Aus aktuellem Anlass hab ich da mal was vorbereitet....
Ich weile derzeit in Rom, mit Vater und Tochter, und lass es mir gutgehen.
Ich liebe die simple italienische Küche, und ich nehme eine Plastiktischdecke in Kauf, wenn mir eine leckere Focaccia, eine mit Blasen versehene Pizza oder eine Wagenrad-grosse Steinofen-Leckerei serviert wird.
Daheim stolperte ich kürzlich in Jamie Olivers Buch "genial italienisch" über eine frittierte Pizza Variante, das passt auch noch gut in diese Jahreszeit...zumindest bis Aschermittwoch.
Es wir ein normaler Pizzahefeteig verwendet, bestehend aus:
800 Gramm Weizenmehl Tipo 00
200 Gramm Hartweizengriess
1 EL Meersalz
1 Würfel Hefe
1 EL Zucker
ca. 650ml lauwarmes Wasser
Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Zucker und zerkrümelte Hefe in die Mulde geben, etwas Wasser dazu und verrühren. Ca. 5 Minuten stehen lassen, Hernach nach und nach das Wasser hinzugeben und das Mehl einarbeiten.
Ordentlich mit den Händen verkneten und Kugeln formen. Ich habe ca. 12 Stück gemacht. Kurz entspannen lassen. Mit dem Nudelholz auswallen und mit den Händen etwas ausziehen. In heissem Fett ausbacken, entweder in einer tiefen Pfanne oder in der Fritteuse. Herausheben, auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Solange warmhalten, bis alle fertig sind und dann nach Wunsch belegen.
In Jamies Rezept wird sie anschliessend nochmals im Ofen überbacken, das fanden wir völlig überflüssig. Wir hatten noch kleine gewürfelte Tomaten mit Lauchzwiebel im Kühlschrank, Sour Creme war noch da, Käse wurde gerieben, Schweinebraten kleingeschnitten, Rucola gabs.....das Ganze erinnert ein bisschen an das ungarische Langosch. Jamie bahauptet, dass das die UR-Pizza sei....keine Ahnung, ob das stimmt.
Sohn und Tochter waren begeistert, der Ehemann musste nach dem Essen erstmal aufs Sofa....wegen schwer im Magen und so.
Ich geniesse jetzt Rom noch ein bisschen, und am Aschermittwoch gehts dann wieder heim, rechtzeitig zur Fastenzeit ;-)