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Donnerstag, 10. Juli 2014

Kartoffel Risotto

...oder so ähnlich. Naja, es ist nicht so ganz richtig, denn mit Reis hat es nichts zu tun.
Aber die Zubereitung ist ähnlich wie bei Risotto. 
Bringt die ganze Familie zum Schnurren und ist auch was für heisse Tage, falls die mal wieder kommen sollten. Und bei Regen schmeckts erst recht!
Zwiebeln würfeln und in Öl anschwitzen,
Kartoffeln würfeln und mitschwitzen. Mit einem guten Schluck Zitronensaft ablöschen. 
Sobald der Zitronensaft verkocht ist, kommt nach und nach heisse Brühe dazu.Solange, bis die Kartoffeln bissfest gar sind.Jetzt dürft Ihr mit Salz und Pfeffer würzen, und geriebenen Käse hinzufügen.
Etwas Schnittlauch drüber und servieren.....und geniessen. 





Macht einen ordentlich grossen Topf, bei einer Portion pro Person wirds nicht bleiben :-)

Mittwoch, 28. August 2013

Limonen Risotto

Dass ich Risotto liebe, habe ich schon erzählt, stimmts?
Hier zum Beispiel, oder hier. Oder auch hier. Und Tom hat auch ein fantastisches Risotto gezaubert, in einer rasenden Farbe.
Risotto also. Diesmal mit Limonensaft zum Ablöschen und Pecorino statt dem bei mir üblichen Parmesan. Es kam aber ohne Sahne, Mascarpone oder ähnliches aus, damit mein ernährungsfanatischerbewusster Sohn auch mitessen konnte.


Ein paar Frühlingszwiebeln obenauf....Risotto! Ich könnt schon wieder.....

Freitag, 8. März 2013

Toms Corner: Color your plate, oder fast(en) Risotto !

Nach der karnevalistischen Zusammenkunft mit Marion am Rosenmontag im Allgäu, verspreche ich euch, heute auf mundartliche Ausreißer FAST zu verzichten und mit einem für alle verständlichen Beitrag ein wunderbares Gericht vorzustellen.
Wie einige von Euch vielleicht wissen, verzichte ich während der Fastenzeit auf den Genuss von Fleisch. Ich praktiziere das schon seit vielen Jahren und muss immer wieder feststellen, wie sehr die Sinne für ein gutes Stück Fleisch durch die zeitweise Abstinenz geschärft werden und wie sehr man sich auf einen Sonntag ( Ostersonntag ) freuen kann.
Ich liebe Risotto und bin stets auf der Suche nach Varianten dieses wunderbaren Gerichtes.
So auch heute geschehen – im Kühlschrank fand ich noch einige gekochte rote Bete, die zu meinen absoluten Gemüsefavoriten zählen.
Ich pürierte zwei dieser purpurnen Knollen in der zuvor aufgetauten Gemüsebrühe.
Im zweiten Schritt, schwitze ich eine Schalotte und eine Knoblauchzehe an und gab den Risottoreis dazu, um ihn glasig zu dünsten.
Dieser wird mit einem Glas Weißwein abgelöscht und dann kommt die rote Brühe ins Spiel !
Gebt jeweils soviel zum Reis, daß dieser gerade so bedeckt ist – und dann heisst es rühren ! Da scheiden sich etwas die Geister, ob nun Rühren, Schütteln oder einfach Köcheln die Methode der ersten Wahl ist, ich habe mich für die rührende Methode entschieden.
Ihr wiederholt diesen Vorgang, bis der Reis gar, aber nicht weichgekocht ist- er sollte noch einen leichten Biß aufweisen.
Ist dieser Punkt erreicht, gebt Ihr etwas Parmesan, ein Löffelchen Butter dazu und würzt mit Pfeffer und Salz. Die Zugabe von Kapern ist optional, für mich allerdings Pflicht !
Jetzt holt Ihr Euch einen großen Teller und gebt dort einen großen Löffel des schlotzigen Risottos drauf und reicht einen grünen Salat dazu. Ich verspreche Euch, Ihr werdet den Tag loben, an dem der liebe Gott das Reiskorn erschuf !




Dieses farbenfrohe Risotto könnte auch eine wunderbare Beilage zum z.Zt. erhältlichen Skrei sein, aber mit Rücksicht auf Melanie, verzichte ich heute auf den Fisch und genehmige mir noch ein Portiönchen Risotto !
Das soll´s für heute gewesen sein – bis bald mal wieder.....und Ostersonntag gibt’s
FLEISCH !
Lasst es Euch gut gehen,
Tom.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Mal wieder Risotto

Ich muss mal wieder in aller Kürze Risotto hochloben. Risotto lebe hoch!
Zubereitet wie hier oder hier  beschrieben, dieses Mal mit Gemüse. Das schwitze ich kurz an und nehme dann 2/3 wieder aus dem Topf. mit dem verbliebenen Drittel brate ich die Schalotten und den Risotto Reis an, der Rest Gemüse kommt erst mit dem letzten Schöpfer Brühe wieder dazu, damits schön knackig bleibt.







Bisschen Parmesan darüber.....herrlich!

Dienstag, 15. Mai 2012

Eilmeldung! Neues Lieblingsgericht!

In der letzten oder vorletzten "essen und trinken" war ein Kartoffelrisotto, das mich gleich angelacht hat.
Ich habs ein bisschen abgeändert, und wir haben uns schier reingelegt. Köstlich! Müsst Ihr probieren!
Bei mir gabs Spargel dazu.




Also zuerst 3 sehr grosse, festkochende Kartoffeln geschält und in ca. 5-10 mm grosse Würfel geschnitten. Bis sie zum Einsatz kommen in Wasser aufbewahren.
Pankobrösel (Ja, schon wieder) in etwas Butter ausbacken. Beiseite stellen.
Das Weisse einer Stange Lauch klein würfeln und in Butter anschwitzen. Etwas frischen Knoblauch dazu, hübsch kleingemacht.




Kartoffelwürfel dazu und mitdünsten. mit einem Miniglas Weisswein ablöschen und einkochen lassen. Dabei umrühren. Jetzt Gemüsebrühe zugiessen. Ich habe einen Fond aus Spargelabschnitten und Gemüse gekocht.
Ungefähr 10 Minuten köcheln lassen, dabei ab und an umrühren.
Mit Salz und Muskat würzen.
Jetzt einen Drittel Becher Sahne angiessen und Käse fein reiben, etwa 100 Gramm. Ich habe halb Parmesan und halb Sennkäse genommen. Den Käse dazugeben. Mit einem Schluck Zitronensaft abschmecken. Eine Minute auf der ausgeschalteten Herdplatte ziehen lassen.
Den Spargel habe ich geschält und geviertelt und in etwas Butter angebraten.



 Das Kartoffelrisotto auf vorgewärmte Teller geben, Spargel darüber, Panko drauf.
Und jetzt Lätzchen um und Löffel in die Hand. Loslegen.
Damit mache ich bei Peters "Duell der Köpfe" mit. Hoch erhobenen Hauptes, und mit Kartoffelsossenresten am Kinn.

Sonntag, 8. Januar 2012

Auf den letzten Drücker....

Ich bin mächtig beschäftigt mit Kofferpacken ( Ich darf in die Sonne!!!!!), da startet Uwe von Highfoodality ein interessantes Event. Er möchte ein Kochbuch zusammenstellen, dass einem von Ihm festgelegten Farbenregiment unterliegt. Im Januar ist "weiss" dran. Weiss wie der Schnee, weiss wie Milch, weiss wie...Risotto.
Ich hatte heute sowieso vor, eines zu kochen, und dann ist der Spagat zu einem reinweissen Risotto nicht mehr schwierig. Und ich will da noch mitmachen!  Ich habe nämlich noch Jakobsmuscheln da, die lieben mein Mann und meine Söhne, und Fischfond und ein bisschen Hummerbutter ( Schalen vom ausgelösten Hummer mit Noilly Prat ausgekocht und dann mit Butter etwas simmern lassen) ist noch in der Gefriere. Meine Tochter und ich bekommen eine Alternative, wir essen beide keinen Fisch/keine Muscheln.
Ein paar Schalotten in Öl anschwitzen ( Sachte, soll ja weiss bleiben ), Risotto zugeben ( ungefähre Mengenverhältnisse finden sich hier ), dann mit Noilly Prat ablöschen. Anschliessend nach und nach heissen Fischfond zugeben, dabei immer fleissig rühren. Wenn das Risotto sämig, aber im Kern noch leicht fest ist, beiseite stellen, einen Schluck Sahne daraufgeben und abdecken. In der Zwischenzeit eine Pfanne aufstellen und mit Öl heiss werden lassen. Jakobsmuscheln von beiden Seiten je eine Minute anbraten.
Hummerbutter schmelzen und mit den Muscheln auf dem Risotto garnieren.


So. Und nun koche ich die nächsten 1 1/2 Wochen nicht mehr selber....sondern lasse kochen :-)

Samstag, 26. November 2011

Also gut, dann zeig ich halt die Arancini

Wie hier geschrieben, liebe ich Risotto und Arancini. Ich wollte diese erst nicht posten, weil die Fotos.......
und ein grammgenaues Rezept habe ich auch nicht. Aber jetzt hau ich raus was ich habe :-)
Es gibt wunderbare Arancini mit Fleischfüllung, oder Fleisch-Käse Füllung...aber ich nehme eigentlich immer nur gewürfelten Mozzarella. Ich mische ein Ei unter das Risotto, und forme Kugeln daraus. Diese rolle ich in verquirltem Ei und anschliessend in Paniermehl.


 
Dann habe ich die Dinger immer frittiert. Francesco meinte allerdings,dass man das figurfreundlicher im Ofen erledigen kann. Einfach die rohen Arancini etwas in Öl wälzen und im Ofen backen. Das habe ich diesmal versucht. Meine Familie war begeistert...aber ich steh auf Ausgebackenes...mir sind sie aus der Friteuse lieber. Moment, ich frag mal meine Hüften.....hm....die sagen, Ofen wär auch ok.  Müsst Ihr also selber entscheiden.
Bei uns gibt es meistens Tomatensosse dazu....


....und dann auf sie mit Gebrüll.

Donnerstag, 24. November 2011

Risotto , ti amo

Das musste mal gesagt werden. Ich LIEBE Risotto. Gern ganz simpel, ohne viel SchnickSchnack.
Für meines mache ich immer einen grossen Pott Hühnerfond....


...und wenn der Stunden geköchelt hat und abgeseiht wurde, wird er fein heiss gehalten.
Dann würfle ich ein kleine Handvoll Schalotten, und lasse diese in Traubenkernöl anschwitzen.
Anschliessend den Reis (Arborio, Vialone, Carnaroli) dazu, der darf etwas mitrösten. Ich nehme immer Unmengen, da ich auf Reste für Arancini spechte. Das sind leckere, frittierte Reiskugeln, die ich kennenlernen durfte, als ich in einem italienischen Restaurant gearbeitet habe. Die hat dort die "Mamma" gemacht....meistens zur Weihnachtsmarktzeit. Ich schweife ab.....Ich nehme meistens 500 Gramm, weil wir Vielfrässe sind und ich Reste brauche ;-)
Ich lösche fast immer mit Zitronensaft ab, ich mag die Säure im Risotto. Nach und nach heisse Brühe hinzufügen und immer rühren, bis der Arm abfällt, dann ists richtig. Immer nur eine Schöpfkelle nehmen, und die Flüssigkeit vollständig vom Reis aufnehmen lassen.
Ab und zu probieren, ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn der Reis schön pampt, und der Kern innen noch hart ist, ziehe ich das Risotto vom Herd, und gebe einen grossen Löffel Mascarpone und etwas geriebenen Parmesan dazu. dann nochmals einen Schluck Brühe darauf und ein paar Minuten nachziehen lassen. In diesem Fall habe ich in der Zwischenzeit noch Mairübchen blanchiert, in etwas Öl angebraten, und mit grob gehackten Walnüssen und ein paar Lauchzwiebelringen das Risotto garniert.


Und Jaaaaaaa.....es blieben Reste :-) Ich habe natürlich wieder Arancini gemacht, und zwar auf Francescos Rat hin mal nicht in der Friteuse, sondern einfach im Ofen. Die Fotos sind allerdings nicht so toll, also muss ich erstmal mit mir ringen, ob ich das Gericht bloggen mag.
Nachtrag: Ähnlichkeiten mit den Vorlieben anderer Blogger sind rein zufällig und NICHT vorher abgesprochen.