Das Freibad in Altusried ist im Sommer das Grösste für mich, täglich Schwimmen ist Pflichtprogramm.
Aus Gründen möchte ich mich hier mal dafür bedanken, dass wir ein so wunderbares Bad haben dürfen, in dem nicht nur Genuss-Bader, sondern auch Schwimmer gern gesehen sind.
Das Becken teile ich mir mit ein paar wenigen jungen, und vielen alten Herrschaften.
Herren und Damen, die im oder vor dem Krieg geboren wurden. Die momentan älteste Dame ist 1923 geboren, und schwimmt täglich.
Eine streng wissenschaftlich vorgenommene Umfrage meinerseits in der Umkleide hat ergeben, dass Schwimmen, Gartenarbeit, Spazierengehen sowie Kuchenessen dafür verantwortlich ist, dass der Geist fit, und der Körper knackig bleibt. Die Herren wollten mir natürlich weissmachen, dass eine ordentliche Menge Bier auch konserviert, aber ich berücksichtige jetzt mal nur die Antworten der Damen, deren Hauttonus einfach nur als beneidenswert zu bezeichnen ist.
Da ich Gartenarbeit verabscheue, muss ich folglich mehr Kuchen essen..... logisch, oder?
Aprikosenkuchen.....ist einer meiner Spitzenreiter im Kuchenrepertoire.
Ich bereite einen Mürbteig aus
300 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
100 Gramm Zucker und
einem Ei
Ich habe einen Thermomix, da ist das keine allzu grosse Sache.....wer ihn mit der Hand macht, macht ihn eben mit Mehl, kleingewürfelter Butter, kalten Händen......kennt man ja.
Den Teig zur Kugel formen und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten kalt stellen.
Dann teilen und auswallen, eine gebutterte Springform auskleiden, und damit auskleiden.
Zwei Handvoll entkernte, halbierte Aprikosen mit dem Bauch nach oben auf den Teigboden legen, und ein paar Esslöffel Aprikosenmarmelade ( bei mir selbstgemacht, 3:1), darauf verteilen.
Den zweiten Teigboden obenauf legen, und ab in den vorgeheizten Ofen, 200 °C/ Ober-Unterhitze.
Auf Sicht backen, circa 45 Minuten.
Das gute an Mürbeteig ist ja, dass man einfach sieht, wenn er fertig ist. Er sieht dann hübsch gebräunt aus und duftet himmlisch.
Ab in den Garten damit, und lauwarm essen......und schon wird alles....straffer. Schwörung. Sagen die Schwimmdamen. Die müssen es wissen ;-)
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Donnerstag, 22. Juni 2017
Montag, 4. Juli 2016
Weltbester Aprikosenkuchen
Man kann durch den Genuss dieses Kuchens einer astreinen Lebensmittel-Schwangerschaft erliegen!
Macht bloss keine Sahne dazu, Ihr könnt sonst zwei Tage nichts mehr essen, ich hab Euch gewarnt!
Der Mürbteig besteht aus
300 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
100 Gramm Zucker sowie
einem Ei.
Ich schmeiss immer alles bis auf das Ei in die Küchenmaschine, lass kurz laufen, geb das Ei dazu, lass den Teig sich nur kurz verbinden, forme ihn zu einer Kugel und lege ihn, mit Folie umhüllt, für eine Stunde in den Kühlschrank.
Jetzt halbier ich schon mal die wunderbaren Aprikosen ( wieviele? Ich weiss nicht genau....so um die 10 Stück vielleicht), und zuckere sie mit braunem Zucker.
Eine runde Form fette ich mit Butter ein.
Nach der Wartezeit rolle ich den Mürbteig auf zweimal aus, einmal Boden, einmal Deckel. Rund in der Grösse der Form ausschneiden. Form mit dem Boden bedecken. Aus den Resten habe ich den Rand geformt, und diesmal auch ein paar Blüten und Blätter ausgestochen, das ist aber SchnickSchnack....kann man machen, kann man auch lassen.
Auf den Boden streiche ich nun dünn etwas (natürlich im Betsen Fall, und in diesem Fall auch) Aprikosenmarmelade, dann lege ich die Aprikosen mit der Schnittseite nach oben darauf. Mit dem Deckel abdecken. Ein paar Löcher hineinpiksen, wenn man will, mit Eigelb bestreichen, auf Wunsch die Blumen/Blätter auflegen.
In den 200° C heissen Ofen geben, und auf 180°C runterschalten.... nach ca. 40 Minuten mal gucken, wie die Oberfläche so aussieht. Rösch? Leicht braun? Perfekt, nix wie raus damit. Noch blass? Dann noch ein bisschen drin lassen.
Abkühlen lassen....Okay, Scherz. Natürlich nicht abkühlen lassen, sondern schauen, dass man ein warmes Stück mit Sahne auf der Stelle im Stehen verzehrt. Auf Drängen der Familie den Rest an den Tisch tragen, und zähneknirschend was abgeben.
:-)
Macht bloss keine Sahne dazu, Ihr könnt sonst zwei Tage nichts mehr essen, ich hab Euch gewarnt!
Der Mürbteig besteht aus
300 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
100 Gramm Zucker sowie
einem Ei.
Ich schmeiss immer alles bis auf das Ei in die Küchenmaschine, lass kurz laufen, geb das Ei dazu, lass den Teig sich nur kurz verbinden, forme ihn zu einer Kugel und lege ihn, mit Folie umhüllt, für eine Stunde in den Kühlschrank.
Jetzt halbier ich schon mal die wunderbaren Aprikosen ( wieviele? Ich weiss nicht genau....so um die 10 Stück vielleicht), und zuckere sie mit braunem Zucker.
Eine runde Form fette ich mit Butter ein.
Nach der Wartezeit rolle ich den Mürbteig auf zweimal aus, einmal Boden, einmal Deckel. Rund in der Grösse der Form ausschneiden. Form mit dem Boden bedecken. Aus den Resten habe ich den Rand geformt, und diesmal auch ein paar Blüten und Blätter ausgestochen, das ist aber SchnickSchnack....kann man machen, kann man auch lassen.
Auf den Boden streiche ich nun dünn etwas (natürlich im Betsen Fall, und in diesem Fall auch) Aprikosenmarmelade, dann lege ich die Aprikosen mit der Schnittseite nach oben darauf. Mit dem Deckel abdecken. Ein paar Löcher hineinpiksen, wenn man will, mit Eigelb bestreichen, auf Wunsch die Blumen/Blätter auflegen.
In den 200° C heissen Ofen geben, und auf 180°C runterschalten.... nach ca. 40 Minuten mal gucken, wie die Oberfläche so aussieht. Rösch? Leicht braun? Perfekt, nix wie raus damit. Noch blass? Dann noch ein bisschen drin lassen.
Abkühlen lassen....Okay, Scherz. Natürlich nicht abkühlen lassen, sondern schauen, dass man ein warmes Stück mit Sahne auf der Stelle im Stehen verzehrt. Auf Drängen der Familie den Rest an den Tisch tragen, und zähneknirschend was abgeben.
:-)
Donnerstag, 28. November 2013
Mürbeteigreschtle
Eigentlich sollter der Post:
"f... U, Weinachtsbäckerei" heissen.
Trau ich mich aber heute nicht.
Kleiner Zwischendurch-Tipp für Mürbteigreste. Hat man ja oft bei der Weihnachtsbäckerei, stimmts? Tarte oder Kekse, Plätzchen usw.
Beim auswallen oder ausstechen bleiben ja gerne mal Restle. Statt die wegzuwerfen kann man sich ein paar kleine Auflaufförmchen schnappen, ein Flöckchen Butter hinein, etwas Zucker, einen Apfel/Birne kleinschneiden, und dann die Teigreste einfach drüberkrümeln. Kalt stellen und nach dem Backen des Kuchens, der Plätzchen wasauchimmer in der Resthitze des Ofens backen.
Ist ein köstlicher kleiner Nachtisch, Crumble sehr ähnlich.
Ich bin ja keine grosse Weihnachtsbäckerin, aber um mich rum wird schon fleissig Sorten gezählt.
Das hat ein bisschen was von Schw.....vergleich und läuft so ab:
A:Und? bei Dir?
B:Ja, so 12.
A:Bei mir 20.
B:Was? 20?
A:Immer. Immer 20.
B:Okaaaaay......
(die mit den 12 geht jetzt heim, und erzählt ihrem Mann, dass A total übertreibt und backt 8 Sorten nach)
Hand aufs Herz:
Wievielerlei macht Ihr so?
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