Mittwoch, 10. Juni 2015

Das Schwein....

....welches ich zu den sagenhaften Gnudi hatte, wurde ein paar Stunden mit Zitronenschale, Salbei, Salz und Zucker in Folie gepackt.



Das dünn zulaufende Ende hab ich hochgebunden. wie Ihr seht. Dann wirds nicht so trocken.
In einer Eisenpfanne angebraten und hernach bei 180 °COber/Unterhitze in den Ofen.
Rausnehmen, kurz ruhen lassen, aufschneiden.

Köstlich.
Sieht auf dem Foto etwas zu durch aus, war aber saftig.





Donnerstag, 4. Juni 2015

Ich bin total verknallt....

....in diese kleinen, nackten Scheisserchen. Gnudi!
Alleine dieses Wort. Gefunden bei Robert kommen sie in meine Alltime-Leckerchen-Liste.
Sie machen ein bisschen Arbeit, aber es lohnt!


Ihr nehmt
300 g frischen Ricotta und lasst ihn im Kühlschrank über Nacht in einem Sieb plus Mulltuch abtropfen. Am nächsten Tag presst Ihr ihn ein wenig aus. Dann röstet Ihr
30 Gramm Pinienkerne ohne Fett (Obacht, brennen schnell an), lasst sie abkühlen und mahlt sie fein.
Dazu noch
30 Gramm geriebener Parmesan,
50 Gramm Gries, 
Salz und Pfeffer und Muskatnuss, sowie
1 ganzes Ei plus 1 Eigelb.
Ich habe noch etwas Zitronenabrieb hinzugefügt.
Das ganze vermengt Ihr nun und gebt den Teig nochmals zum ruhen eine Stunde in den Kühlschrank.
Dann füllt Ihr ein bauchiges Weinglas mit etwas Gries, formt aus dem kalten Teig eine Kugel und gebt sie in das Glas. Nun schwenkt Ihr das Glas, womit die Kugel rund bleibt und um und um "begriest" wird. Es werden 20-25 Kugeln.
( Ich hab das fotografiert, aber die Bilder sind selbst für meine Verhältnisse zu unterirdisch....müsst Ihr bei Robert gucken, Link findet Ihr oben)
Die kleinen Lieblinge lasst Ihr 4-5 Minuten in Salzwasser zart simmern, in der Zwischenzeit lasst Ihr Butter schmelzen, gebt Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer hinein, schöpft die Gnudi ab und serviert sie mit der Butter.....oder, noch besser, esst alles alleine auf!!!


Ich könnte schon wieder....Danke, Robert! Das Rezept ist der Hammer!!!!
PS: Das Schweinefilet dazu erläutere ich nächste Woche ;-)

Mittwoch, 27. Mai 2015

Joghurt Suppe mit Ei

Petra hat mich mit Ihren pochierten Eiern ganz wuschig gemacht.
Obwohl ich Teile Ihres Rezeptes nicht daheim hatte, musste ich dieses Joghurt Süppchen nachbasteln, und zwar sofort. Seitdem gibts dauernd pochierte Eier, weil schnell und lecker.
Ich habe Joghurt mit saurer Sahne püriert, mit etwas Senf und  Zitronensaft abgeschmeckt, gesalzen und gepeffert.
Eier pochiert, rein ins kalte Suppen-Bad und  Schnittlauch drüber.
Eine sagenhaft feine Vorspeise.



Zum Eier pochieren gibts vielleicht noch folgendes zu sagen:
Grosser Topf, Wasser rein, kochen lassen. Schluck Essig dazu, bissi Salz. Nur noch simmern lassen.
Jetzt die angpiksten Eier mit Schale in den Topf legen, auf Zehn zählen, Eier wieder rausheben.
Nun vorsichtig die Eier aufschlagen und ins Wasser gleiten lassen. Bei mir können im grossen Topf 5 Eier gleichzeitig pochieren. Nach 3 Minuten sind die Scheisserchen fertig. Kein Hexenwerk.
Einen Guten!

PS: BITTE! Pochiert spricht man "poschiert" aus. Das Wort kommt aus dem Französischen und mir rollen sich immer die Zehennägel auf, wenn das jemand mit "ch" ausspricht. Hat mit Oliver Pocher nämlich nix zu tun :-)  Wobei....vielleicht mag der auch gern pochierte Eier....?

Donnerstag, 21. Mai 2015

Culinary Trends

Achtung, es folgt Werbung.
AEG hat mich eingeladen, und wenn diese Einladungen in mein Postfach flattern, recherchier ich geschwind, ob der Christian dabei ist, und falls ja, hüpf ich wie ien Känguruh-Junges durch die Bude.
(ein grosses, altes, schweres Känguruh-Junges...)
Die Taste Academy von AEG ist was für aufgeschlossene, neugierige Gourmets.
Dreierlei Events werden dort angeboten:

Flavour Pairing
Nose to tail 
Culinary Trends

Bei letzterem durfte ich beiwohnen.
Ich zitiere mal das Thema:

"Food Trends entstehen als Antwort auf aktuelle Herausforderungen unserer Zeit. Foodies, die sich intensiv mit Essen und Nahrungsmitteln auseinandersetzen, suchen und finden Antworten auf drängende Fragen, wollen ihre Wünsche und Sehnsüchte befriedigen. Die Welt wächst zusammen, Kulturen beeinflussen sich wechselseitig und es entstehen kurzfristige Hypes, Moden, aber auch längerfristige Trends. Sie hinterlassen Spuren, verändern und bereichern damit die kulinarische Landschaft. Trendsetter sind ihrer Zeit voraus, sie bilden die Avantgarde und erkennen frühzeitig die Ursachen, Motive und Richtung von kulinarischen Trends, bevor diese eine größere Gruppe von Akteuren und Konsumenten erreicht und schließlich zum Mainstream wird."

Unser 5-gängiges, abgefahrenes Menü hatte pro Gang folgende Überschriften:
Lokalität (nimm mal was Feines von hier und kombiniers mit was von dort).
Unser Gang war: schwäbische Musmehl mit allgäuer Weisslacker und einem spanischen Schinken.....zum Niederkniien.

Hausgemacht (Einlegen leicht gemacht)
Es gab:  Eingemachte Gurken mit Lachs obenauf...für mich ohne, gnihi.


Fermentation (Milchsäurevergärung)
KIMCHIIIIIIII! Mit Bamberger Hörnle. Viiiiiiel Kimchi, ein sehr grosser, männlicher Familienteller davon. Irgendwer hatte noch Garnelen obendrauf, also eigentlich alle ausser mir, dafür hatte ich den Rest der Pfanne....YESSSSS.

Hybrid-Food (siehe Cronuts, Mix aus Donut und Croissant)
Wir hatten sagenhaftes Pulled Pork in einem Pattie aus asiatischen Nudeln.

Misfits (krummes Gemüse, unrundes Obst)
Möhren mit Maracuja und als Panna Cotta.

Christian zeigte eindrücklich wirklich waghalsige Kombinationen, und jeder Gang war eine Überraschung.
Mein ABSOLUUUUUTER Liebling war das Kimchi, ich krieg mich jetzt kaum noch ein.
Optisch war der letzte Gang ein Oberknaller, nur war für mich als obersüssen Zahn ein Möhrennachtisch eher nix. Mein Mann und eigentlich der ganze Tisch war wiederum begeistert.
Beglitten wurden die Gänge von reizender Gesellschaft (Erika, Du Goldstück, Sandra, vielen Dank für die Fotos!!! War toll, Dich kennenzulernen, Kivanch, wir kommen vorbei!), und korresponidieren Weinen, wer wollte.
Jetzt dürft Ihr Euch noch Bilder angucken, wenn Ihr mögt, die mir von Sandra zur Verfügung gestellt wurden....aus Gründen :-D












Dieses und die anderen Events sind buchbar, es kostet 150€ pro Person, und es lohnt!
Info findet Ihr hier.
Tina von lunchforone hat auch berichtet, wenn Ihr nachlesen mögt, hier entlang.





Mittwoch, 13. Mai 2015

Rumfort Rohkost

Lust auf was salatiges und der Kühlschrank halbleer? War bei mir der Fall.
Ich hatte noch rote Paprika und eine Lauchzwiebel, einen Apfel und Sonnenblumenkerne aus dem Vorrat.
Fix im Thermomix geschreddert und mit Zitronensaft, ein bisschen Schmand, Salz und Zucker angemacht.
Wisst Ihr was? Das war ein Glücksgriff.


Gibts jetzt öfter :-)