Linsen sind klasse und sowas von schwääääbisch! Tina von Lunch For One richtet gerade bei Zorra ein Linsen Event aus! Ich bin so gespannt, was da alles zusammenkommt.
Ich mag gern Linsen ganz easy-peasy.
Rote Linsen 5 Minuten bissfest kochen (auf eine Tasse Linsen 2 Tassen Wasser),
Eventuell vorhandene Wasserreste abgiessen. Den Topf nochmal zurück auf den Herd stellen und Zwiebelwürfelchen in etwas Öl anschwitzen. Wenn diese glasig sind, mit Essig ablöschen, salzen, pfeffern und mit etwas Senf abschmecken.
Die Linsen in den Topf zurückgeben, alles gut durchmischen. In Schüsselchen füllen und am Besten lauwarm essen.
Köstlich!
An Guada ausm Schwäbischen ;-)
Donnerstag, 13. März 2014
Montag, 10. März 2014
Tajine für Bushi
Oh Mann. Ich hab mich in Marrakesch TOTAL in die Tajine verliebt. Was für göttliches Essen das ist!
Und da trifft sichs doch ganz gut, dass die liebe Bushi gerade das Event Winter Soul Food am Laufen hat, UND ich mir eine Tajine aus Marokko mitgebrachte habe, UND Bushi die afrikanische Küche liebt.
Was nicht gepasst hat, war die Temperatur meiner Kohle auf dem Grill und die Garzeit. Mir ist die Tajine unten angebrannt....ich war schier untröstlich.
Erstmal die Tajine wässern. Vor dem Erstgebrauch 3 Stunden, hernach reicht wohl eine halbe Stunde.
Hernach habe ich einem Huhn die Haut abgezogen und habe es geachtelt. Eingelegt in eine Marinade aus Zitronensaft, Salz, Zucker, etwas Ras el Hanout, Safran und Knoblauch. Die Karkassen habe ich zu einer Hühnerbrühe verarbeitet. Die Tajine gefettet, Zwiebeln gewürfelt und in die Tajine gegeben. Das Huhn darauf, Kartoffelscheiben drumrum, Oliven obenauf. Die Marinade angiessen, und eine grosse Tasse von der Hühnerbrühe dazugeben.
Auf die nicht zu heisse (HaHa) Kohle geben und 1 1/2 Stunden garen, immer wieder Flüssigkeit nachgiessen.
Die Tajine hat oben im Deckel eine kleine Mulde, ich die füllt man immer wieder etwas Wasser , um die Kondensbildung innerhalb des Deckels zu gewährleisten.
Dann direkt aus der Tajine mit Fladenbrotfetzen essen. Man kann das Fleisch mit einer Gabel zerzupfen, um das essen zu erleichtern.
Es schmeckt köstlich....theoretisch. Bushi! Ich geb mir nächstesmal noch mehr Mühe, dann klappts ohne angebrannte Zwiebeln, versprochen!!
Und da trifft sichs doch ganz gut, dass die liebe Bushi gerade das Event Winter Soul Food am Laufen hat, UND ich mir eine Tajine aus Marokko mitgebrachte habe, UND Bushi die afrikanische Küche liebt.
Was nicht gepasst hat, war die Temperatur meiner Kohle auf dem Grill und die Garzeit. Mir ist die Tajine unten angebrannt....ich war schier untröstlich.
Erstmal die Tajine wässern. Vor dem Erstgebrauch 3 Stunden, hernach reicht wohl eine halbe Stunde.
Hernach habe ich einem Huhn die Haut abgezogen und habe es geachtelt. Eingelegt in eine Marinade aus Zitronensaft, Salz, Zucker, etwas Ras el Hanout, Safran und Knoblauch. Die Karkassen habe ich zu einer Hühnerbrühe verarbeitet. Die Tajine gefettet, Zwiebeln gewürfelt und in die Tajine gegeben. Das Huhn darauf, Kartoffelscheiben drumrum, Oliven obenauf. Die Marinade angiessen, und eine grosse Tasse von der Hühnerbrühe dazugeben.
Auf die nicht zu heisse (HaHa) Kohle geben und 1 1/2 Stunden garen, immer wieder Flüssigkeit nachgiessen.
Die Tajine hat oben im Deckel eine kleine Mulde, ich die füllt man immer wieder etwas Wasser , um die Kondensbildung innerhalb des Deckels zu gewährleisten.
Dann direkt aus der Tajine mit Fladenbrotfetzen essen. Man kann das Fleisch mit einer Gabel zerzupfen, um das essen zu erleichtern.
Es schmeckt köstlich....theoretisch. Bushi! Ich geb mir nächstesmal noch mehr Mühe, dann klappts ohne angebrannte Zwiebeln, versprochen!!
Freitag, 7. März 2014
Marrakesch
Ich gebe zu, dass ich den ganzen ersten Vormittag lang mit einem Kulturschock zu kämpfen hatte.
Eine Kombination aus Erschöpfung, einer dreckigen Toilette, einem sehr sehr dreckigen Trinkglas, einer echten Schlange und einer Schlange aus Holz hätte ich beinahe zu verdanke, dass mir die Schönheit Marrakeschs entgangen wäre, um auf dem Hotelzimmer die Rückreise abzuwarten.
Gottseidank war meine Familie dabei, um meine Paranoia abzufangen.
Marrakesch ist wunderbar, bunt, laut, schrecklich, arm, üppig, alt, neu....an jeder Strassenecke zeigt sich diese Stadt anders.
Wir haben in einem wunderbaren Riad, Palais des Princesses, gewohnt, gleich um die Ecke des Djemaa el Fna, dem "Platz der Gehenkten". So einen Trubel wie dort habe ich nie erlebt. Gaukler, Händler, Köche, Geschichtenerzähler, Akrobaten, Schlangenbeschwörer, Bettler....sogar einen Bader, der vor Ort mit einer Zange Zähne zieht haben wir gesehen.
Es ist schwer, sich der Magie dieses Ortes zu entziehen, der ein wenig an mittelalterliche Märkte erinnert. Aber es ist für uns Europäer aber auch enorm anstrengend, da man natürlich alles ansehen und kaufen, überall essen und trinken und sich am Liebsten während der Mahlzeit noch mit Henna verzieren lassen soll. Zähneziehen nicht vergessen. Man wird viel angefasst, gerne mal kurz festgehalten, und dauernd angesprochen.
Aber wenn man ein freundliches, bestimmtes "Non, Merci" anbringt, oder in den Souks fragt, ob man sich das Angebot alleine und in Ruhe ansehen darf, reagieren die Menschen positiv darauf.
Nach kurzer Zeit oder einem Plausch mit dem Hotelmanager bekommt man auch raus, wie man den Bettlern begegnet. Wir haben täglich Brot und Schokolade gekauft und verteilt, Mütter mit vielen Kindern auf der Strasse freuen sich riesig über Datteln oder Wasser für die Kleinen.
Kindern sollte man kein Geld geben, sie müssen es abgeben, und gehen oftmals statt zur Schule auf die Strasse. Aber über Essen freuen sie sich riesig.
Der Jardin Majorelle, in den Achtzigern von Yves Saint Laurent erworben und nach dessen Tod von seinem Lebensgefährten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ist eine Oase in der quirligen Stadt.
Paläste, Moscheen (für Nicht-Muslime nur von aussen zu besichtigen), winzige und riesige Handwerksbetriebe, ungewöhnliche Friedhöfe....man wird gar nicht fertig mit den Besichtigungen.
Und das ESSEN!!!! Wir haben hervorragend gegessen! Am ersten Abend haben wir uns an meinen Reiseführer gehalten und waren im Dar Essalam, in dem bereits 1956 Hitchcocks " Der Mann, der zuviel wusste" gedreht wurde.
Das Essen war in Ordnung, aber für Marrakeschs Verhältnisse teuer.
Die nächsten Tage haben wir uns einfach treiben lassen und an der Strasse gegessen.
Alles voller Einheimische? Wunderbar, schnell hinsetzen und bestellen. Die besten Tajines, die wir hatten, waren in einem Etablissement, dass jeder Beschreibung spottet. Grässliche Plastikstühle, alles irgendwie zusammengeschustert und auch nicht wirklich sauber. Aber Tajine isst man mithilfe von Brot mit den Händen, das Wasser war in Flaschen, und das Essen war brodelnd heiss....ich habe also beschlossen, keine Keime zu entdecken. Das Essen war göttlich.
A propos Hygiene: Es ist ratsam, immer Taschentücher sowie feuchte Tücher dabeizuhaben, Toilettenpapier ist unüblich und Waschbecken sind Glückssache.
Ich war übrigens trotz der warmen Temperaturen sehr glücklich über meine geschlossenen Ballerinas.
In flachen, offenen Schuhen wollten ich und meine Tochter nicht durch die Gassen gehen, es war einfach zu dreckig. Es wird viel und ständig auf den Boden (pardon) gerotzt, die Esel und die Pferde, die dort als Lastentiere eingesetzt werden, machen viel Pipi, und die Ladenbesitzer schützen ihre Ware vor Staub, indem sie die Strasse ständig nass bespritzen.
Übers Shopping will ich mich gar nicht gross auslassen. Nur soviel: FLIEGT MIT LEEREN KOFFERN DAHIN!
Meiner hatte auf dem Rückflug 19,98 Kilo, und ich habe kurz überlegt, was ich wohl noch hätte mitnehmen können, das 20 Gramm wiegt
Und fragt nicht nach meinem Handgepäck, ich hatte grosses Glück, dass die Fluggesellschaft zufällig NICHT genau hingesehen hat.
Mein Fazit: ich komme ganz sicher zurück! Und den Kulturschock am Anfang überspring ich dann einfach.
Dienstag, 4. März 2014
Sonntag, 2. März 2014
Ich bin zurück!!!!
Die Fäden aus dem Aua Finger sind raus, ich bin wieder einsatzfähig! Was für ein herrliches Gefühl, wieder die Hände ins Wasser tauchen zu dürfen. Mein Finger schmerzt zwar noch etwas, macht sich aber ansonsten brav.
Und womit belohne ich mich am Besten? Mit Süssem natürlich!
Churros sollten es werden, mein Bruder war zu Besuch, und wir beide lieben Churros.
Schon zigmal gemacht, Kinderspiel.
250ml Wasser aufkochen,
eine Prise Salz dazugeben.
100 Gramm Butter darin schmelzen.
150 Gramm Mehl auf einmal dazuschütten, gut umrühren, von allen Seiten abbrennen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
Nach und nach 4 Eier unterrühren.
In einen Spritzbeutel füllen und den Teig schneckenförmig in 190 °C heisses Fett spritzen, goldgelb ausbacken, herausheben, mit Zucker bestreuen und feststellen, dass die Fritteuse nicht mehr gescheit heiss wird, und das Gebäck total verfettet schmeckt. MIST!
Nicht geniessbar!!!
Gut, Plan B!
Ofen auf 200°C einschalten, den Bruder 10mal lügen lassen, dass die Churros gar nicht sooooo schlecht schmecken, den Teig in Rosetten aufs Backblech spritzen, die Churros wegwerfen, die Windbeutel goldbraun backen, Sahne schlagen, Vanillezucker (schön selbergemacht, gell?) dazu, die abgekühlten Windbeutel aufschneiden, mit Sahne füllen, die Fritteuse wegwerfen, den Bruder wieder an den Tisch bitten und Windbeutel essen b i s d e r A r z t kommt.
Was waren die köstlich!
Und das zweite Bild ist für Insider, Nele und Sandra wissen Bescheid!
Und womit belohne ich mich am Besten? Mit Süssem natürlich!
Churros sollten es werden, mein Bruder war zu Besuch, und wir beide lieben Churros.
Schon zigmal gemacht, Kinderspiel.
250ml Wasser aufkochen,
eine Prise Salz dazugeben.
100 Gramm Butter darin schmelzen.
150 Gramm Mehl auf einmal dazuschütten, gut umrühren, von allen Seiten abbrennen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
Nach und nach 4 Eier unterrühren.
In einen Spritzbeutel füllen und den Teig schneckenförmig in 190 °C heisses Fett spritzen, goldgelb ausbacken, herausheben, mit Zucker bestreuen und feststellen, dass die Fritteuse nicht mehr gescheit heiss wird, und das Gebäck total verfettet schmeckt. MIST!
Nicht geniessbar!!!
Gut, Plan B!
Ofen auf 200°C einschalten, den Bruder 10mal lügen lassen, dass die Churros gar nicht sooooo schlecht schmecken, den Teig in Rosetten aufs Backblech spritzen, die Churros wegwerfen, die Windbeutel goldbraun backen, Sahne schlagen, Vanillezucker (schön selbergemacht, gell?) dazu, die abgekühlten Windbeutel aufschneiden, mit Sahne füllen, die Fritteuse wegwerfen, den Bruder wieder an den Tisch bitten und Windbeutel essen b i s d e r A r z t kommt.
Was waren die köstlich!
Und das zweite Bild ist für Insider, Nele und Sandra wissen Bescheid!
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