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Sonntag, 27. August 2017

Gebeiztes Rinderfilet....Gottes Wort!!!

Manchmal nimmt mich ein neues Rezept regelrecht aus den Socken. Das war hier absolut der Fall.
Unfassbar, wie mürbe und lecker das Filet nach 24 Stunden in der Beize ist.
Wenn Ihr kleine Fleischkatzen seid, kommt Ihr um dieses Rezept nicht drumrum.

6 Pimentkörner
3 EL Koriandersamen
3 TL Pfefferkörner fein mahlen und mit
100 Gramm Salz sowie
50 Gramm Zucker vermischen.
DIe Hälfte davon auf Klarsichtfolie geben,
400 Gramm schönstes Filet darauflegen. Mit der restlichen Beize bedecken und einwickeln.



In eine Auflaufform legen, mit einer kleineren Form belegen, und eine Dose darauf stellen, um es zu beschweren. Dann für 24 Stunden im Kühlschrank vergessen.





Herausnehmen, mit kalten Wasser kurz aber gründlich abspülen und trocken tupfen. In dünne Scheiben schneiden.






In der Essen&Trinken wurde es vor ca. einem Jahr mal mit Erdnussbutter serviert, davon habe ich mich inspirieren lassen.
Crunchy Erdnussbutter wurde bei mir mit Sahne verrührt, und das Fleisch darauf angerichtet.



Es schmeckt grossartig, mich hat es an mürbes Bündner Fleisch erinnert. Köstlich!
Wird bei mir garantiert zum Dauerbrenner.


Meine Kinder wünschten sich ein Rinder-Tris, darum gab es als "Beilage" ein Tartar (....oder Tatar, kann mich mit mir selber nicht einigen, wie ich es schreiben will.....)
, sowie ein Rinder-Sahsimi  ;-)

Dienstag, 3. Mai 2016

Rinder-Sashimi

....bitte was...?
Dachte ich, als ich mit meiner Freundin Urlaub in Südspanien machte, und das am Gala Abend angeboten wurde.
Soll ich Euch was sagen? Ich habe mir nach einem Probierhappen einen Teller machen lassen, der jeden Neandertaler in Wonnegrunzen versetzt hätte. SAGENHAFT!

Zuhause nachgemacht waren sowohl Ehemann als auch Tochter sprachlos vor Entzücken.






Es ist eigentlich kein Hexenwerk.
Etwas Ingwer sowie Knoblauch fein würfeln, Zucker dazu, Reisessig und Sojasosse.
In einen Gefrierbeutel geben, und das Rindfilet (bei mir 600 Gramm) darin ein paar Stunden marinieren (etwa 4 Stunden).
Das Fleisch herausnehmen, trockentupfen, salzen und in einer Pfanne mit erhitzbarem Öl (Erdnuss, Traubenkern) sehr scharf anbraten.
Aus der Pfanne nehmen und einmal längs durchschneiden. Diese Seiten ebenfalls nochmals anbraten.
Dann ab in den Ofen oder in die Wärmeschublade, und zwar nur 20 Minuten, bei 80 Grad.
Der Rest erklärt sich von alleine....
Achso! Sösschen! Wasabi-Paste mit Schmand verrühren. Das wars.
Dazu gabs Gurken-Salat, den ich mit süss-scharfer Sosse angemacht habe.
Kein Foto davon, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie schnell wir dieses Tellerchen leergegessen hatten.
Das Filet kann man mit dem Löffel zerteilen und es schmilzt am Gaumen.
Ach Ach.....ich glaub, ich muss Morgen zum Metzger :-)

Ein herzlicher Dank an den Koch Sascha im Robinson Club Playa Granada! Wir haben in dieser Yoga-Woche wunderbar gegessen, und ich freu mich sehr sehr sehr über dieses Rezept!


Sonntag, 13. Oktober 2013

Toms Corner: Sonntagsbraten!

Sonntagsbraten !
Ich liebe ihn und was das sonntägliche Mittagessen anbelangt, bin ich Traditionalist ! Jawoll!
Wer kennt das nicht ? Wenn man Sonntag vormittags auf dem Weg von der Knei.. äh..Kirche nach Hause und aus den Küchenfenstern strömt der Duft herrlichster Braten auf die Straße ! Man schnuppert sich so langsam in die eigen Küche, legt einen feinen Rinderbraten in den Römertopf, gibt ein paar Gemüse und ein halbes Fläschchen Rotwein dazu und verabschiedet sich für ca. 2-3 Stündchen von dem guten Stück, welches nun im Ofen sich mit dem Rotwein vermählt.




Zwischenzeitlich schäle ich Kartoffeln, weil es Püree geben sollte. Leider war mein Zeitmanagement mangelhaft, denn das Pü war viel schneller am Ziel als der Braten. Also gab ich zu der Kartoffelmasse ein Ei, etwas Mehl, würzte mit Muskat, formte Plätzchen und panierte diese.
In heißem Butterschmalz wurde diese ausgebacken …. was freute sich die Sauce !
Die Plätzchen schmecken wie Kroketten, die ich ich schon ewig nicht mehr gegessen habe und im Nachhinein erwies sich meine Zeitplanung als goldrichtig !
Zu einem ordentlichen Sonntagsbraten gehört natürlich auch ein guter Tropfen und da ich seit einiger Zeit Fan der Weine Portugals bin, zog ich eine herrliche Flasche POEIRA auf und ließ ihn kräftig atmen.




FREUNDE; DIESER Wein machte aus dem sonntäglichen Mittagsmahl ein Festessen – ich brauchte auch kein Dessert mehr, nur noch ein Gläschen dieses wunderbaren Weines ( und danach ein Sofa- herrlich )





In diesem Sinne, lasst es gut gehen, nicht nur Sonntags, muss auch nicht immer ein Braten sein ! Wie wär´s mal mit“Kroketten“ ?
Tom

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Peposo

Ein netter Facebook Freund hat kürzlich ein fantastisches Bild seines Abendessens eingestellt...zerfallenes, mürbes Fleisch. Das sah köstlich aus, T. erklärte mir, das wäre "Peposo". Habe ich vorher nie gehört...aber Jamie Oliver wusste Bescheid
 ;-)
In seinem Buch "genial italienisch" fand ich ein passendes Rezept, ich musste nur die Mengen halbieren, so dass es für 6 Personen reicht.
1, 2 Kilo Rindfleisch ( Jamie nimmt Rinderhesse oder -haxe; ich habe Schulter genommen)
10 Knoblauchzehen
2 gehäufte EL frisch gemahlener Pfeffer
3 Zweige Rosmarin
1 Flasche Chianti
1 Lorbeerblatt

Das Fleisch in handtellergrosse Stücke schneiden und in einen ofenfesten, hohen
Topf schichten, und zwar im Wechsel mit Pfeffer, Knoblauch, Rosmarin und Lorbeer. Salzen nicht vergessen. Wenn alles im Topf Platz gefunden hat, mit Rotwein angiessen. Falls das Fleisch nicht vollständig bedeckt ist, noch etwas Wasser dazugiessen. den Topf mit einem Deckel oder Alufolie verschliessen. Im Falle eines Deckels die Ränder noch zusätzlich mit Alufolie abdichten.
Dann bei 150 Grad für 6 bis 8 Stunden in den Ofen geben.
Das Ergebnis ist fantastisch...ein perfektes Essen für Gäste, perfekt vorzubereiten.
Es gab Polenta dazu und Salat.


Lieber T. vielen Dank für die tolle Anregung, ich werde das Gericht an Silvester für Freunde zubereiten.