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Montag, 4. Februar 2013

Hellau, oder wieviel Krapfen kann man essen, bis man platzt?

Manuel hatte (fast) pünktlich zum 11.11. Krapfen in seinem Blog. Ich habe letztes Jahr schon welche gebacken, für Uwes Cookbook of Colours Event, bin aber immer auf andere Rezepte neugierig.
Manus Krapfenteig geht schnell und  schmeckt hervorragend.
Um den weissen Rand zu erhalten, gibt er nur wenig Fett in einen Topf, damit die Krapfen zur Hälfte bedeckt sind. Umdrehen, wenn die Unterseite braun ist. Viel einfacher als das Gewürge mit der Fritteuse, wo man erst den Deckel drauflassen muss, dann den Bräunungsgrad nur erahnen kann, um sie dann umzudrehen und auf keinen Fall den Deckel wieder draufzumachen, damit man eben den gewünschten Rand bekommt.
Manus Variante ist eindeutig die bessere.
 
 
 
 Einen Würfel Hefe in
200ml lauwarmer Milch auflösen.
50 Gramm Zucker,
50 Gramm weiche Butter und 
3 Eier dazu ( bei Manu 2 Eier und 2 Eigelb, ich wollte keine Eiweisse verwerten müssen). 
Dann 500 Gramm Mehl dazukneten.
Eine halbe Stunde gehen lassen,verkneten, eine halbe Stunde gehen lassen, fingerdick auswallen,Kreise ausstechen, und .....genau......eine halbe Stunde gehen lassen.
Fett in einem Topf schmelzen, Herd runterschalten auf halbe Fahrt. Mein Fett war änfänglich zu heiss, dann waren die Krapfen zu dunkel und innen noch roh.
Gut ist es, einen Probekrapfen zu machen, dafür nehme ich immer die Teigreste, die vom Auswallen über bleiben.
Nun wie oben beschrieben nach und nach backen, dann auf Krepppapier abtropfen lassen. Zuckern. Und SOFORT einen essen. 
Und noch einen hinterherschieben, für alle Fälle.
 
 
 
 Bei mir werden Krapfen nicht gefüllt, weil hier jeder eine andere Marmelade bevorzugt. Wir schneiden die Krapfen auf, und geben Marmelade hinein, oder beissen ab, und kleckseln Marmelade auf den nächsten Bissen. 
Ich habe übrigens auch so eine Art Donut gebacken. Grosse Kreise ausgestochen und kleinere in der Mitte. Die haben mir besonders gut geschmeckt, die kann man auch heller backen, weil mehr Fett weniger Teigmasse umhüllt. Köstlich!
Also dann, Ihr Narren und Jecken: Kann losgehen mit Fasching wegen mir.
Und noch was, á propos Uwes Cookbook und so. Das geht am Donnerstag online! Ich durfte schon spitzeln, es ist wahnsinnig schön geworden! 
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Mittwoch, 1. Februar 2012

Blau ist keine Farbe, sondern ein Zustand

Uwe!
Hellblau!
Uwe von Highfoodality hat ein Ganzjahres-Event ins Leben gerufen. 12 Monate-12 Farben. Jeden Monat geht es darum, Gerichte einzureichen, die hauptsächlich aus einer bestimmten Farbe bestehen.
Januar war ja noch ein Kinderspiel...aber Februar !!! Hellblau!!!
Gesottener Schlumpf? Schlumpf ist gerade schwer lieferbar. Irgendein Cocktail mit Curaçao Blue? Ich trinke keinen Alkohol.
Mir will nix gescheites einfallen. Also reiche ich jahreszeitengerecht Faschingskrapfen ein, um spasseshalber mitzumachen.


Dass das nicht Kochbuch-würdig ist, ist mir klar, aber der olympische Gedanke zählt, gell Uwe?

1 Würfel Hefe in
200ml lauwarmer Milch auflösen

500 Gramm Mehl (ich habe Wiener Griessler verwendet)
mit der Milch/Hefe Mischung und
75 Gramm weicher Butter
4Eigelb und
50 Gramm Zucker zu einem glatten Teig verkneten.

1 Stunde unter einem Tuch gehen lassen.
Ca. 1,5 bis 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas oder einem Ausstecher Kreise von ca. 5 bis 6 cm ausstechen.
Nochmals gehen lassen, bis sich das Volumen der Teiglinge verdoppelt hat.
Öl auf ca. 160 Grad erhitzen und 3 Teiglinge hineingeben. Deckel auf die Friteuse oder den Topf auflegen und ca. 1 Minute nicht öffnen, damit sich der typische weisse Rand bilden kann.
Danach Krapfen umdrehen , keinen Deckel mehr auflegen. Fertig backen (ca.4 Minuten insgesamt).
Aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Anschliessend mit Puderzucker bestäuben. Und für Uwe mit hellblauer Glasur verzieren.


Die Menge reicht für ca. 25 Krapfen.
Ich habe zur Hälfte Krapfen gebacken, und zur anderen Hälfte Ausgezogene. Dafür wird der Teigling in der Mitte ausgedünnt, also ausgezogen. Bei uns sagt man auch "Pfosen "dazu.


Die Krapfen kann man nach dem Backen mit einer Spritztülle mit Marmelade oder Pudding oder Sahne füllen.
Ich mache das nicht, wir essen die Marmelade einfach dazu.

Und hier noch ein Spezial Krapfen, nur um mir eine kleine Freude zu bereiten: