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Samstag, 17. März 2018

Life is full of good cake ;-)

ICH KANN WIEDER KUCHEN ESSEN!
Es ist ein Traum. Ich kann wieder Kuchen vertragen, zumindest ein Stück, immerhin ein oder zweimal die Woche. Ich wills ja noch nicht übertreiben.

Ich wollte schon seit langem mal Maras  sagenhafte Carrot Cake Roll ausprobieren.
Was soll ich sagen.....inzwischen habe ich ihn schon drei mal ausprobiert, und vielleicht muss ich ihn nochmal machen, damit ich mir ganz sicher bin, dass er so himmlisch schmeckt, wie ers in der Tat tut.




Ein grossartiges Rezept, absolut suchtgefährdend.
Ganz grundsätzlich lohnt es sich, bei Maras Blog vorbeizuschauen. Mara selber ist supersympathisch, ein fleissiges Lieschen, und der Blog bezaubernd. Hübsche Fotos, soweit der Finger scrollt.....

Ich habe ein bisschen am Rezept gebastelt, weil ich Emmer Mehl verwendet habe, und dafür etwas mehr Flüssigkeit gebraucht habe, als im Original Rezept vorgeschlagen.
Bei dritten Backvorgang habe ich einfach ein grosses Ei hizugefügt, das klappte auch hervorragend, um mehr Feuchtigkeit in den Teig zu bekommen.
Einmal habe ich den Teig am Vorabend zubereitet und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Funktionierte sehr gut.
Beim Karamell habe ich auch experimentiert, und Zitronensaft hinzugefügt, das war köstlich!
Und statt des Vanillezuckers schwamm bei mir einfach eine halbierte, ausgekratzte Schote mit im Saft.
Vorstellen werde ich Euch allerdings das Originalrezept aus Life is full of goodies, und basteln könnt Ihr ja dann selber.

Hefeteig:

Einen Würfel Hefe in
60 ml Wasser (lauwarm) auflösen.
10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit
150 Gramm Karotten reiben.
Diese mit
570 Gramm Mehl,
80 Gramm Zucker,
60 Gramm weicher Butter sowie
60 ml Milch sowie dem Hefewasser zu einem geschmeidigen Teig kneten.
1 Stunde gehen lassen.

Füllung zubereiten aus:

80 Gramm braunem Zucker,
80 Gramm weissem Zucker,
1/2 TL Zimt, sowie
60 Gramm weicher Butter.


Das Apfelkaramell wird folgendermassen gekocht:

500 ml Apfelsaft auf ein Drittel einkochen lassen.
200 Gramm braunen Zucker,
60 Gramm Butter, sowie
1/4 TL Zimt und
ein Päckchen Vanillezucker, sowie
180 ml Sahne hinzufügen und 10 Minuten auf kleiner Hitze vor sich hinblubbern lassen.

Wichtig! Den Apfelkaramell mit einem Löffel probieren, sich dabei nicht die Zunge verbrennen, und sich im siebten Himmel fühlen.
Das Zeug schmeckt wie flüssiger Apfelstrudel.



Inzwischen ist der Hefetig hübsch aufgegangen, wir rollen ihn rechteckig aus, und geben die Füllung darauf.
In Streifen schneiden, aufrollen und zur Schnecke gerollt in eine gebutterte Springform ( bei mir 28 cm) geben. Dabei von innen nach aussen arbeiten.
Nochmals 15 Minuten gehen lassen, mit etwas braunem Zucker bestreuen und anschliessend für 25 Minuten bei 180 °C Ober/Unterhitze backen.



Vergesst das mit dem Abkühlen lassen. Sofort anschneiden, Karamell drüber und vor Wonne grunzen.



Mara, Danke für das Rezept, es wird ein Klassiker in meiner Küche bleiben :*








Mittwoch, 27. September 2017

Schnuppschnüssquarentamicorazonconnutellafantasticokuchen

Wenn Jutta sagt, der Kuchen ist lecker, dann ist der Kuchen lecker.
Und wenn die Zeiten hart und rauh sind, und wenn man das Gefühl hat, man fühlt sich fremd im eigenen Land, oder aber auch bei Liebeskummer, Rückenweh und Müdigkeit....hilft ein Gugelhupf, der gerade noch ein bisschen warm ist, auf jeden Fall!!
Lasst uns zusammenrücken, eine Kerze gegen den Herbstblues anzünden, Kaffee kochen, Sahne schlagen und Kuchen essen.








Rezept? Gerne. Ich habe den Süchtigmacher in zwei Varianten gebacken. Beide gleichsam köstlich.

250 Gramm weiche Butter mit
250 Gramm Zucker plus Prise Salz schön schaumig rühren.
Nach und nach 5 Eier dazu.
175 ml Eierlikör und 75 ml 43 Likör hinzufügen,
anschliessend 250 Gramm Mehl, die mit einem Packerl Backpulver vermischt wurden,
zügig unterheben.
Die Hälfte des Teiges in eine gefettete und bebröselte Backform geben, die andere Hälfte mit 100 Gramm Nutella, oder 100 Gramm Pistaziencreme (gibts im REWE) verrühren.
Ebenfalls in die Backform geben, mit einer Gabel einmal hübsch durchziehen.
Für eine Stunde in den 170 Grad heissen Ofen geben, Stäbchenprobe, rausnehmen, wenn nix mehr pappt.
Ein paar Minuten in der Form stehen lassen, stürzen und bepuderzuckern.
Und dann warten bis er abkühlt.



War nur Spass, das schafft keiner. Warm anschneiden und spüren, wie der ganze Alltagsmist von einem abfällt.
Jutta, ich mochte Dich schon immer. HerzchenHerzchenHerzchen :-D

PS: Kati, da Du ja eh immer alles so brav nachbackst....Du wirst ihn LIEBEN!
PPS: Weil meine liebe Freundin Zorra Blog-Geburi hat, schieb ich den auch schnell mal zu ihr rüber. Mit einem dicken Kuss.




Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

Sonntag, 23. April 2017

Nachmacher Nachmacher.....

....müsste Bine eigentlich schon längst gerufen haben....aber das ist so eine Liebe, die freut sich immer wieder, wenn ich ihren süssen Verlockungen nicht widerstehen kann.
Bine kriegt mich immer, weil sie Quark liebt und Mohn liebt und Kuchen backt, wie ich sie am Liebsten mag. Schnörkellos und fein.
Nun also Mohngugelhupf.




Grossartig, mit einer Quarkfüllung......saftig und tagelang wie frisch aus dem Ofen.
Theoretisch. Oder, Moment. Hatte er je eine reelle Chance, länger als eine Kuchentafel zu überstehen...?
Nein.

Geht los:

Mohnmasse:
Erstmal 4 Eiweiss steif schlagen. Anschliessend 4 Eigelb mit 250 Gramm Zucker weissgelb schlagen.
1/8 l Öl, hernach 1/8 l Wasser hinzufügen. 200 Gramm gemahlenen Mohn, 150 Gramm Mehl, das mit einem TL Backpulver gemischt wurde, vorsichtig unterrühren, ganz zum Schluss die Eiweisse unterheben.

Für die Quarkmasse werden 2 Eiweisse steif geschlagen, und 2 Eigelbe mit 75 Gramm Zucker schaumig gerührt. 50 Gramm ganz weiche Butter, 250 Gramm Quark sowie 1 Packung Puddingpulver/ Vanille und ein EL Vanillezucker dazugeben. Eiweisse unterheben.

Mohnmasse in eine gefettete und bebröselte Gugelhupfform geben, die Quarkmasse in die Mitte geben, oder einfach oebenauf, wie Ihr mögt.
Bei 180 °C Ober-Unterhitze in den vorgeheizten Ofen geben, und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Eventuell müsst Ihr ihn abdecken, falls er oben zu dunkel wird.

Saftig, quarkig, mohnig.....flaumig.
Der Kuchen ist ein Knaller!





Danke, Bine :*

Sonntag, 15. Januar 2017

Wenn Bine "flaumig" schreibt, bin ich eigentlich bereits auf dem Weg zur Küchenmaschine.
Ihren Blog mag ich gerne, ihr Gebäck ist köstlich, und bei den Beschreibungen muss ich immer  kichern, weil sie mit den Schüsseln und den Rührbesen genauso vorgeht wie ich. Immer schön das Eiweiss zuerst schlagen, damit man nicht zig Schüsseln braucht, logitisch und taktisch klug backen.
Ihr Topfengugelhupf ist.......naja....Flaumig halt. Einfach ein Träumchen.
Zum Rezept gehts hier entlang, ich  habs einzueins kopiert und ausnahmsweise mal gar nix geändert.


 Bei uns wurde Marmelade dazu gereicht.....selbergemachte, logo ;-)
Bine, danke.....bis zum nächsten Gebäck ;-)


Mittwoch, 11. Mai 2016

Möhren-Cheesecake

Dieses Rezept war in der "Lecker"-April Ausgabe diesen Jahres.
Und lecker ist es, mein lieber Mann. Ein schön saftiger Kuchen, hübsch anzusehen und unkompliziert.
Weil ich sagenhaft faul bin, hab ich aus dem Rezept kurzer Hand ein "All-in" gemacht. Nix "nacheinander" und "vorsichtig unterheben" undsoweiter.
Hat super geklappt.



Ich hab den Thermomix genommen, und wirklich alles nacheinander hineingegeben ohne Rücksicht auf Verluste....jede andere Küchenmaschine wirds genauso meistern, und zur Not müsst Ihr halt die Möhrchen raffeln oder so.
375 Gramm Möhrchen schälen, rein in die Maschine und kleinschreddern.
200 Gramm Mandeln dazu, weiterschreddern.
Maschine ausschalten und 4 Eier, 275 Gramm Zucker, etwas Vanille, 1/4 Liter Traubenkernöl, sowie 250 Gramm Mehl, das zuvor mit 2 TL Backpulver vermischt wurde hinzugeben.
Prise Salz, etwas Zimt.
Maschine wieder an, nur kurz vermengen.
400 Gramm Frischkäse mit einem Ei, 1 El Stärke sowie Zucker verrühren. Im Originalrezept waren es 100 Gramm......das war mir nach einer Geschmacksprobe zuwenig, ich habe etwas nachgesüsst. Sorry, Kuchen ist Kuchen ist Kuchen.
Nun den Möhrenteig in eine gefettete Form geben, zu 2/3. Dann ganz vorsichtig die Frischkäsemasse darauf verteilen. Noch vorsichtiger den Rest Möhre obenauf.
In den auf 175°C heissen Ofen geben, 1 Stunde backen.
Aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, aus der Form stürzen.
In der Lecker wurde nun ein Frosting gemacht und mit Mandeln verziert. Ich hab nur ein wenig Zucker-Guss darüber gegeben.
Und ein paar Hummeln  aus Marzipan mit Mandelflügelchengebastelt :-)





Den Kuchen hat mein Mann zum Geburtstag bekommen.
Und das war nicht das letzte Mal, dass ich ihn gebacken habe. Den Kuchen, nicht den Mann.




Samstag, 31. Oktober 2015

Lieber Maximilian

Lieber Maximilian, 
Heute genau vor 25 Jahren war ich bereits im Krankenhaus, ich hatte Wehen, und die Schwester im Kreissaal erkannte die Dringlichkeit nicht, mit der Du nach draussen auf Entdeckungsreise wolltest, und liess mich im Vorraum warten. 
Dein Vater wiederum fragte mich, wielange es wohl noch dauern würde, er hätte nämlich Hunger. Ich bin fast ein bisschen froh, dass wir in Deutschland so strenge Waffengesetze haben, denn vermutlich hätte es die Schwester nicht überlebt und Du wärst auch noch als Halbwaise aufgewachsen. 50 Minuten später warst Du da. 

Du wurdest Omas Liebling und bliebst es bis zu ihrem Tod letztes Jahr. 
Jedes Jahr buk sie Dir Deine Lieblingstorte zum Geburtstag. 
Ich habe diesen Kuchen noch nie gebacken, ich habe gestern erst mal sehr lange nach dem Rezept gesucht. Sie hat es nicht in Ihren persönlichen Rezepten, sondern aus einem Buch, die Seite hat eine Ecke, und die Doppelseite des Rezeptes ist schon ein bisschen verpappt vom jährlichen Backen. Es hat mir sogar ein kleines bisschen entgegengekrümelt, als ich es endlich fand und aufschlug.
Hier ist sie also für Dich, Omas Rüblitorte. Und sie wird leider anders schmecken als bei Oma, denn das ist einfach so. Aber ich hab mir alle Mühe gegeben, ich hoffe, er tröstet ein bisschen.
 
 
 Alles Gute zum Geburtstag, grosser Max! 
 
 
 

 
 
 5 Eier trennen, Eiweisse steif schlagen. Eigelbe mit 200 Gramm Zucker schaumig schlagen. 2EL Rum dazumischen. 
250 Gramm fein geraspelte Karotten dazugeben, sowie 60 Gramm Mehl, die mit einem halben Päckchen Backpulver vermischt wurden, und 300 Gramm gemahlene Mandeln. Ganz vorsichtig unterheben. Ebenso mit dem Eiweiss verfahren. 
Die Masse dann in eine gefettete und mit Bröseln versehene Form geben und bei 180 Grad 50 bis 60 Minuten backen. 
Rausnehmen, abkühlen lassen und mit einem dickem Guss aus Puderzucker mit Zitronensaft überziehen. 

Mittwoch, 9. September 2015

Pimpi-Mel-la goes Pimpi-Molli

 ....Ich hab da so Ziehtöchter. Und Söhne. 
Drei Freundinnnen, die sich gegenseitig durch den Kleinkinderwahnsinn geholfen haben (und durch den Pubertätsirrsinn auch) 
Zusammen 7 Kinder, alle miteinander aufgewachsen. Die sieben waren in unterschiedlichen Konstellationen miteinander im Kindergarten und der Schule und im Studium und im Büro und in WGs. 
Und sind heute als junge Erwachsene noch befreundet. Ein bisschen wie Bullerbü in anders :-)
Und wir drei Freundinnen sind alle sowas wie Mamas für alle oder Tanten für alle. Von Herzen gerne.
Eine der Ziehtöchter heisst Molli, und Molli kann sagenhaft gut kochen. Und Backen. 
Los, Molli, sag an: 
 
 
Mit Pimpimella aufgewachsen.
Meine Geschmacksknospen sind praktisch mit Köestlichkeiten von Pimpimella geprägt worden und das Kochen und Backen hab ich teilweise auch von ihr beigebracht bekommen.
Nun bin ich wohl groß genug um selbst etwas in ihrem Blog veröffentlichen zu dürfen. Was für eine Ehre!
 
 

 
 
Mein Pistazienkuchen hat sie überzeugt*: 

Kuchen:
-375g Butter
-3 Päckchen Vanillzucker
-100g Zucker
-6 Eier
-1 ganzes (!) Glas Pistaziencreme**
-400g gemahlene Mandeln
-200g Mehl
-2tl Backpulver

Glasur:
-1 ganzes (!) Glas Pistaziencreme
-2 Handvoll weisse Kuvertürelinsen

Den Kuchen ca. 2 Stunden bei 160* Unter-Oberhitze backen, dann abkühlen lassen. Für die Glasur die Zutaten im Wasserbad schmelzen lassen und auf den Kuchen streichen. Ab in den Kühlschrank damit es dann fein knackt.

Achtung: Die Pistaziencreme ist ein böses Zeug. Kann süchtig machen! Also wenn ihr den Kuchen backen wollt, kauft lieber drei Glaeser bevor es dann fuer die Glasur nicht mehr reicht...
 
*Fussnote: "Überzeugt" ist gar kein Ausdruck! Der Kuchen ist köstlich. Allerdings kann ich die zwei Stunden Backzeit nicht glauben, Molli. Ach, Dein Herd ist alt...? Nagut. 
** Fussnote2: Die böse Pistaziencreme gibts bei REWE und ist sowas wie Nutella in grün. 

Mittwoch, 29. Juli 2015

Mal ein anderer Mohnkuchen

Für Mohnkuchen lasse ich eigentlich fast alles liegen und stehen. Mohnkuchen ist GÖTTLICH!
Gut, man braucht hinterher ne professionelle Zahnreinigung plus Munddusche, aber der Genuss macht alles wett.
Meine Oma machte den besten Mohnkuchen aller Zeiten ( sie kam aus Oberschlesien), aber ihr Rezept hat sie mit ins Grab genommen, ich habe es leider nicht.
Ich mag diesen von Sarah Wiener gerne, aber manchmal brauchts etwas Abwechslung.
Und da kam mir dieser Tassenkuchen gerade recht. Easy-peasy, so wie ichs liebe.

Man nimmt von folgenden Zutaten je eine Tasse:
gemahlener Mohn
Gries
Mehl
Zucker
Öl
...und zusätzlich noch 4 Eier
Das wars schon. Zusammenrühren, gefettete Form, in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C für ca. 20-25 Minuten.
Ich habe ihn nach dem Abkühlen halbiert, mit Marmelade bestrichen und mit einer Marzipandecke versehen. Puderzucker obenauf......Fertig.


 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Schwimm-Omi-Kuchen

....der eigentlich Barbarakuchen heisst.
Als ich ein Gespräch zwischen einer alten Dorfhelferin und dem Bademeister im Freibad belauschte, und es dabei um einen saftigen Rührkuchen ging, hab ich mich sofort als Mithörer geoutet und nach dem Rezept gefragt. Antwort : " der isch in koim Buach, der war amol uferer Mondamin Packung doba, I hob des Rezeapt dahui, soll I s amol ufschrieba?".
Die alte Dame kommt ursprünglich aus Lindenberg, und hat einen etwas anderen Dialekt wie der Durchschnitts-Altusrieder, ist Euch gleich aufgefallen, oder?
Zwei Tage später passte mich die Dame ab, mit Kuchen in Pergamentpapier, und dem Rezept, handgeschrieben. Ist das reizend? "I hau no an Marmelaad ini dua, des isch so it im Rezeapt, aber I mahs gean." Auf die Frage, wie ich mich revanchieren dürfe, kam ein: "A Vergelts Gott reicht" :-)
Daheim hab ich mir einen Kaffee gemacht, den Kuchen probiert, und sofort den Ofen angeworfen.
Ohja, der ist lecker, aber echt. Ich habe meinen jetzt mal nicht mit Marmelade bestrichen, pur ist er ebenso gut.
Fazit: Öfters mit den älteren Damen plauschen, vor Allem, wenn sie früher Dorfhelferinnen waren, und Wöchnerinnen mit Kuchen und Essen versorgt haben.








Mittwoch, 4. März 2015

Zorras Kokos Zitronenkuchen

Zorra und ich teilen uns unseren süssen Zahn, und wir haben bei Backwerk fast immer die gleichen Vorlieben.
Wenn sie also behauptet, ein Rezept sei Weltklasse....dann glaub ich das sofort.
Und wisst Ihr was? Die liebe Zorra hat heute Geburi!!!!

ALLES GUTE; MEINE BESCHTE!!!!!!!

Also, der Kuchen.......






Dieser Kuchen schmeckt hervorragend, und ihm tun 2 Tage Standzeit gut. Er wird nur noch besser.
Und keine Angst...das Olivenöl schmeckt kein bisschen vor, ich hatte da echt Sorge.

Ich habe Zorras Rezept auf 4 Eier hochgerechnet, und noch das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote hinzugefügt.

Man rührt
220ml Olivenöl mit
200 Gramm Zucker schaumig und fügt nach und nach
4 Eier hinzu.
Saft und Schale einer Zitrone unterrühren,
Mark einer Vanilleschote dazu.

280 Gramm Mehl mit
1 1/2 TL Backpulver sowie
60 Gramm Kokosflocken und
1 Prise Salz vermengen und zur Eimasse geben.
Vorsichtig untermengen.
In eine gefettete Kastenform füllen und in den auf 180 °C heissen Ofen geben.
Zorra schreibt, 75 Minuten, für meinen Ofen war das zuviel, ich hätte den Kuchen einige Minuten früher rausnehmen müssen.
Selber Schuld, beim ersten Backen eines Kuchens muss man Sichtkontakt halten und zeitig eine Stäbchenprobe machen.


Während der Kuchen backt, bereitet Ihr einen Guss vor aus
100ml Zitronensaft,
den Zesten einer Zitrone und
90 Gramm Zucker, gerne einen mit Vanille aromatisierten.
In ein Töpfchen geben und kurz aufkochen.

Sobald der Kuchen fertig ist, nehmt Ihr ihn heraus, lasst ihn kurz abkühlen und pikst ihn dann mit einem Schaschlik Spiess ein.
Dann den Guss darüber verteilen und den Kuchen damit tränken.
Anschliessend 2 Tage vergessen, dass Ihr einen Kuchen habt.....und dann drüber herfallen.

Danke Zorra, und einen wunderbaren Geburtstag wünsche ich Dir!!!!!

Donnerstag, 22. Mai 2014

Lieblingskuchen!

Es ist erst Mai, und ich weiss dennoch, dass das mein Lieblingskuchen 2014 ist und bleibt. Bine, was hast Du da angerichtet :-)
Ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen: Simpel, schnell, saftig, flaumig......
Müsst Ihr probieren!

5 Eier trennen, die Eiweisse steif schlagen (wenn Ihr unten die Quarkmasse anguckt, seht Ihr, dass man da auch nochmal 2 Eiweisse braucht, am besten schlagt Ihr die gleich anschliessend, sonst kommt Ihr aus dem Rührgerät spülen nicht mehr raus.....)

Die 5 Eigelbe werden mit
320 Gramm Puderzucker dicklich geschlagen,
125ml Wasser sowie
125ml Öl dazu,
eine Prise Salz hinein und dann
320 Gramm Mehl, die Ihr mit 1/2 Päckle Backpulver versehen habt darübersieben und vorsichtig unterrühren. Die Eiweisse unterheben und in eine quadratische, gefettete Backform geben.
Jetzt die Quarkmasse zubereiten.
2 Eiweisse haben wir ja schon,
2 Eigelbe vermischen mit
500 Gramm Quark (20%) und
70 Gramm Puderzucker,
etwas Vanillezucker dazu.
Die Eiweisse unterheben.
In einen Spritzbeutel füllen und gitterförmig auf die Biskuitmasse aufspritzen.
35 Minuten bei 180 Grad UMLUFT backen. Das schreibe ich deshalb gross, weil ich normalerweise immer bei Ober/Unterhitze backe.
Und dann drüberherfallen!!!!


Schaut unbedingt noch bei Bine vorbei, die hat Step-by-Step Fotos für Euch.

Freitag, 28. März 2014

"S" wie Super-Sacher

Kennt Ihr Martin? Er führt den Blog "Einfach ein schönes Leben" und hat jüngst ein Buch herausgebracht.
Mini Törtchen bietet echt Neues für die Kaffeetafel, die Beschreibungen sind verständlich und die Fotos machen Appetit auf mehr.
Ich habe mich für die Sacher Törtchen entschieden.


Alles hat wunderbar geklappt, meine obligaten Änderungen musste ich dennoch vornehmen :-) Ich kann ja auch nicht aus meiner Haut.
Etwas Schokolade schmelzen, in einen Gefrierbeutel geben und ein paar hübsche "S" auf Backpapier spritzen. Kalt stellen.

110 Gramm Haselnüsse in einer Pfanne rösten, bis sie duften, hernach mahlen und beiseite stellen.

5 Eigelbe mit
120 Gramm Zucker schaumig rühren,
5 Eiweisse steif schlagen, beides vorsichtig mischen.
95 Gramm Mehl mit
25 Gramm Kakaopulver mischen und auf die Eimasse sieben.
Etwas ausgekratzte Vanille, eine Prise Zimt und die gemahlenen Nüssen unterheben.
Vorsichtig 65 Gramm zerlassene, abgekühlte Butter  dazugeben, alles vermischen.
Teig in 12 Muffin Formen füllen und im auf 180°C vorgeheizten Ofen  20-25 Minuten backen.
Herausnehmen und abkühlen lassen. Oben gerade schneiden, halbieren und umdrehen.
80 Gramm Puderzucker mit
120ml Aprikosenlikör und
80ml Wasser kurz aufkochen lassen.
Die Böden mit dieser Mischung bepinseln oder mit einen Löffel tränken.
Marmelade auf die untere Hälfte setzen und die Böden wieder zusammenfügen.
Eine Giandujamasse herstellen:
80ml Sahne und 80ml Milch aufkochen lassen, vom Herd nehmen und
160 Gramm kleingehackte Schokolade sowie 160 Gramm Nussnougat in die heisse Flüssigkeit geben, gut verrühren und 5 Minuten stehen lassen. Nochmals gut durchrühren und auf die Törtchen streichen.
Mit einem "S" verzieren.




Die sind leeeeeeeecker!
Martin, das war nicht das letzte Törtchen, das ich aus Deinem Buch gebacken habe!
Lieber Gruss aus dem Allgäu!





Donnerstag, 9. Januar 2014

Urlaubsvertretung: Geburtstagskuchen - Happy Birthday liebe Melanie!

Ich war etwas erstaunt aber natürlich sehr erfreut, dass Mel nach dem Zwischenfall im letzten Jahr wieder zum Housesitting gebeten hat. Da ich die Erste bin, kann ich diesmal die Küche im Chaos hinterlassen. ;-)

Melanie hat die Küche natürlich tiptop aufgeräumt hinterlassen, nur zwei Bananen hat sie vergessen, die sind inzwischen rabenschwarz und ein paar Fruchtfliegen sitzen drauf. Aber ich kann sie doch noch verwenden. Melanie hat sich nämlich zu ihrem heutigen Geburtstag ein Kuchen von mir gewünscht. Also backe ich ihr doch mit den zwei schwarzen Bananen Nigel Slaters Black Banana Cake.

Ihr wisst ja, wie es ist in fremden Küchen, die Hälfte fehlt bzw. sind die Sachen nicht dort eingeräumt wo man sie vermutet. Zum Beispiel der neue Ofen von Mel steht im Keller weil noch nicht angeschlossen - der Elektriker kommt erst Ende Monat - dabei wollte ich den superduper Ofen unbedingt mal ausprobieren. Und dann hat sie auch keine Haselnüsse im Haus und nur eine angebrochene Tafel dunkle Schokolade. Zum Glück gibt es aber Kokosflocken und Walnüsse. So habe ich improvisiert und dieser Kuchen ist herausgekommen.

Geburtstagskuchen für Pimpimella

Ich bin ja so froh, dass Melanie und ich ungefähr den gleichen Geschmack haben, so muss ich keine Motivtorte backen. Und sieht so ein einfacher Kuchen nicht auch köstlich aus?

Geburtstagskuchen für Pimpimella

Besser aufgegangen als das Original ist er auch noch! Aber leider muss ich sagen, das Original schmeckt besser. Ein Lichtblick gibt es jedoch - wenn er etwas durchgezogen hat, ca. nach drei Tagen im Kühlschrank, schmeckt auch diese Variante gut. Und vielleicht schmeckt er auch noch wenn du wieder zurück bist, falls dann noch was da ist. Die folgende Urlaubsvertretung soll ja gefrässig sein...

Falls du das Rezept möchtest, lass es mich wissen. Nächstes Mal, wenn ich wieder bei dir backen darf, improvisiere ich nicht, damit der Kuchen auf Anhieb schmeckt.  

Liebe Mel, ich wünsche dir einen wunderbaren Geburtstag! Lass dich von den Theo und den Ägyptern verwöhnen!

Deine zorra  

PS: Die Küche habe ich diesmal schon brav aufgeräumt. ;-)

Donnerstag, 18. Juli 2013

Mohrenkopfkuchen

Mal wieder ein Rezept meiner Schwiegermutter. Einen schönen Biskuitboden nach Wahl backen, wie hier beschrieben.
Dann eine Packung Mohren...Schaum...köpfe...küsse von ihren Waffeln befreien (Aufessen! Lecker!)
Die Füllung mit 500 Gramm Quark verrühren. Einen Becher Sahne steif schlagen und unterheben.
Auf den erkalteten Boden geben ( dazu einen Tortenring verwenden).
Kühl stellen, ein paar Stunden, auch über Nacht ist gut.
Schmeckt herrlich altmodisch.
Falls der Sommer noch bleiben sollte, schmeckt dieser Kuchen auch angefroren sehr fein.



Freitag, 21. Juni 2013

Key Lime Cake

Holla die Waldfee.
Hab ich doch auf Nachfrage meines Bruders grosskotzig angeboten, dass er sich einen Kuchen wünschen dürfe....und zwar egal welchen. Der Brave hat das Rauchen aufgehört und hält seit Monaten durch! Ich bin stolz auf Dich , Bruder!
Sucht sich der einen Key Lime Cake aus! Hat er in irgendeiner Sendung auf  DMAX gesehen, und spontan Insulin mit dem C-Rohr ausgeschüttet.
Auf Nachfrage nach einem Rezept, dass nicht in "cups" berechnet ist schüttelten Freunde auf Facebook virtuell die Köpfe.
In meinen Kochbüchern fand ich dann schlussendlich ein Rezept in Gramm Angaben, allerdings für Mufffins....egal, sollte auch als Kuchen auch klappen.
Dieser Kuchen war RICHTIG ARBEIT.
Er ist lecker, zweifelsohne, aber ich mag nicht solange in der Küche stehen. Und optisch find ich meinen jetzt nicht sooooo gelungen, meine Frostings sind immer irgenwie....zu kompakt. Auf Fotos anderer Blogs sehen die immer so fluffig aus. NINA! Ich brauch mal Nachhilfe!
Und bitte! Wieso krümeln meine Kuchen immer so, und ich schieb mit dem Frosting die Krümel durch die Gegend?! Und den oberen Deckel hab ich auch noch falschrum aufgelegt.....seht Ihr?


Es geht los mit den Zesten:
Bio Limette dünn schälen, in Streifen schneiden und 4 Minuten in einem Sirup aufkochen, zubereitet aus 50ml Wasser und 50 Gramm Zucker.
Herausheben und in Zucker wälzen. Im Zucker trocknen lassen. Die geschälte Limette auspressen und zum übriggebliebenen Sirup geben, nochmals aufkochen lassen, für später zur Seite stellen.
Für den Teig
175 Gramm weiche Butter mit
300 Gramm Zucker verrühren. Nach und nach
3 Eier unterrühren.
Saft und abgeriebene Schale einer Limette und das Mark einer ausgekratzter Vanille dazugeben.
360ml Buttermilch unterrühren.
300 Gramm Mehl mit einem Esslöffel Backpulver vermengen und unter die Ei/Butter/Zuckermischung rühren.
In eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C eine knappe Stunde backen. Wie immer den Holzstäbchentest machen.
Solange der Kuchen noch warm ist, mit einem Schaschlikspiess lauter Löcher in  den Kuchen stechen und den Sirup darauf verteilen. Den Kuchen abkühlen lassen und  in 3 Böden teilen.
200 Gramm weiche Butter schaumig schlagen und
200 Gramm Puderzucker unterrühren.
400 Gramm kühlen Frischkäse dazurühren und mit dem Saft und abermals der abgeriebenen Schale einer Limette aromatisieren.
Zwischen die Böden geben und den Kuchen um und um mit dem Frosting verzieren.
Ich werde den Kuchen wieder backen....aber keine Bodenteilerei mehr machen sondern einfach die Fülle obenauf geben. Und ich werde mir das Tränken mit dem Sirup sparen, das hat mir nicht gefallen.
Falls jemand ein Alternativ Rezept für Key Lime Cake für mich hat, und mir Frosting Tipps geben kann, ich bin dankbar dafür!


Montag, 27. Mai 2013

Amerikaner

Wieso sind die eigentlich aus der Mode gekommen? Lecker, einfach und schnell gemacht und auch nach 2 bis 3 Tagen noch frisch wie gerade geschlüpft.

100 Gramm Butter mit
100 Gramm Puderzucker schaumig schlagen.
1 Prise Salz dazu und
2 Eier sowie
3EL Milch darunterrühren.
200 Gramm Mehl mit
3TL Backpulver und
einem Päckchen Puddingpulver vermengen und unter die Butter/Eimischung rühren.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen setzen.
Bei mir wurden es 18 Stück.
In den auf 200°C heissen Ofen schieben.  Nach 10 Minuten die Amis mit Milch bepinseln und nochmals 2 Minuten im Ofen lassen.
Rausnehmen, abkühlen lassen und dann mit Guss bestreichen. Ich habe 200 Gramm Puderzucker mit wenig Wasser angerührt.



Das einzige, was ein bisschen fies ist, ist das Backpulverstumpfgefühl auf den Zähnen, aber das gehört ja auch irgendwie zu den kleinen Scheisserchen.

Dienstag, 21. Mai 2013

Für die Extraportion Milch

Diesen Kuchen habe ich mal wieder bei meinem GrossGrossCousin Manuel gemopst. Er macht mir oft den Mund bei Facebook wässrig und diesen Kuchen hat sich meine Tochter gewünscht. Wir haben das Rezept vereineinhalbfacht, weil wir einen grossen Kuchen zum Verschenken und einen kleinen zum Selbernaschen gebacken haben.
Und obwohl ich überhaupt kein "Kinderriegel"-Fan bin, hat mir dieser Kuchen ausgezeichnet geschmeckt. Das Rezept findet Ihr hier.
Manu, danke! Den hab ich nicht das letzte Mal gemacht!



Montag, 13. Mai 2013

Muttertagskuchen

Ich hoffe, alle Mütter unter uns hatten einen schönen Muttertag? Mit braven Kindern und Blümchen undsoweiter?
Mein Muttertag war schön, liebe Worte und eine schöne Kaffeetafel. Für die habe ich allerdings selber gesorgt, ich backe ja unheimlich gerne.
Ein Rezept in der essen&trinken hat es mir angetan. Das Ergebnis war gut, allerdings kam mir die Füllung gleich etwas viel vor.....und ich war auch am Zweifeln, ob die Standfestigkeit...
aber erstmal zum Rezept:
130 Gramm Butter mit
100 Gramm Zucker schaumig schlagen, nach und nach
4 Eigelbe und
4 EL Milch unterrühren.
140 Gramm Mehl mit
1TL Backpulver  vermischen und unter die Ei/Butter/Zuckermischung rühren.
Auf zwei gefettete Backformen à 26cm verteilen und mit einer Teigkarte glattstreichen.

 4 Eiweisse steif schlagen, nach und nach
120 Gramm Zucker einrieseln lassen.Die Baisermasse auf beide Formen gleich verteilen und jeweils
25 Gramm Mandelblättchen darübergeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 35-40 Minuten backen.
In meinem Ofen geht das gleichzeitig, da ich ein breiteres Modell habe. Im Rezept steht, dass man sie nacheinander backen soll, was ich für kaum realisierbar halte. Rührteig und Baiser stehen lassen kann der Masse nicht zuträglich sein, den Teig nacheinander zuzubereiten ist unwahrscheinlich viel Aufwand. Nun gut. Bei mir gehts ja auf einen Schwung.
Während die Böden also backen bereitet man die Füllung zu:
500 Gramm Rhabarber (ich habe 250 Gramm Erdbeeren und nur 250 Gramm Rhabarber genommen)
mit 120 ml Holundersirup (ich hatte nur Zitronensirup) und
60 Gramm Zucker aufkochen lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Das dauert ca. 5 Minuten.
Pürrieren.
3EL Stärke mit wenig Wasser vermischen, ins Kompott geben und erneut aufkochen lassen.
Das Kompott muss nun komplett abkühlen. Die Böden sind auch fertig, jetzt dürfen sie in der Form eine Stunde auskühlen. Hernach rauslösen, einen in 8-12 Stücke schneiden.
500 ml Sahne mit 2 Packungen Sahnesteif steif schlagen und das abgekühlte Kompott unterrühren.
Ab jetzt wurde ich stutzig....das war einfach viel!! Und ich ärgerte mich, dass ich nicht schon vorher irgendwo Gelatine eingebaut habe.
Erst wollte ich einen Teil der Masse einfach als Dessert hernehmen und den Kuchen nur mit der Hälfte bestreichen, aber dann beschloss ich, dass die sich bei essen&trinken ja was dabei gedacht haben.
Also: Tortenring um das Ding, unteren Boden hinein, Fülle drauf, geteilter Boden drauf.
Kalt stellen.
Ich habe ihn über Nacht kühl gestellt.
Am  Muttertag den Ringe abgezogen und Gottseidank gleich das Foto gemacht, denn danach machte sich die Füllung selbstständig.....schön sah er angeschnitten nicht mehr aus, aber er war sehr, sehr lecker! Eine Art Bienenstich, irgendwie.
Ich würde beim nächsten Mal die Fülle mit Gelatine stabilisieren, und die Baisermasse nur auf einen der beiden Böden geben.
Oder anfrieren.
So oder so, zum Nachahmen empfohlen, aber nur MIT Gelatine. Hier die Vorher-Nachher Fotos:



Eieieieieiei.

Sonntag, 5. Mai 2013

Kuchentafel

Wenn eine der beiden besten Freundinnen fragt, ob man zum 50. des Gatten mit Gebäck aushelfen kann, dann bindet man die Schürze um und legt los, stimmts?
Ich entschied mich für Cake Pops...



... Juttas SAGENHAFTEN Mandelkuchen (Jutta, man kann nicht mit essen aufhören, stimmts?)....



.... und eine Apfel-Birnen-Tarte.

Los gehts mit dem Obst. 2 Birnen und 4 Äpfel, schälen, entkernen, in Viertel schneiden und in einem Sud aus
100ml Wasser,
einer ausgekratzten Vanilleschote und
100 Gramm Zucker simmern lassen, bis Äpfel und Birnen weich sind, aber nicht verkocht.
Umfüllen und kalt stellen.
Jetzt den Teig bereiten:

300 Gramm Mehl mit
200 Gramm kalter Butter im Thermomix verkrümeln.
4EL Zucker dazu sowie
1 Ei und
2EL kaltes Wasser.
Kurz verkneten , Teig zur Kugel formen und in Klarsichtfolie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit wird eine Puddingcreme bereitet, die mir persönlich nicht gefallen hat.
Da muss ich wieder ein Standardrezept nehmen.
Im Original Rezept sollte man
300ml Milch mit etwas ausgekratzter Vanilleschote aufkochen und
60 Gramm Stärke, die mit
3 Eiern  und
75 Gramm Zucker verquirlt wurden unterrühren und 2 Minuten aufkochen. 
Grisseliger Quatsch, viel zu dick und unsüss.
Ich hab gestreckt, gesiebt geflucht und gerettet, aber diese Creme werde ich so nicht mehr zubereiten.
Mit Folie abdecken und beiseite stellen.

Jetzt ist es Zeit, den Teig auszurollen, bei mir 0,5cm dick und zwischen Folie. Ich habe eine Tarteform gefettet und den gleichmässig ausgewallten Teig mithilfe des Nudelholzes in die Form gelegt, bin dann mit dem Nudelholz über den Rand, damit dieser schön und gleichmässig aussieht.
Teigreste kann man ausstechen und separat backen und z.B. aufs Eis geben.
Den Teig in der Form nochmals eine Viertelstunde kalt stellen, er bleibt dann später schön "in shape".
Dann blindbacken. Weiss jeder, gell?



Im Rezept stand 10 bis 15 Minuten bei 180°C, hat bei mir hinten und vorne nicht gereicht. Er war auf jeden Falle mindestens 20 Minuten drin.
Rausnehmen und die Vanillecreme darauf verteilen. Die Äpfel und Birnen aus dem Sud nehmen, abtropfen lassen, darauflegen und mit 100 Gramm ganz grob gehackten, evtl. vorher gerösteten Haselnüssen bestreuen.
Weil die dann rumgekullert sind, habe ich noch einen kleinen Karamell gekocht und die Nüsse damit fixiert. Ich habe piemontesische Haselnüsse genommen, die sind einfach unschlagbar im Geschmack.
Achso: der übrige Sud ist lecker im Mineralwasser, nicht wegschütten!
So, hier ist also Kuchen Nummer 3, ein Prachtstück. Bleibt abzuwarten, wie er geschmeckt hat.....


Also, MT aus K! Nochmal an dieser Stelle alles Gute zum Runden! :-)





Montag, 29. April 2013

Windbeutel

Haben bei mir nie funktioniert. Angespornt durch einen Blogbeitrag meines Grossgross-Cousins Manuel habe ich mich dennoch nach einigen Pleiten rangetraut. Und hat super geklappt!
Gott, waren die lecker. Nach Manuels Anweisung backen, heiss aufschneiden und füllen.
Weil nicht mehr genug Sahne im Haus war, habe ich das bisschen Rest, das ich noch hatte steif geschlagen und die gleiche Menge Quark und Frischkäse untergehoben. Zuckern, bis es fein schmeckt.
Ein paar Erdbeeren in Scheiben schneiden....ich krieg schon wieder Hunger.....


Und so werden Windbeutel formvollendet gegessen: