer mal wieder zu diesem Buch, es ist das älteste, das ich besitze. Meine Mutter hat es mir bei meinem Auszug von Zuhause mitgegeben, es war ihres.
Für Bushi habe ich nun Ziegernudla zubereitet.
Zieger heisst Quark, und den lässt man am Vorabend abtropfen, und zwar 750 Gramm.
Am nächsten Tag vermischt man ihn mit einem Ei, und 200 Gramm Mehl.
Daraus formt man daumendicke Rollen, die man in daumenlange Stücke schneidet.
Diese bäckt man in einer Pfanne portionsweise in Butterschmalz goldbraun aus.
Ich esse die Ziegernudeln gerne mit Zimtzucker, meine Männer essen sie mit Kraut und Speck.
Sie sind einfach und schnell gemacht, Kinder lieben sie, und die Zutaten sind auch noch günstig.
Einen guten Rat hat das Buch auch noch:
Ond bei allem guete Eassa
derf ba niemols drauf vergeassa
daß ba au an Hearrgott denkt,
der oim all die Sacha schenkt.
Drum g´heart s´Beata au derzua,
witt it sei wia´d Sau ond Kuah.
Eiser Herr im Himmel doba
mir send do und wend die loba.
Labescht eis met Speis und Drank,
Drum saget mir Dir Lob ond Dank.
Amen
Rezepte aus Büchern, die man vielleicht länger nicht beachtet hat, oder Rezepte aus wirklich alten, altmodischen Büchern.
Das Event findet bei meiner lieben Freundin Zorra statt, und da kommen auf jeden Fall wieder tolle Sachen zusammen!
Ich habe ein liebstes Lieblings-altes-Schätzchen. Das Buch heisst:
"D´schwäbisch Kuche" vom Allgäuer Zeitungsverlag in Kempten von 1977. Es ist sogar noch erhältlich.
Das Allgäu gehört zu Schwaben, und die Gerichte daraus bedeuten für mich Heimat und Kindheit.
Häufig spielen Mehl, Milchprodukte, Schmalz und Eier die Hauptrolle.
Ich greife immer mal wieder zu diesem Buch, es ist das älteste, das ich besitze. Meine Mutter hat es mir bei meinem Auszug von Zuhause mitgegeben, es war ihres.
Für Bushi habe ich nun Ziegernudla zubereitet.
Zieger heisst Quark, und den lässt man am Vorabend abtropfen, und zwar 750 Gramm.
Am nächsten Tag vermischt man ihn mit einem Ei, und 200 Gramm Mehl.
Daraus formt man daumendicke Rollen, die man in daumenlange Stücke schneidet.
Diese bäckt man in einer Pfanne portionsweise in Butterschmalz goldbraun aus.
Ich esse die Ziegernudeln gerne mit Zimtzucker, meine Männer essen sie mit Kraut und Speck.
Sie sind einfach und schnell gemacht, Kinder lieben sie, und die Zutaten sind auch noch günstig.
Einen guten Rat hat das Buch auch noch:
Ond bei allem guete Eassa
derf ba niemols drauf vergeassa
daß ba au an Hearrgott denkt,
der oim all die Sacha schenkt.
Drum g´heart s´Beata au derzua,
witt it sei wia´d Sau ond Kuah.
Eiser Herr im Himmel doba
mir send do und wend die loba.
Labescht eis met Speis und Drank,
Drum saget mir Dir Lob ond Dank.
Amen
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