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Donnerstag, 30. Januar 2014

Ungefähr Armadillo

Gut, wenn mein Kumpel Michi zum Essen da ist, da wirds auch was mit den Fotos......
Meine Männer fanden das hier total klasse, ich fands so...naja.
Nennt sich Armadillo Eggs, und ist gefülltes Hack. Im Sommer muss ich das mal im Green Egg probieren, vielleicht macht das ja für mich den Unterschied von "naja" zu "klasse".
Aussehen tun die Dinger so:


Schöne runde Chilis werden entkernt und mit Käse gefüllt. Hack wird mit etwas Semmelbrösel und Ei  in Form gebracht und gesalzen. Die Chilis mit der Hackmasse umhüllen.
Ich hab sie in eine gefettete Auflaufform gelegt und in den heissen Ofen gesteckt.
Schön gebräunt sind sie fertig.
Ich wollte sie noch mit Barbecue Sosse einstreichen vorm backen, das habe ich aber vergessen....
Fazit: Ein Jungs Essen ;-)

Sonntag, 6. Oktober 2013

Fleischpflänzle

Wie heissen die bei Euch? Buletten? Frikadellen? Hacksteak?
Wunderbar vielseitig, vielgeliebt, ob als Burger, oder mit Sosse oder mit Gemüse oder nur mit Senf....
Lasst Euch das Hackfleisch beim Metzger frisch durchdrehen. Ich nehme immer Rind.
Salz und Pfeffer, ein/zwei Eier dazu, eigentlich schon fertig. Wer mit Semmelbrösel oder Panko binden mag, kann das tun, wers lieber weglässt, hat auch Recht. Ich binde mit Panko.
Auch eine in Milch eingeweichte alte Semmel kann man unterkneten, aber ich habe nie eine alte Semmel zur Hand, wenn ich sie bräuchte.



Kurz durchkneten und portionsweise rund wirken. Eine Mulde hineindrücken, die wölbt sich beim Braten wieder nach oben, dann sind die Pflänzle nach dem Braten nicht bucklig.



Eine Stunde kühl stellen.
Eine Pfanne heiss werden lassen, gut erhitzbares Öl hineingeben, und die Pflänzle bei mittlerer Hitze braten. Herausnehmen und auf Krepppapier entfetten. Warmhalten.










Wenn Ihr eine Sosse möchtet, löscht Ihr nach dem Braten der Fleischpflänzle den Bratensatz mit Sherry ab, bisschen einkochen lassen, nach Wunsch Zwiebeln oder Pilze dazu, mit Sahne angiessen, salzen, pfeffern, bisschen zuckern. Pflänzle wieder hineingeben und servieren.
Vielleicht Nudeln dazu?









 Ein Geheimtipp meiner Schwiegermutter ist übrigens die Zugabe von etwas Brät zu den Pflänzle. Die auf dem Foto sind ohne, aber mit ist auch wirklich sehr zu empfehlen. Das macht die Pflänzle feiner, und sie binden gut.




Montag, 16. Juli 2012

Gefüllte Paprika

Zurzeit läuft ja mein Projekt "Aussenküche", und ich bewirte ab und an meine Handwerker. Um sie bei Laune zu halten und weil es mir Spass macht.
Kürzlich gab es Paprika, schöne rote.


 Die habe ich ausgehölt und mit einer Hackmischung gefüllt, bestehend aus:
500Gramm Hack,
1 kleingehackten Zwiebel,
2 Eiern und
Salz und Pfeffer und Pimenton de la Vera.
Die gefüllten Paprika kamen in eine Glasschüssel, so dass sie nicht umkippen. Mit etwas Brühe anfüllen und für ca. 1 Stunde in den 200 °C heissen Ofen stellen. 
In der Zwischenzeit eine Sosse zubereitet aus Brühe und gutem Ketchup, etwas Milch oder/und Sahne.
Würzen mit Salz, Paprika und Curry, und dazu Reis gekocht.
Die fertig gegarten Paprika mit der Sosse und dem Reis servieren.



Hat nicht nur meinen braven Handwerkern geschmeckt, sondern auch mir!
Und bis der Sommer jetzt aber mal wirklich kommt, kann man ja noch ein bisschen deftige Hausmannskost vertragen.....

Donnerstag, 3. November 2011

Burger Battle- Thai Chicken Burger und ein alter Bekannter.

Uwe von High Foodality hat den Fehdehandschuh geworfen und ich werde ihn kalt lächelnd aufnehmen....
In der Zeitschrift "Beef" waren einige Burger Rezepte, die ich als Inspiration genommen habe.

Los gehts mit den Buns, also den Burger Brötchen.

1Würfel Hefe mit 1EL Honig in
120ml lauwarmer Milch auflösen
und mit ein paar Esslöffeln Mehl verrühren.

10 Minuten gehen lassen.

Diesen Vorteig mit
500gr Mehl,
30gr geschmolzener Butter,
3 Eiern und
12gr Salz verkneten.

15 Minuten gehen lassen. Anschliessend in 12 Portionen teilen, und Kugeln formen.
Diese zu Fladen ausrollen. Auf ein Backblech legen und weitere 10 Minuten gehen lassen.


Mit Eiweiss bestreichen und  in den 180°C heissen Ofen schieben. Etwas Wasser im in den Ofen spritzen (oder ein/zwei Eiswürfel hineingeben). Buns ca. 15 Minuten lang backen.


Etwas abkühlen lassen und in einen Gefrierbeutel geben, verschliessen und vollständig abkühlen lassen.



Für den Thai Chicken Burger habe ich
1 Brathähnchen abgefieselt und das Fleisch mit einem Ei und ein paar Ringen Lauchzwiebeln im Thermomix zerkleinert und mit rotem Thai Curry und Salz gewürzt.
Daraus Bratlinge geformt und ausgebraten. Die Frikadellen warmhalten.
Für die Sosse mache ich eine Mayonnaise selber aus:
500 gr Quark, 150ml Traubenkernöl, etwas Essig, Senf, Salz und einem Eiweiss. Alles zusammen mit dem Zauberstab aufschlagen.
Ein Viertel Ananas klein würfeln und etwas Curry dazugeben. Unter die Hälfte der Mayonnaise rühren.

Ich lasse ein paar Zwiebelchen in Scheiben geschnitten in karamellisiertem Zucker anbräunen und lösche mit Essig ab.

Die Hälfte der Buns aufschneiden, mit der Remoulade bestreichen, Zwiebelchen darauf, Hühnchen Bullette darauf. Wers scharf mag, schneidet ein paar Chillies in Ringe und gibt sie dazu. Oder ein paar Blättchen Koriander.


 
Deckel drauf und entweder gleich loslegen, oder den Burger in einem Kontaktgrill nochmal 1 Minute grillen. Beide Varianten fanden in meiner Familie Anklang.


Für die Old-School Burger habe ich Bratlinge zubereitet aus
500gr Hack
einer in Butter glasig gedünsteten Zwiebel
100gr Weisbrot, in Milch eingeweicht
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten mixe ich mit dem Zauberstab und forme Bratlinge daraus. Diese lasse ich 15 Minuten im Kühlschrank ruhen und brate sie dann in der Pfanne. Anschliessend warmhalten.
Ich mische in die andere Hälfte der Mayonnaise mit einer gewürfelten Essiggurke. Dann bestreiche ich meine Buns damit, lege einen Hackbratling darauf, ein paar der oben beschriebenen Zwiebelchen, eine Scheibe ausgebratenen Bacon udn eine Scheibe Gouda. Tomate und Rucola dazu......


Köstlich! Beide Burger waren der Hammer, wobei der zweite ja eher altbekannt ist. Teilnehmen möchte ich mit dem Thai Chicken Burger. Uwe, was sagst Du?

Dienstag, 25. Oktober 2011

Kohlrouladen

Ich liebe Kohlrouladen, das Einzige was mich stört, ist der Kochgeruch von Kohl. Deshalb stelle ich den Crockpot mit den vorher angebratenen Rouladen oft nach draussen und lasse die Rouladen dort vor sich hinschmurgeln.
Ich nehme einen Kohlkopf und lege ihn in siedendes Wasser, nehme ihn nach ein paar Minuten raus und schrecke ihn ab. Dann ziehe ich einige Blätter ab. Diese fülle ich dann mit folgender Mischung:
500gr Hack
1 in Milch eingeweichte Semmel (oder Brötchen, für Nicht-Bayern:-) )
1 Ei
Salz, Pfeffer, etwas Pimenton de la Vera
2 in Butter glasig gedünstete Zwiebeln

Das Hack bearbeite ich vorher noch mit dem Zauberstab, damit es noch feiner wird, fast schon wie Brät.
Die Hackfülle rolle ich in die Kohlblätter ein und fixiere die Rouladen mit Küchengarn.
Dann brate ich sie an, und lasse sie laaaaaange mit etwas Brühe im Crockpot auf der Terrasse schmoren. (ca. 4 Stunden). Auf der Herdplatte zubereitet muss man aufpassen, dass die Rouladen nicht auseinanderfallen.
Jetzt hat man 2 Möglichkeiten: entweder man lässt die Sosse natur, oder macht sie mit Sahne sämig....dafür entscheide ich mich meistens.
Bei uns gab es dazu Kartoffelstampf.
Das Foto des fertigen Gerichts ist sensationell misslungen und sieht aus wie in einer Kantine.
Also müsst Ihr mir einfach glauben, dass sie köstlich waren ;-)