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Sonntag, 27. Oktober 2013

Madeleines und kleine Gugl

Madeleines habe ich hier schon mal gebacken, und die Dinger sind sowas von fein. Nun habe ich ein Alternativ Rezept entdeckt, und das Ausprobieren hat sich gelohnt, der Teig ist besser!
2 Eier mit
80 Gramm Zucker weiss und dicklich aufschlagen.
100 Gramm Mehl mit 1TL Backpulver vermengen, sieben und unterheben.
100 Gramm Butter schmelzen und mit
1TL Honig und
etwas abgeriebener Orangenschale sowie
etwas Mark einer Vanilleschote zum Teig geben.
In einen Spritzbeutel füllen, die Tülle vorher umschlagen, den Beutel in ein hohes Rührgefäss geben und eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

Zwei Madeleines Formen (à 6 Mulden) fetten, ich hab Teigreste noch in eine Miniguglform gegeben.
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Den Teig in die Mulden spritzen (zu 2/3) und goldbraun backen. Das dauert ca. 10 bis 15 Minuten.
Rausnehmen und keinesfalls warten bis sie abgekühlt sind, sondern AUF DER STELLE IM STEHEN ESSEN!
Ups.
Rausnehmen, abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und am gleichen Tag servieren.







Einen schönen Sonntag wünsche Ich Euch, nicht vom schlechten Wetter unterkriegen lassen!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Fastenzeit? Madeleines? Fastenzeit? Madeleines!

Heute wäre der perfekte Tag, um Kässchpätzle zu posten......ich bin aber seit ein paar Tagen alleine, die Familie fährt Ski in Livigno, und Kässpätzle für eine Person zu machen kommt nicht in Frage.
Während also in ganz Bayern und Baden-Württemberg gschpätzlet wird, back ich lieber.
Ich wende mich nach Frankreich, denn die Franzmänner wissen was gut ist.
Baguettes, Macarons, Soufflés....Madeleines. Da isst das Ohr doch schon mit.
Schon lange habe ich eine Silikon Madeleines Form...ich gestehe, ich weiss nicht mehr, ob ich die gekauft habe oder geschenkt bekommen habe?! Ich steh gar nicht so auf diesen Silikon Kram.
*pruuust*
Achso, Fasching ist rum.....Nagut, wieder ernst:
Die Form zwang mich zum Handeln.
Ein Madeleines Rezept hatte ich in Leila Lindholms "Backen mit Leila" gefunden.
75 Gramm weiche Butter mit
60 Gramm Zucker,
ausgekratzter Vanille und
etwas abgeriebener Zitronenschale (unbehandelt, gell? Sonst lieber weglassen oder einen kleinen Schluck Zitronensaft nehmen) schaumig rühren.
2 Eier hinzufügen und weiterschlagen.
90 Gramm Mehl mit
1 TL Backpulver vermengen und unter die Ei/Zuckermasse heben.
In die eingefetteten Madeleinesform geben und im auf 175 °C vorgeheizten ca. 10 Minuten backen. Rausnehmen, in der Form etwas abkühlen lassen und dann herausnehmen.
Es ergibt 12 Stück. Meine Form fasste nur 9, also habe ich noch eine kleine "Bärentatzen" Form damit gefüllt und gebacken. Diese kleinen Madeleines waren auch sehr fein, mussten aber sehr schnell gegessen werden....(nicht, dass das ein Problem gewesen wäre), weil sie schnell trocken werden.
Ich habe solche unter anderem zum Blutorangeneis serviert.





Ich habe den Teig übrigens in die Mulden gegeben, und bin hernach mit der Teigkarte über die Form gestrichen. So hat sich der Teig schön in die Form geschmiegt. Die Madeleines gehen ein gutes Stück auf!
Und was zu maulen habe ich auch noch:
Sich in manchen Koch-und Backbüchern zurechtzufinden bedeutet ewige Sucherei. Das Rezeptverzeichnis von Frau Lindholm ist eine Zumutung!Ich habe 2 Backbücher von Ihr, und beide Bücher beinhalten Rezepteindexe nach Zutaten oder ein Rezepteverzeichnis nach Kategorien, die mich jedes Mal zur Verzweiflung bringen.
Die Madeleines fand ich dann doch noch, und zwar nicht unter der Rubrik "Biskuit" oder "Boulangerie", sondern unter "Für die Keksdose". Ich bevorzuge ein Verzeichnis, das einfach alphabetisch anzeigt, was gesucht wird.

Ich jedenfalls kennzeichne ich solchen Büchern dann eben meine "Lieblingsrezepte" mit kleinen Post-its, nachdem ich manche Rezepte für nachkochens- oder backenswert befunden habe, oder mir vormerken möchte. Seit ich den Blog habe ist es natürlich einfacher, weil ich dort nachschlagen kann.
Wie macht Ihr das?

 NACHTRAG:
Sandra hat auf Ihrem bezaubernden Blog ebenfalls Madeleines, die mir vom Rezept her besser gefallen. Butter/Zucker/ Mehl je 100 Gramm.....nicht dieser ungerade Plumperquatsch. Die werde ich als nächstes backen.