Heike sammelt Tunken Rezepte für Ihr derzeitiges Blog Event, das bei Zorra stattfindet. Das Wort "Tunken" finde ich unsäglich, das erinnert mich ans untergetaucht-werden im Schwimmbad....."Mädle-tunken" war damals beliebter Volkssport. Ich mag heute noch nicht mit dem Gesicht unter Wasser...aber ich schweife ab.
Einigen wir uns auf "Dip". Einverstanden Heike?
Der Lieblingsdip meiner Tochter ist der Zitronen-Zwiebellauch-Pfeffer Dip. Wir mögen ihn alle sehr gern, sowohl zu rohem Gemüse, als auch zu Salat oder Brotchips ( Heikes Brotchips).
Er geht bubieinfach:
100ml Öl ( in meinem Fall Traubenkernöl)
50ml Zitronensaft
50ml Brühe
2 Stangen Zwiebellauch
bisschen Zucker
Salz und ordentlich Pfeffer (ca. ein EL)
zusammen in ein hohes Gefäss geben und mit dem Stabmixer pürieren.
Mit Möhrchen oder Gurken, Stangensellerie oder Paprika servieren....ein toller, gesunder Knabberspass.
Heike, das Bild ist unscharf...bei Dir sind mir meine Fotos immer besonders peinlich.
Aber da müssen wir jetzt beide durch :-)
Steckt Liebe drin.
Montag, 30. Januar 2012
Freitag, 27. Januar 2012
Hurry Curry für Bushi
Bushcooks Kitchen feiert Geburtstag! Da gratuliere ich doch herzlich, und komme sogar der Aufforderung nach, etwas wintergemüsiges zu kochen.
Ich als Winterhasser. Aber für Bushi mache ich fast alles.
Ich nehme 5 mittelgrosse Kartoffeln,einen halben Blumenkohl, 3 Stangen Zwiebellauch und etwas kleingeschnittene Petersilienwurzel, und hoble einen halben Spitzkohl in feine Streifen.
Selbergemachte Hühnerbrühe heissmachen und mit gelber Currypaste würzen (brave Köche machen das Curry selber aus: Kurkuma, Schalotten , Zitronengras, Knoblauch , Kreuzkümmel, Koriander und Gewürznelken...nicht-brave kaufen ihre Paste im Asia Laden). Etwas geriebenen Ingwer dazu, sowie einen guten Schluck Zironensaft, eine Stange Zitronengras hinein.
Kartoffeln und Peterwurzel darin 5 Minuten kochen, Blumenkohl dazu, 2 Minuten kochen, Zwiebellauch und Spitzkohl dazu.
Jetzt einen Riesenlöffel Erdnussbutter hineingeben und an Jutta denken. Mit Kokosmilch abschmecken.
Ich habe noch Erbsen hinzugefügt, weil ich Lust dazu hatte...die waren tiefgekühlt, also auch winterlich;-)
Das Grüne vom Zwiebellauch schneide ich immer in feine Streifen und gebe es erst in der Suppenschüssel obenauf...wir mögen den zwiebeligen Geschmack.
Das Ganze könnte man noch mit angebratenen Hähnchenbrustwürfelchen adeln....wenn man das auftauen des Huhns nicht vergisst.
Liebe Bushi, winterlicher kann ich nicht, ich bin kein Wintergemüsler, ich hoffe, Du bist zufrieden damit, und ich darf beim Event mitmachen?
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog, viel Freude mit Paco, und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Dir!!
Ich als Winterhasser. Aber für Bushi mache ich fast alles.
Ich nehme 5 mittelgrosse Kartoffeln,einen halben Blumenkohl, 3 Stangen Zwiebellauch und etwas kleingeschnittene Petersilienwurzel, und hoble einen halben Spitzkohl in feine Streifen.
Selbergemachte Hühnerbrühe heissmachen und mit gelber Currypaste würzen (brave Köche machen das Curry selber aus: Kurkuma, Schalotten , Zitronengras, Knoblauch , Kreuzkümmel, Koriander und Gewürznelken...nicht-brave kaufen ihre Paste im Asia Laden). Etwas geriebenen Ingwer dazu, sowie einen guten Schluck Zironensaft, eine Stange Zitronengras hinein.
Kartoffeln und Peterwurzel darin 5 Minuten kochen, Blumenkohl dazu, 2 Minuten kochen, Zwiebellauch und Spitzkohl dazu.
Jetzt einen Riesenlöffel Erdnussbutter hineingeben und an Jutta denken. Mit Kokosmilch abschmecken.
Ich habe noch Erbsen hinzugefügt, weil ich Lust dazu hatte...die waren tiefgekühlt, also auch winterlich;-)
Das Grüne vom Zwiebellauch schneide ich immer in feine Streifen und gebe es erst in der Suppenschüssel obenauf...wir mögen den zwiebeligen Geschmack.
Das Ganze könnte man noch mit angebratenen Hähnchenbrustwürfelchen adeln....wenn man das auftauen des Huhns nicht vergisst.
Liebe Bushi, winterlicher kann ich nicht, ich bin kein Wintergemüsler, ich hoffe, Du bist zufrieden damit, und ich darf beim Event mitmachen?
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog, viel Freude mit Paco, und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Dir!!
Labels:
Blumenkohl,
Curry,
Huhn
Mittwoch, 25. Januar 2012
Die armen Dinger sind Namenlos
Ich bin immer noch nicht ganz aus meinem Urlaub zurückgekehrt und leide unter Fernweh. Da hilft nur....Schokolade.
Auf Dennis´ Buffett gabs zum Dessert einmal köstliche Schokolade, gefüllt mit Feigen, Datteln und Nuss.
Das ganze war eine Rolle, und wurde in Scheibchen geschnitten serviert.
Ich wollte eher eine Art Pralinenform herstellen, und habe eine Silikonform verwendet.
200 Gramm Schokolade schmelzen, ein bisschen was in die Förmchen geben, und kurz anziehen lassen.
Anschliessend 30 Gramm getrocknete Feigen und 30 Gramm getrocknete Datteln kleinschneiden, 20 Gramm Pistazien kleinhacken.
Auf der Schokolade verteilen, und mit flüssiger Schokolade bedecken.
Kühl stellen.
In den Mund schieben und an den Urlaub denken.....
Aber wie sollen die kleinen Scheisserchen heissen? Jemand eine Idee?
Auf Dennis´ Buffett gabs zum Dessert einmal köstliche Schokolade, gefüllt mit Feigen, Datteln und Nuss.
Das ganze war eine Rolle, und wurde in Scheibchen geschnitten serviert.
Ich wollte eher eine Art Pralinenform herstellen, und habe eine Silikonform verwendet.
200 Gramm Schokolade schmelzen, ein bisschen was in die Förmchen geben, und kurz anziehen lassen.
Anschliessend 30 Gramm getrocknete Feigen und 30 Gramm getrocknete Datteln kleinschneiden, 20 Gramm Pistazien kleinhacken.
Auf der Schokolade verteilen, und mit flüssiger Schokolade bedecken.
Kühl stellen.
In den Mund schieben und an den Urlaub denken.....
Aber wie sollen die kleinen Scheisserchen heissen? Jemand eine Idee?
Labels:
Datteln,
Feigen,
Nuss,
Schokolade
Montag, 23. Januar 2012
Cluburlaub die Zweite
Dennis ist mit seinen 30 Jahren Sous Chef im Club Robinson Soma Bay und befehligt zusammen mit dem Küchenchef (der sich letzte Woche im Urlaub befand) 78 Angestellte. Und zwar auf arabisch, denn alle Angestellten in der Küche ausser den beiden Chefs sind Ägypter.
Die Logistik der beiden ist faszinierend...so gut wie jedes Produkt muss aus dem 500 Kilometer entfernten Kairo geordert werde, denn Soma Bay ist Wüste.
Also wird 2x wöchentlich Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch 2x im Monat geliefert. Eier gibts nur frische, keine aus dem Tetra Pack. 2 Lageristen kümmern sich um die Lagerung der Lebensmittel, zwischen 250 und 700 Gäste wollen frisch und lecker bekocht werden, und das auf einem hohen Niveau.
Händler aus dem benachbarten Safaga dürfen auch liefern, schaffen aber solche Mengen nicht.
Das Abendmenü wechselt täglich, in einem 14 Tage Turnus.
Die Küche hat rund um die Uhr Betrieb....wenn das Abendmenü beendet ist, kommen die Bäcker, die jeden Tag frisches Hefegebäck, Laugenbrezeln und Croissants herstellen, sowie leckere Fladen und Teigtaschen.
Wir waren fasziniert von der Vielfalt der Speisen, und deren Qualität. Wir haben sehr sehr gut gegessen!
Die Nachtische waren kleine Kunstwerke:
Ok, nicht nur die Nachtische.......
*seufz*
Wir kommen wieder........
Die Logistik der beiden ist faszinierend...so gut wie jedes Produkt muss aus dem 500 Kilometer entfernten Kairo geordert werde, denn Soma Bay ist Wüste.
Also wird 2x wöchentlich Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch 2x im Monat geliefert. Eier gibts nur frische, keine aus dem Tetra Pack. 2 Lageristen kümmern sich um die Lagerung der Lebensmittel, zwischen 250 und 700 Gäste wollen frisch und lecker bekocht werden, und das auf einem hohen Niveau.
Händler aus dem benachbarten Safaga dürfen auch liefern, schaffen aber solche Mengen nicht.
Das Abendmenü wechselt täglich, in einem 14 Tage Turnus.
Die Küche hat rund um die Uhr Betrieb....wenn das Abendmenü beendet ist, kommen die Bäcker, die jeden Tag frisches Hefegebäck, Laugenbrezeln und Croissants herstellen, sowie leckere Fladen und Teigtaschen.
Wir waren fasziniert von der Vielfalt der Speisen, und deren Qualität. Wir haben sehr sehr gut gegessen!
Die Nachtische waren kleine Kunstwerke:
Ok, nicht nur die Nachtische.......
*seufz*
Wir kommen wieder........
Sonntag, 22. Januar 2012
Cluburlaub
Cluburlaub...
das ist Animation von früh bis spät, keine ruhige Minute auf der Liege, ständig muss man Bogenschiessen oder Dartpfeile werfen, lustige Fragespielchen mitmachen und alle Duzen. Aufgesetzte kanevaleske Fröhlichkeit und angestrengt bemühte Angestellte. Internierte Hotelgäste.
"Da hat das rote Pferd sich einmal umgekehrt" in Dauerschleife.
Komm, hol das Lasso raus......
Die letzten beiden Jahre waren für mich und meinen Mann sehr anstrengend, es gab eine Firma zu halten und ein Haus zu bauen, ein Kosmetikstudio zu erweitern, eine Ferienwohnung einzurichten, und sich währendessen möglichst nicht scheiden lassen. Ist uns soweit gelungen. Urlaubsreif waren wir dennoch.
Aber wohin? Und wann? Ich hau immer gerne an meinem Geburtstag ab, der ist im Januar, da muss man ein Stück fliegen, falls man Sonne will.
Wir wollen Sonne. Mein Mann will Sport bis die Muskeln schreien, ich will Yoga, beide wollen wir fein essen. Ich mag mich nicht kümmern, nix anschauen, keine Ausflüge machen und maximal 5 Wörter fremder Landessprache sprechen.
"Dann müssen wir in einen Club" sagt der Ehemann und geht ins Reisebüro. Kommt mit Tickets nach Ägypten wieder. Club Robinson. 10 Tage.
Ganz unbedarft waren wir nicht, zwei Mini-Clubaufenthalte hatten wir schonmal als Incentive von der Firma meines Mannes. Die waren kurz und schön, aber eben mit Kollegen.
So. Und dann kamen wir hier an, wurden freundlich begrüsst, haben uns die wunderschöne Anlage angesehen (die als umweltfreundlichstes Hotel in Ägypten ausgezeichnet wurde), den Strand bewundert und uns zum Essen umgezogen. Und dazu muss ich sagen: Ich hätte nicht vermutet, dass man für soviele Gäste auf so hohem Niveau kochen kann. Das Buffett ist gross und kalt, und etliche Frontcooking Stationen bieten alles frisch und heiss, was das Herz begehrt. Mir hat fast alles sehr gut geschmeckt. Ja, wir wurden geduzt, Nein, ich steh immer noch nicht drauf, Ja, es gibt Animation, Nein, man muss nicht mitmachen. Das rote Pferd blieb im Stall, und die Angestellten sind sehr natürlich und sehr freundlich. Das Sportangebot bietet ein hohes Niveau. An dieser Stelle Danke an Fenja, Nadja und Joel....ohne Euch wären wir vermutlich heimgerollt :-) Dass die Hotelleitung ein entspanntes Verhältnis zu seinen Angestellten hat, merkt man an jeder Ecke. Die Umgebung, die Landschaft in Soma Bay ist traumhaft.
Ob mir was nicht gefallen hat?
Ja, abends wünschte ich mir früher Ruhe, die Openair Disko (so sagt man gar nicht mehr, oder?) hat mich genervt, das nächste Mal brauch ich ein Zimmer fernab von Nachtmusik. Ich mag nicht bis nachts um Zwölf oder Eins bumbum. Das wars aber auch schon.
Cluburlaub....
das war Erholung, gutes Essen, viel Bewegung, freundliche Angestellte und nette neue Bekanntschaften.
Mit dem Sous Chef durfte ich auch plaudern, dazu morgen mehr.
das ist Animation von früh bis spät, keine ruhige Minute auf der Liege, ständig muss man Bogenschiessen oder Dartpfeile werfen, lustige Fragespielchen mitmachen und alle Duzen. Aufgesetzte kanevaleske Fröhlichkeit und angestrengt bemühte Angestellte. Internierte Hotelgäste.
"Da hat das rote Pferd sich einmal umgekehrt" in Dauerschleife.
Komm, hol das Lasso raus......
Die letzten beiden Jahre waren für mich und meinen Mann sehr anstrengend, es gab eine Firma zu halten und ein Haus zu bauen, ein Kosmetikstudio zu erweitern, eine Ferienwohnung einzurichten, und sich währendessen möglichst nicht scheiden lassen. Ist uns soweit gelungen. Urlaubsreif waren wir dennoch.
Aber wohin? Und wann? Ich hau immer gerne an meinem Geburtstag ab, der ist im Januar, da muss man ein Stück fliegen, falls man Sonne will.
Wir wollen Sonne. Mein Mann will Sport bis die Muskeln schreien, ich will Yoga, beide wollen wir fein essen. Ich mag mich nicht kümmern, nix anschauen, keine Ausflüge machen und maximal 5 Wörter fremder Landessprache sprechen.
"Dann müssen wir in einen Club" sagt der Ehemann und geht ins Reisebüro. Kommt mit Tickets nach Ägypten wieder. Club Robinson. 10 Tage.
Ganz unbedarft waren wir nicht, zwei Mini-Clubaufenthalte hatten wir schonmal als Incentive von der Firma meines Mannes. Die waren kurz und schön, aber eben mit Kollegen.
So. Und dann kamen wir hier an, wurden freundlich begrüsst, haben uns die wunderschöne Anlage angesehen (die als umweltfreundlichstes Hotel in Ägypten ausgezeichnet wurde), den Strand bewundert und uns zum Essen umgezogen. Und dazu muss ich sagen: Ich hätte nicht vermutet, dass man für soviele Gäste auf so hohem Niveau kochen kann. Das Buffett ist gross und kalt, und etliche Frontcooking Stationen bieten alles frisch und heiss, was das Herz begehrt. Mir hat fast alles sehr gut geschmeckt. Ja, wir wurden geduzt, Nein, ich steh immer noch nicht drauf, Ja, es gibt Animation, Nein, man muss nicht mitmachen. Das rote Pferd blieb im Stall, und die Angestellten sind sehr natürlich und sehr freundlich. Das Sportangebot bietet ein hohes Niveau. An dieser Stelle Danke an Fenja, Nadja und Joel....ohne Euch wären wir vermutlich heimgerollt :-) Dass die Hotelleitung ein entspanntes Verhältnis zu seinen Angestellten hat, merkt man an jeder Ecke. Die Umgebung, die Landschaft in Soma Bay ist traumhaft.
Ob mir was nicht gefallen hat?
Ja, abends wünschte ich mir früher Ruhe, die Openair Disko (so sagt man gar nicht mehr, oder?) hat mich genervt, das nächste Mal brauch ich ein Zimmer fernab von Nachtmusik. Ich mag nicht bis nachts um Zwölf oder Eins bumbum. Das wars aber auch schon.
Cluburlaub....
das war Erholung, gutes Essen, viel Bewegung, freundliche Angestellte und nette neue Bekanntschaften.
Mit dem Sous Chef durfte ich auch plaudern, dazu morgen mehr.
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