Freitag, 26. Mai 2017

Hoch die Tanten....äh....Tassen

Ich weiss ja nicht, obs was tolleres als Tanten gibt. Die sind gefühlsmässig wie Mamas, aber cooler.
Würde ich jetzt mal behaupten. Ist natürlich ein rein subjektives Empfinden, ich hab halt grossartige.
Es gibt die mütterliche, die Schwester meines Vaters, die sich an alles erinnern kann, und alte Geschichten erzählt, und einen Stammbaum im Kopf hat, der eigentlich eine ganze Festplatte benötigt. Das ist meine Tante Renate.

Tante Hanni ist eine Kumpeltante, immer gut drauf, immer positiv und weltoffen. Sie liebt Amerika und ihre Familie. Sie hat sich mit ihrem Sohn alleine durchs Leben geschlagen, für sich selber gesorgt, und ich habe sie dafür immer bewundert.

Meine Lieblingstante seit jeher ist die Tante Gabi.

Wenn nix mehr geht, dann muss ich zur Tante fahren, da ist mir kein Weg zu weit.
Sie ist klug UND weise, jedoch meint sie immer, sie könne nicht kochen. Komischerweise ists gerade bei ihr am Leckersten. Das war schon als Kind so, denn bei der Tante gabs Sachen, die es daheim nicht gab.
Und sie hat mir unter vielen anderen Dingen etwas beigebracht, dass ihr vermutlich gar nicht bewusst ist: Wenn Gastfreundschaft an erster Stelle steht, ist es völlig wurscht, ob der Kuchen gekauft, oder die Pralinen handgefriemelt wurden.
Gibts was schöneres als ein gutes Gespräch, bei dem nebenbei geknabbert wird, und auf einen Schlag ists draussen dunkel geworden, keiner hats gemerkt, dabei wars doch eben erst kurz nach dem Mittag?
Nein. Für mich nicht. Da brauche ich keine handgmachte Prinzregententorte dazu.
Druck raus, Gastfreundschaft rein. Das eint meine Tanten, und ich bin sehr dankbar, dass ich sie alle noch haben darf.





Sonntag, 23. April 2017

Nachmacher Nachmacher.....

....müsste Bine eigentlich schon längst gerufen haben....aber das ist so eine Liebe, die freut sich immer wieder, wenn ich ihren süssen Verlockungen nicht widerstehen kann.
Bine kriegt mich immer, weil sie Quark liebt und Mohn liebt und Kuchen backt, wie ich sie am Liebsten mag. Schnörkellos und fein.
Nun also Mohngugelhupf.




Grossartig, mit einer Quarkfüllung......saftig und tagelang wie frisch aus dem Ofen.
Theoretisch. Oder, Moment. Hatte er je eine reelle Chance, länger als eine Kuchentafel zu überstehen...?
Nein.

Geht los:

Mohnmasse:
Erstmal 4 Eiweiss steif schlagen. Anschliessend 4 Eigelb mit 250 Gramm Zucker weissgelb schlagen.
1/8 l Öl, hernach 1/8 l Wasser hinzufügen. 200 Gramm gemahlenen Mohn, 150 Gramm Mehl, das mit einem TL Backpulver gemischt wurde, vorsichtig unterrühren, ganz zum Schluss die Eiweisse unterheben.

Für die Quarkmasse werden 2 Eiweisse steif geschlagen, und 2 Eigelbe mit 75 Gramm Zucker schaumig gerührt. 50 Gramm ganz weiche Butter, 250 Gramm Quark sowie 1 Packung Puddingpulver/ Vanille und ein EL Vanillezucker dazugeben. Eiweisse unterheben.

Mohnmasse in eine gefettete und bebröselte Gugelhupfform geben, die Quarkmasse in die Mitte geben, oder einfach oebenauf, wie Ihr mögt.
Bei 180 °C Ober-Unterhitze in den vorgeheizten Ofen geben, und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Eventuell müsst Ihr ihn abdecken, falls er oben zu dunkel wird.

Saftig, quarkig, mohnig.....flaumig.
Der Kuchen ist ein Knaller!





Danke, Bine :*

Sonntag, 2. April 2017

Wenn das Leben Dir Zitronen schenkt.....

Lemon Curd schmeckt grossartig und ist eine Zauberwaffe im Kühlschrank.
Er peppt Joghurt auf, umschmeichelt Eiscreme, kann simpel als Brotaufstrich verwendet werden, oder kommt, wie bei mir heute, auf einen Biskuitboden, unter eine ordentliche Sahnequarkschicht.
Im hübschen Gläschen kann er nicht zuletzt als wunderbares Mitbringsel dienen.
Ich mache ihn im Thermomix, null Aufwand, wunderbares Ergebnis.
Einfach 4 Eier, 100 Gramm Butter, 350 Gramm Zucker sowie 130 Gramm Zitronensaft in den Mixtopf geben, und bei 80-90°C für 20 Minuten auf Stufe 2 verrühren. Anschliessend nochmal ein paar Sekunden auf Stufe 6 aufquirlen.
Heiss in sterile Gläser füllen......fertig.  4 dieser hübschen Weck-Tulpen (220ml) kommen dabei raus.
Theoretisch hält das Ganze ein paar Wochen im Kühlschrank, praktisch ist schon vorher alles weg.



....und in einer Stunde kommt Kaffeebesuch, dann schau ich mal, wie der Kuchen mit dieser Füllung ankommt......


Donnerstag, 9. März 2017

Happy Birthday, Mama

Meine Mutter wäre heute 70 Jahre alt geworden. Die ganze Woche überlege ich schon, welchen Kuchen ich ihr gebacken hätte, und wie wohl ihr Geburtstag ausgesehen hätte.
Dabei weiss ich ganz genau, was sie sich gewünscht hätte. Einen Ausflug, vielleicht ins Vorarlberg, und keinen Kuchen.
Lieber was einfaches....was "ordinäres", wie sie es immer nannte. Ein Wurstsalat, ein Bircher Müsli, eine Fischsemmel. Und am liebsten Auswärts, damit niemand Arbeit damit hat.
Und auf jeden Fall ein/zwei Tassen guten Cappuccino.
Dann würde sie den Kaffee mit beiden Händen halten, daran riechen, die Augen schliessen und sagen....."Hmmmm. Der Kaffee ist gut."
Ich habe diesen Genuss der kleinen Dinge von ihr übernommen. Schon als ich noch ein kleines Kind war, mein Vater studiert hat, und kein bisschen Geld im Haus war, gab es immer etwas "Anständiges" zu essen. Immer am Esstisch, nie vor dem Fernseher.
Wenn ich an sie denke, bekomme ich Lust auf Pfannkuchen. Sie hat mir alle Rezepte hinterlassen, nur die Pfannkuchen machte sie frei Schnauze. Ich bekomme sie nicht mehr so hin. Sie waren dick, mit steifem Eiweiss gemacht, man musste sie mit Marmelade bestreichen und rollen und unbedingt mit der Hand essen.
Sie fehlt mir.




Liebe Mama, ich wünsche Dir alles Gute, da wo Du jetzt bist. Theo, die Kinder und ich besuchen heute Dein Grab, und anschliessend gehen wir mit Tante Hanni einen "guten Kaffee" trinken.
Und Tante Hanni wird Geschichten von früher erzählen. Ich hab Dich lieb.


Dienstag, 14. Februar 2017

Darfs a weng mehr sei?

Ja, "Nose to Tail" ist die richtige Einstellung, finde ich auch.
Was aber nicht heisst, dass mir ein gutes Filet nicht ein inneres Blümchen pflücken bedeutet.
Rinderfilet......ich liebe es!! Und ab und an, wenn der Metzger mir aufm Wochenmarkt schon entgegenblinzelt, dann mit seinem halben Oberkörper in den Truhen verschwindet, weil er ein besonders gut abgehangenes Stück hat.....da schlag ich zu. 



Am Nachmittag kommt das Filet aus dem Kühlschrank, und wird in einen Gefrierbeutel gebettet, in dem vorher je ein amtlicher Spritzer Zitronensaft, Sushiessig, Olivenöl und Teriyakisosse zusammen mit ein paar angequetschten Knoblauchzehen und in dünne Scheiben geschnittener Ingwer eine leckere Marinade bilden dürfen. Salz und Zucker nicht vergessen.

Den Gefrierbeutel zumachen, und das Fleisch bei Zimmertemperatur gerne 3 Stunden liegen lassen.

Nach 3 Stunden das Fleisch herausnehmen und vorsichtig trockentupfen. Den Inhalt des Beutels unbedingt aufbewahren.

In einer eisernen Pfanne gutes Butterschmalz heiss werden lassen.

Das Fleisch rundum ordentlich anbraten, von allen Seiten, auch die " Schnittstellen".
Fleisch kurz herausnehmen udn auf einen warmen Teller legen, die Pfanne von der Platte nehmen, und den Herd auf mittlere Hitze runterschalten. Eine gute Nuss Butter schmelzen lassen, und das Fleisch erneut in die Pfanne geben, und rundum in der heissen Butter schwenken. Dann kommt das Fleisch wieder auf den warmen Teller, ein Löffel Tomatenmark kommt in die Pfanne, schön anrösten.... hernach wird die Pfanne mit der Marinade abgelöscht.
Gerne kann jetzt noch etwas heisse Flüssigleit dazu, eine gute Rinderbrühe beispielsweise. Aber nicht zu viel, wir wollen eine konzentrierte Sosse. Darin das Fleisch nochmal kurz baden lassen, von allen Seiten.
Anschliessend ruht das Fleisch in einer 120 Grad heissen Wärmeschublade, oder im Ofen.
Ich hatte ein sehr grosses Filet, etwa 1200 Gramm, das beliess ich eine knappe Stunde im Ofen.
Nun muss man nur immer wieder die Kerntemperatur überprüfen, und bei 52°C Grad durfte es bei mir raus.
Die Sosse wird durch ein Sieb gegeben, und wer mag, kann sie mit etwas Sahne verfeinern. 
Das Fleisch darf vor dem Anschneiden ein bisschen ruhen.....und ich schneide nie alles auf einmal auf, damit wir das Fleisch warm geniessen können.

Dieses Mal hat das jedoch Lisa übernommen und auch angerichtet....weil ich anrichten und dekorieren und fotografieren dick habe :-D

Die Sosse müsst Ihr Euch denken....die war schneller weg, als die Polizei erlaubt.




Mittwoch, 1. Februar 2017

Menschen am Buffett...eine Studie

Wer mich kennt, weiss, dass ich mit dem hiesigen Winter nichts anfangen kann, und sooft wie möglich in den kalten Monaten der Sonne hinterherreise.
Ich wohne dann gerne in  guten Hotels, und in diesen esse ich mindestens morgens, in Ägypten im Club aber auch ganztags, mit vielen anderen Urlaubern vom Buffett.
Vorweg: Ich bin kein Buffett-Fan. Aus Gründen, zu denen wir teilweise später noch kommen.
Seit Jahren beobachte ich nun also Menschen am Futtertrog, und stelle dabei fest, dass es unterschiedliche Buffett-Typen gibt.
Selbstverständlich sind meine Beobachtungen von einer unabhängigen Universität und einem Forschungsinstitut bestätigt worden. Es handelt sich also keineswegs um das Klischeedenken einer vielreisenden Foodbloggerin. Nur, damit ja keine Missverständnisse aufkommen, oder jemand denkt, ich könnte mir da was ausgedacht haben.

1. Der Drängler 
Einer der Gründe, warum mir persönlich Buffets nicht zusagen, sind die UNMENGEN, die dort zur Verfügung stehen, und zwar in vielen Hotels bis zum bitteren Ende, um dann teilweise ungegessen im Müll zu landen.
Der Drängler hingegen hat Sorge, nicht genug abzubekommen, muss immer mal noch kurz zwei Leute, die mit Fleisch und Sosse hantieren, zur Seite schieben, weil er die Möhrchen vergessen hat. Wortlos natürlich, er hat ja Ellenbogen. Man könnte sich ja blamieren, weil die beiden Sossen-Jonglierer vielleicht nicht die gleiche Sprache sprechen. Von einem gewissen Abstand, den eigentlich jeder vernünftige Mensch gerne hat, um sich mit einem Teller Leckereien zu bewegen, hat er noch nie was gehört oder gehalten. Tuchfühlung ist Standard. Das ist der Typ Mensch, der einem an der Kasse mit dem Einkaufswagen in die Hacke fährt. Der Drängler ist gehetzt und hat auch immer das Falsche ausgewählt und ist notorisch unzufrieden.
Das kann dem nächsten Typus nicht passieren.....

2. Der Gierige
....geht acht Mal zum Buffett, und braucht dann einen Säurebinder und ein bisschen Zuspruch, weil die Hosennaht zwickt. Aber ist halt alles so lecker hier.
Teile meiner engsten Verwandschaft gehören zu diesem Typus, ich kenn mich damit also bestens aus.
Der Gierige gelobt täglich Besserung, und machts am nächsten Tag genauso. Weils eben so lecker ist.

3. Der Kommentator
Diesen Typus finde ich mit am fiesesten. Der Kommentator weiss alles, und zwar besser. Er wüsste auch besser, wie Du Dich zu ernähren hättest, auch wenn er dreimal soviel wiegt wie Du. Und er scheut sich nicht, Dir das mitzuteilen. Und doziert kauend und gabelschwingend über DAS richtige Essen.
Ich wurde mal im Club an einem 8er Tisch, als ich mit meinem Nachtisch (ich LIEBE Nachtisch!!!! Ich verzichte gerne mal auf den einen oder anderen Gang, aber her mit dem Süsskram. Und dieser war fettgebacken. Also der Himmel. Und ich hatte an diesem Tag circa 3 Stunden Yoga hinter mir.....aber ich schweife ab, wo war ich....achja.....Klammer zu ) als ich also mit meinem Nachtisch zurückkam, mich sittsam setzte und mir die Serviette auf den Schoss legte, von meinem mir unbekannten Sitznachbarn angesprochen, wie ich denn gedächte, soviel Nachtisch wieder abzutrainieren.....Gottseidank fiel mir wenigstens ein "was gehts Dich an" ein. Im letzten Urlaub stand ein Mann in Nilpferdgrösse neben mir, und kommentierte meinen Nachtisch ( von dem UNMENGEN auf einem Silbertablett vor uns lagen) mit "jetzt reichts aber". Der Grossteil meines Nachtischs bestand aus Obst....
Ich bin auf Kommentatoren besonders allergisch, und Knigge gibt mir recht, Bemerkungen zur Essensauswahl des Tischnachbarn ist unfein.

4. Der Blockwart
Er weiss, wie man sich wo richtig anstellt. Und guckt jedem auf die Finger, damit auch ja alles richtig gemacht wird. Zeigt einem die Gebäckzange, wenn man das Brötchen mit den Pfötchen nehmen will.
Weicht trotz freundlicher Anfrage keinen Zentimeter, wen er mal am Futtertrog und "dran" ist.
Reicht gerne mal Servietten quer übern Tisch, wenn ein kleines Malheur passiert. Mütter, Krankenschwestern und Stewardessen sind besonders gefährdet, Blockwarte zu werden....
Ich habe grosse Neigungen, einer zu sein, also gebt mir bloss keine Trillerpfeife in die Hand im Gastraum, ich hab nämlich Asthma.

5. Der Hamster

Der Hamster hat einfach alles auf seinen Tellern (Plural!), egal, wieviel er davon dann isst.
Er möchte sämtliche Speisen bei sich auf dem Tisch stehen haben, in grosser Auswahl, und mehr als die Hälfte lässt er dann stehen, ist ja egal, ist ja inklusive. Wenn der Hamster Kinder dabei hat, bemehmen die sich in aller Regel unter aller Sau, und dürfen sich am Zapfhahn soviele Softgetränke wie sie wollen holen, ist ja egal, ist ja inklusive.

6. Der Unentschlossene 

Viele jammern nach einem All-inklusive Urlaub über Gewichtszunahme, weil, siehe Punkt 2.
Der Unentschlossene ist vom Überangebot völlig überfordert, das Anstehen ist ihm eine Last, er mag sich lieber unterhalten, als nochmals den Tisch verlassen, um noch was von dem köstlichen Kalbsfilet....
...ich gehöre zu diesem Typus. Ich laufe dreimal im Kreis, nehme mir dann meist etwas Simples, und steh erst wieder auf, wenns Fettgebackenes zum Nachtisch gibt. Glücklicherweise komme ich aus Buffett Urlauben immer leichter an Körpergewicht heim. Hat was für sich.
Der Unentschlossene nervt aber seine Mitmenschen auch tierisch, weil er viel im Weg steht und guckt. Und falschrum ansteht. Weil er ja nur kurz die Möhrchen....

Alles in Allem ists am Buffett wie im Supermarkt oder im Strassenverkehr. Wenn man es gelassen angeht, ein Kinderspiel.
Ich finde es herrlich, während des Genusses eines Birchermüslis die Menschen zu beobachten.Und mit einem inneren Augenzwinkern den einen oder anderen oder mich selber zu enttarnen.
Findet Ihr Euch auch wieder? ;-)


 

Sonntag, 15. Januar 2017

Wenn Bine "flaumig" schreibt, bin ich eigentlich bereits auf dem Weg zur Küchenmaschine.
Ihren Blog mag ich gerne, ihr Gebäck ist köstlich, und bei den Beschreibungen muss ich immer  kichern, weil sie mit den Schüsseln und den Rührbesen genauso vorgeht wie ich. Immer schön das Eiweiss zuerst schlagen, damit man nicht zig Schüsseln braucht, logitisch und taktisch klug backen.
Ihr Topfengugelhupf ist.......naja....Flaumig halt. Einfach ein Träumchen.
Zum Rezept gehts hier entlang, ich  habs einzueins kopiert und ausnahmsweise mal gar nix geändert.


 Bei uns wurde Marmelade dazu gereicht.....selbergemachte, logo ;-)
Bine, danke.....bis zum nächsten Gebäck ;-)


Donnerstag, 5. Januar 2017

Köstlich cremige Burrata


Na? Feiertage gut überstanden? Lust auf leichte, fleischlose Küche? Ich auch :-)

Burrata ist eine Mozarella Sonderform aus Kuhmilch. Das Wort bedeutet übersetzt "gebuttert", und so sahnig und cremig wie sich das jetzt anhört, ist es auch.
Ich mag sie zu allem, Nudeln, Pizza, Tomaten, pur....oder, wie hier, zu feinem Gemüse.
Hier habe ich Schalotten in Butter angeschwitzt, klein gewürfelte Pastinaken hinzugegeben, sowie Möhrenwürfelchen. Bissfest gegart, das dauert bei so kleinen Stückchen nicht lange. Salzen, pfeffern, fertig.
Übrigens: Wenn Ihr Gemüse geschnitten etwas zuckert, und eine gewisse Zeit stehenlasst, gart diese bereits vor, ohne erhitzt werden zu müssen. Die anschliessende Garzeit verkürzt sich dadurch. 
Währendessen Balsamicoessig mit der gleichen Menge Honig aufkochen, bis er dickflüssig wird.
Das Gemüse mit Ringen als Türmchen aufbrezeln, etwas Kresse garnieren, Sosse dazu, und schlussendlich die Burrata einschneiden....pfeffern und geniessen. Die Burrata ist kalt, das Gemüse lauwarm.....probiert es undbedingt aus!