...oder Ofennudeln. Diesmal nicht nach diesem Rezept und auch nicht "die faule Variante", sondern aus meinem uralten Lieblingsbuch: "D´ schwäbisch Kuche". Keins meiner Kochbücher hole ich so oft hervor wie dieses, dabei hat es nicht ein einziges Foto zu bieten. Ein bisschen hab ich den Teig modifiziert, ich mag Hefeteig gern Eier-lastig.
Dafür ein paar bezaubernd altmodische Illustrationen und nette kleine Sprüchle.
Aber jetzt erstmal zum Teig.
Ein Würfel Hefe wird mit etwas warmem Wasser (1/8l, Danke Jutta:-) )in einer 500 Gramm-Mehlmulde aufgelöst.
Gehen lassen. Dann kommt hinzu:
1 Prise Salz,
100 Gramm Zucker,
4 Eier und
70 Gramm weiche Butter.
Alles gut verkneten. Eventuell ist der Teig etwas zu weich, je nach Eiergrösse, dann arbeitet einfach noch etwas Mehl unter.
Etwa eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit 24 Zwetschgen entkernen. Etwas Butter anwärmen, bis sie flüssig ist.
Ofen auf 200°C vorheizen.
Eine quadratische ofenfeste Form buttern.
Den Teig in 12 gleiche Teile teilen, rund wirken, kurz gehen lassen.
Die Rundlinge auseinanderziehen, je zwei Zwetschgen plus einen Würfel Zucker in die Mitte geben und verschliessen.
Ins gebutterte Kar setzen, mit flüssiger Butter bepinseln, mit Zimtzucker bestreuen.
Circa 35 bis 40 Minuten backen. Rausnehmen und UNBEDINGT heiss essen. Mit zusätzlich Pflaumenmus und Vanillesosse.
Selbstgemacht, natürlich ;-)
Und jetzt noch ein Sprüchle aus meinem Buch:
"Wer se beim Kocha bloaget, spürt viel Fraid.
Denn a guets Eassa, des meget d´Leit.
Do freit si au eiuer Heargott im Himmel doba,
sieht´r doch, es geit ist bloss domme Koge."
Posts mit dem Label Rohrnudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rohrnudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 17. September 2015
Freitag, 18. Oktober 2013
Rohrnudeln, faule Variante
Rohrnudeln.....zum Reinlegen.
Und hier kommt die faule Variante: Einen Hefeteig zubereiten, nach diesem Rezept. Gehen lassen, in 24 gleiche Teile teilen (naja, fast gleich ;-) ), und nochmals gehen lassen. In der Zwischenzeit eine grosse Auflaufform fetten und zuckern (ordentlich!) und Zwetschgen entkernen und teilen. Mit der Schnittfläche nach unten in die Auflaufform legen, und die kleinen Hefescheisserchen obenauf legen.
Mit flüssiger Butter bestreichen und mit gehobelten Mandeln belegen.
In den auf 200°C heissen Ofen geben, und sofort auf 175°C runterschalten. Wenn die Rohrnudeln goldbraun sind, sind sie fertig. Meine waren auf jeden Fall zu lange drin, aber es ging noch :-)
Eine Minute weniger hätte gut getan. Oder zwei. Schnell Puderzucker drüber.....
Und hier kommt die faule Variante: Einen Hefeteig zubereiten, nach diesem Rezept. Gehen lassen, in 24 gleiche Teile teilen (naja, fast gleich ;-) ), und nochmals gehen lassen. In der Zwischenzeit eine grosse Auflaufform fetten und zuckern (ordentlich!) und Zwetschgen entkernen und teilen. Mit der Schnittfläche nach unten in die Auflaufform legen, und die kleinen Hefescheisserchen obenauf legen.
In den auf 200°C heissen Ofen geben, und sofort auf 175°C runterschalten. Wenn die Rohrnudeln goldbraun sind, sind sie fertig. Meine waren auf jeden Fall zu lange drin, aber es ging noch :-)
Eine Minute weniger hätte gut getan. Oder zwei. Schnell Puderzucker drüber.....
Montag, 10. September 2012
Wenn die beste Freundin....
...zu einer Segeltour auf dem Alpsee einlädt, und um Kuchen bittet, und es gerade Zwetschgen im Garten hat....dann gibts Rohrnudeln. Mit dem Gewinner-Hefeteig von Leila Lindholm, Rezept findet Ihr hier.
Den bereits gegangenen Hefeteig in gleichgrosse Stücke teilen, zu Kugeln formen und ca.30 Minuten gehen lassen.
Zwetschgen entsteinen und statt des Steins einen Würfelzucker in die Zwetschge packen. Den Zucker könnt Ihr vorher in Pflaumenschnaps stippen, falls keine Kinder mitessen. Ich habe Rum genommen, Pflaume war temporarely not available :-)
Die Teigkugeln flach wirken, die Ränder über der Zwetschge einschlagen, und den Teig unten zuzwirbeln. In eine gut gefettete Reine legen und Abstand lassen. Mit flüssiger Butter bestreichen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Jetzt in den heissen Ofen schieben. Ich heize auf 250 Grad hoch, schiebe die Rohrnudeln hinein, und schalte den Ofen sofort auf 175 Grad runter. Nach 25 bis 30 Minuten sind sie fertig ( Stäbchenprobe!).
Dann die Sonnenbrille rausholen, der Freundin gratulieren, in die Sonne blinzeln und die Rohrnudel ihrer Endbestimmung zuführen.
Liebe K. , nochmal alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag und vielen herzlichen Dank für den schönen Ausflug! War ein ganz besonderer Tag! Kuss !
Den bereits gegangenen Hefeteig in gleichgrosse Stücke teilen, zu Kugeln formen und ca.30 Minuten gehen lassen.
Zwetschgen entsteinen und statt des Steins einen Würfelzucker in die Zwetschge packen. Den Zucker könnt Ihr vorher in Pflaumenschnaps stippen, falls keine Kinder mitessen. Ich habe Rum genommen, Pflaume war temporarely not available :-)
Die Teigkugeln flach wirken, die Ränder über der Zwetschge einschlagen, und den Teig unten zuzwirbeln. In eine gut gefettete Reine legen und Abstand lassen. Mit flüssiger Butter bestreichen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Jetzt in den heissen Ofen schieben. Ich heize auf 250 Grad hoch, schiebe die Rohrnudeln hinein, und schalte den Ofen sofort auf 175 Grad runter. Nach 25 bis 30 Minuten sind sie fertig ( Stäbchenprobe!).
Dann die Sonnenbrille rausholen, der Freundin gratulieren, in die Sonne blinzeln und die Rohrnudel ihrer Endbestimmung zuführen.
Liebe K. , nochmal alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag und vielen herzlichen Dank für den schönen Ausflug! War ein ganz besonderer Tag! Kuss !
Labels:
Hefeteig,
Rohrnudeln,
Zwetschgen
Abonnieren
Posts (Atom)






