Mittwoch, 12. August 2015

Kichererbse meets Pasta

Dieser grandiose Sommer endet immer noch nicht. Ich mag meine Zeit nach wie vor nicht länger als unbedingt nötig in der Küche verbringen. 
Hab aber blöderweise trotzdem Hunger. 
Nudelsalat? Nudelsalat. 
Egal ob der Kühlschrank sowie der Vorratsschrank voll oder leer ist.....irgendwas findet sich immer, was in den Salat wandern kann. Schnell Nudelwasser aufsetzen und kleine Rigatoni kochen. So, womit peppen wir die Nudeln auf....?
In diesem Fall rettete mich unter anderm eine Dose Kichererbsen, die ich in Öl angeschmurgelt habe, ein bisschen Zwiebelwürfel und Lauchzwiebel dazu, mit etwas Paprikakonfitüre und einem Klacks Senf abschmecken, salzen und pfeffern. Kleinen Schluck Brühe angiessen. Und, oh ja, da ist ja noch ein Glas in Essig eingelegte Paprika hinten im Schrank. Würfeln, rein damit.
Mit den noch heissen, gekochten Nudeln vermischen und abkühlen lassen. 
Kleine halbierte Cocktailtomaten dazu, und ein paar gesalzene Erdnüsse. Schnittlauchröllchen drüber. 
Die Tochter und die beste Freundin der Tochter aus dem Garten holen. Fragen, ob sie Hunger haben. Nein? Soso. 
Sicher.....?
 
 

 

Mittwoch, 5. August 2015

Tegernsee

Heute bleibt die Küche kalt. Ich bin in einem unheimlich inspirierendem Seminar bei Gertraud Gruber und verfeinere meine Fertigkeiten als Kosmetikerin. 
Das Seminar ist in Rottach Egern, und wer jetzt dabei an alte Leute und Trachtenhut denkt, hat.......recht. Rottach Egern ist ein bisschen wie der Gardasee im Lodenmantel. Ungefähr.
 Was mir hier beim Essen aufgefallen ist, freut mich sehr, denn viele der hiesigen  Restaurants nehmen zwar knackige Preise, achten aber auf Regionalität und Frische. 
Ich habe bis auf einmal hier sehr gut gegessen. Erfreulich gut. 
Ich wohne reizend im Hotel Adolphine, mit liebevollst gerichtetem Frühstück und freundlichem Personal. 
 
 
 
 
 
Vom See brauchen wir gar nicht reden, der ist einmalig schön. Und NEIN, Ihr sollt jetzt hier nicht alle Urlaub machen, sonst habe ich so ein Gedränge im Schwimmerbecken auf "meiner" Bahn 
 
 

Mittwoch, 29. Juli 2015

Mal ein anderer Mohnkuchen

Für Mohnkuchen lasse ich eigentlich fast alles liegen und stehen. Mohnkuchen ist GÖTTLICH!
Gut, man braucht hinterher ne professionelle Zahnreinigung plus Munddusche, aber der Genuss macht alles wett.
Meine Oma machte den besten Mohnkuchen aller Zeiten ( sie kam aus Oberschlesien), aber ihr Rezept hat sie mit ins Grab genommen, ich habe es leider nicht.
Ich mag diesen von Sarah Wiener gerne, aber manchmal brauchts etwas Abwechslung.
Und da kam mir dieser Tassenkuchen gerade recht. Easy-peasy, so wie ichs liebe.

Man nimmt von folgenden Zutaten je eine Tasse:
gemahlener Mohn
Gries
Mehl
Zucker
Öl
...und zusätzlich noch 4 Eier
Das wars schon. Zusammenrühren, gefettete Form, in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C für ca. 20-25 Minuten.
Ich habe ihn nach dem Abkühlen halbiert, mit Marmelade bestrichen und mit einer Marzipandecke versehen. Puderzucker obenauf......Fertig.


 

Mittwoch, 22. Juli 2015

.....immer noch heiss?

Was für ein toller Sommer, oder? Eines meiner Lieblings-HuschHusch-aufdieTerrasse Gerichte ist folgendes:
Tomaten.
Genau, regionale Tomaten sind grandios, dieser wunderbare, süssliche Geschmack, unschlagbar.
Diese sind von der dunklen Sorte, die mag ich besonders.
Vierteln, und dann überlegen, was der Kühlschrank noch so hergibt: eine einsame Lauchzwiebel?
Käse? Pinienkerne?
Und dann waren da noch eine Handvoll kleine, gelbe Tomaten, die so schön platzen im Mund.....
Wunderbar, immer rein damit.
Ein Dressing nach diesem Rezept dazu, und raus an die frische Luft.
Nehmt noch ne Scheibe Brot mit!


Mittwoch, 15. Juli 2015

Schwimm-Omi-Kuchen

....der eigentlich Barbarakuchen heisst.
Als ich ein Gespräch zwischen einer alten Dorfhelferin und dem Bademeister im Freibad belauschte, und es dabei um einen saftigen Rührkuchen ging, hab ich mich sofort als Mithörer geoutet und nach dem Rezept gefragt. Antwort : " der isch in koim Buach, der war amol uferer Mondamin Packung doba, I hob des Rezeapt dahui, soll I s amol ufschrieba?".
Die alte Dame kommt ursprünglich aus Lindenberg, und hat einen etwas anderen Dialekt wie der Durchschnitts-Altusrieder, ist Euch gleich aufgefallen, oder?
Zwei Tage später passte mich die Dame ab, mit Kuchen in Pergamentpapier, und dem Rezept, handgeschrieben. Ist das reizend? "I hau no an Marmelaad ini dua, des isch so it im Rezeapt, aber I mahs gean." Auf die Frage, wie ich mich revanchieren dürfe, kam ein: "A Vergelts Gott reicht" :-)
Daheim hab ich mir einen Kaffee gemacht, den Kuchen probiert, und sofort den Ofen angeworfen.
Ohja, der ist lecker, aber echt. Ich habe meinen jetzt mal nicht mit Marmelade bestrichen, pur ist er ebenso gut.
Fazit: Öfters mit den älteren Damen plauschen, vor Allem, wenn sie früher Dorfhelferinnen waren, und Wöchnerinnen mit Kuchen und Essen versorgt haben.