Sonntag, 12. Januar 2014

Toms Corner: Warten auf´s Christkind







Da Melanie zur Zeit Ihren verdienten Urlaub verlebt, habe ich hier heute den Kochlöffel übernommen und freue mich, Euch über mein kulinarisches Highlight des Jahres 2013 zu berichten.
Da das neue Jahr noch sehr jung ist, ist ein kurzer Blick zurück gestattet, bevor wir uns mit Karacho auf 2014 stürzen !
Es begann, mit dem Tag, an dem ich, sagen wir mal,einen nicht ganz so gewöhnlichen Geburtstag feiern durfte.
Ich nullte und wollte alle Fünfe gerade sein lassen, als der Paketbote vor meiner Türe stand.
Mit einem unglaublich großem Paket, mit unglaublich tollen, prachtvollen, exzellenten Fleischsorten....verschickt von unglaublichen, prachtvollen, exzellenten Facebookfreunden, die ich in den vergangenen 2 Jahren auch im wahren Leben kennenlernen durfte...allein dieser Umstand wäre eigentlich schon Geschenk genug.
Doch weiter im Text :
Nachdem ich, mehr oder weniger sprachlos, aber voller Freude dieses Paket auspackte, wurde meine Tiefkühltruhe bis in den letzten Winkel gefüllt und die Frage „ Was koche ich an hl.Abend“ war auch beantwortet.
Es sollte die Hochrippe werden – wir“Grillfreaks“ ( muhahahahahaaa...Stefan verzeih mir ) sprechen von Ribeye Bone-in !




Das Fest rückte näher, der Braten wurde vom Eise befreit, ein Grillthermometer angeschafft und meinem Tankwart des Vertrauens der letzte Sack Grillkohle entrissen ! Was war ich uffgerescht !
Selbst im Schlaf hörte ich mich immer wieder sagen : „ TOM ! DAS DARFST DU NICHT VERSEMMELN !“
Voll konzentriert ging ich ans Werk.
Am Morgen des 24. Dezembers wurde die Rippe zärtlich gerubt. Eine Gewürzmischung aus Pfeffer, Salz, braunem Zucker, Knobi, Paprika und ein paar Kräutern wurde einmassiert und das Fleisch nahm langsam Zimmertemperatur an.
Als dann am späten Nachmittag die Kirchenglocken zum Besuch des Weihnachtsgottesdienstes riefen, wurde der Grill entfacht. Nicht zu heiß sollte es sein, zwischen 130 und 140°, die Kohlen links und rechts in die Kohlekammern, die Rippe mittig aufs Rost platziert, Kugelgrill schließen, ein Gebet Richtung Himmel schicken und warten.....und warten.....
Tisch decken, Wein dekantieren, schnell noch ein Salätchen zubereiten...vielleicht noch ne Knoblauchmayo...Und Chips ! Kartoffeln hobeln...ab in den Ofen damit....und warten.....
Geduld ist nicht immer meine Stärke und ich wurde auf meine alten Tage mal wieder daran erinnert, was es heißt, wenn man auf´s Christkind wartet !
Dann war es so weit ! Das Thermometer piepste ! Owie lachte !...schnell..die Alufolie...einwickeln....und warten !!
Nach 10 Minuten, ich hielt es nicht mehr aus, mußte ich das Messer zücken und als die erste Tranche auf´s Schneidbrett fiel, erschallte ein lautes „ Hallelujah“ in meiner Küche.
Das war eine wunderbare Bescherung ! Ich war stolz und glücklich, saß lächelnd und zufrieden unterm Weinachtsbaum, genoß ein großartiges Essen und hatte das Gefühl, Weihnachten und Ostern seien auf einen Tag gefallen.
Wenn Ihr wissen wollt, welche Schätze sich noch in dem Paket befanden, dann bleibt Melanie und Ihrem feinen Blog treu – möglicherweise erfahrt Ihr dann in den nächsten Wochen ein wenig mehr....denn ich habe schon wieder Kohlen gekauft !

Bis denne,
Euer Tom







Kommentare:

  1. Da lachte wohl nicht nur Owie... Hallelujah!!! Was für ein rosiges Prachtexemplar von Festtagsbraten! Bei wieviel Grad KT hat eigentlich das Thermometer gepiept?

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    1. ...und der Engel sprach : Bei 57 ° sollt ihr den Deckel heben, das Fleisch in Folie packen und frohlocken ! :))))))))

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  2. Owie lacht. Und ich auch! Herrlich sieht das aus… :)

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  3. Wirklich großartig geworden! Hätte ich glatt gegen die diesjährige Gans getauscht, aber nicht der Schwiegermutter verraten ;)

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    1. Gans mag ch auch ganz gerne....aber...sorry..no deal :)))))

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  4. Nur aus solchem Anlass gibt es doch das Weihnachtsfest...oder war da noch was ;)

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    1. auf jeden Fall hörte ich die Englein singen :)

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  5. Owie lacht und ich frohlocke! Klasse gemacht! Weiter so!

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