Samstag, 11. Februar 2012

Eventuell fast ligurische Nudeln

Vor vielen Jahren habe ich in Ligurien das erste Mal ähnliche Nudeln gegessen. Mit Bohnen, Kartoffeln und Pesto.
Ich hatte Lust darauf, und noch viel Broccoli im Kühlschrank, der weg musste, den habe ich kurzerhand gegen die Kartoffeln getauscht und das Pesto weggelassen.
Zwiebeln in Butter glasig dünsten, etwas Brühe dazu, ein guter Schluck Zitronensaft, und wer mag und darf ein bisschen Knoblauch.
Ich musste die Sosse strecken, weil wir plötzlich 5 statt 3 Personen bei Tisch waren. Also verschwand ein Becher Sahne im Sösschen.
Aufkochen lassen, währenddessen Nudeln al dente kochen...bei mir Penne.
Bohnen und Broccoli putzen und beides kochen, aber knackig lassen.


Die gekochten Nudeln in die Sosse geben, und das Gemüse dazugeben. Ordentlich Parmesan darauf.


Das hat jetzt kaum noch was mit dem Original Rezept zu tun, schmeckt aber lecker. ich mag die Kombination von Bohnen und Nudeln sehr gerne!


Meine Tochter mag keinen Parmesan, ihr Teller ist der links unten im Bild, ich liebe Parmesan, meiner ist der rechts unten ;-)

Mittwoch, 8. Februar 2012

Pavlova

Wer mich auf Facebook verfolgt, weiss, dass ich kürzlich ein fantastisches neues Backbuch gekauft habe.
Es sind tolle Rezepte darin, unter anderem eine Pavlova, die musste ich sofort ausprobieren. Die Pavlova hat ihren Namen von einer berühmten Ballerina aus den 20er Jahren. Wer die Pavlova kreiert hat ist umstritten. Sicher ist, dass Anna Pawlowa die Namenspatin war, vermutlich weil das Dessert so leicht ist wie ein Ballett-Tutu.



4 Eiweisse mit
100 Gramm Puderzucker und
100 Gramm Zucker steifschlagen.
1EL Essig darunterrühren, anschliessend
2 EL Stärke darübersieben und unterheben.
In Kreisform auf ein Backblech streichen und in den 200°C heissen ofen schieben. Nach 5 Minuten den Ofen auf 120°C runterschalten und den Boden ca 55 Minuten fertigbacken.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
Mit geschlagener, leicht gesüsster Sahne bestreichen. Entweder mit Früchten belegen oder mit einer Fruchtsosse servieren. In meinem Fall aufgetaute Erdbeeren, püriert und gesüsst.
Obwohl eins meiner 3 Kinder angeblich keine Sahne mag, und ein anderes kein Baiser, war dann doch innerhalb von Minuten alles weg.

Sonntag, 5. Februar 2012

Pizzaknäckebrotresteessen

Was man alles im Kühlschrank vorfindet, wenn man mal verreist...lauter Dinge, die 3 zurückgelassene junge Erwachsene gekauft haben, oder die die Mutter kaufte, aber nicht des Nachwuchses Gefallen fanden. Pizzateig, geriebener Käse, Sossenpulver....
Und 100 Gramm vergessene Salami.
Die alte Wurst musste in die Tonne, aber den Pizzateig wollte ich nicht entsorgen,  der musste aufgebraucht werden.
Also habe ich den Käse mit Pimenton de la vera und Salz vermischt, auf dem Teig verteilt und Kürbiskerne und Sesam darübergestreut. Dann bei 220°C in den Ofen geschoben.
Rausnehmen wenns knusprig ist.
Das Ergebnis war so lecker, dass ich das mit einem brav selbstgemachten Hefeteig und "echtem" Käse wiederholen werde.

Freitag, 3. Februar 2012

Nusskuchen

Schon seit Jahren besitze ich das Backbuch von Cornelia Schinharl und  Sebastian Dickhaut "Basic baking".
Die Kuchen, die ich daraus bisher gebacken habe, sind alle was geworden und immer fein.
Das Nusskuchenrezept habe ich bis vor Kurzem allerdings aus unerfindlichen Gründen noch nicht ausprobiert.

200 Gramm gemahlene Haselnüsse (bei mir piemontesische) mit
200 Gramm geraspelter Schokolade,
130 Gramm Mehl und
1 TL Backpulver mischen.

200 Gramm weiche Butter mit
6 Eigelben und
250 Gramm Zucker und
einer Prise Salz schaumig rühren, Mehl-Schoko-Nuss Mischung dazugeben, und
6 steifgeschlagene Eiweisse unterheben.



In eine Kranzform füllen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen.
Auskühlen lassen und mit Glasur überziehen. im Original wird Haselnussglasur genommen, ich habe mich einfach für Vollmilchschokolade entschieden, und dann noch ein bisschen Krokant darübergegeben.
Der Kuchen schmeckt supersaftig und richtig fein. Der kommt auf meine Lieblingskuchenliste.
Alex, wie ist das jetzt mit der Weltherrschaft? Klappt das mit Nusskuchen oder gelten nur Macarons?

Mittwoch, 1. Februar 2012

Blau ist keine Farbe, sondern ein Zustand

Uwe!
Hellblau!
Uwe von Highfoodality hat ein Ganzjahres-Event ins Leben gerufen. 12 Monate-12 Farben. Jeden Monat geht es darum, Gerichte einzureichen, die hauptsächlich aus einer bestimmten Farbe bestehen.
Januar war ja noch ein Kinderspiel...aber Februar !!! Hellblau!!!
Gesottener Schlumpf? Schlumpf ist gerade schwer lieferbar. Irgendein Cocktail mit Curaçao Blue? Ich trinke keinen Alkohol.
Mir will nix gescheites einfallen. Also reiche ich jahreszeitengerecht Faschingskrapfen ein, um spasseshalber mitzumachen.


Dass das nicht Kochbuch-würdig ist, ist mir klar, aber der olympische Gedanke zählt, gell Uwe?

1 Würfel Hefe in
200ml lauwarmer Milch auflösen

500 Gramm Mehl (ich habe Wiener Griessler verwendet)
mit der Milch/Hefe Mischung und
75 Gramm weicher Butter
4Eigelb und
50 Gramm Zucker zu einem glatten Teig verkneten.

1 Stunde unter einem Tuch gehen lassen.
Ca. 1,5 bis 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas oder einem Ausstecher Kreise von ca. 5 bis 6 cm ausstechen.
Nochmals gehen lassen, bis sich das Volumen der Teiglinge verdoppelt hat.
Öl auf ca. 160 Grad erhitzen und 3 Teiglinge hineingeben. Deckel auf die Friteuse oder den Topf auflegen und ca. 1 Minute nicht öffnen, damit sich der typische weisse Rand bilden kann.
Danach Krapfen umdrehen , keinen Deckel mehr auflegen. Fertig backen (ca.4 Minuten insgesamt).
Aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Anschliessend mit Puderzucker bestäuben. Und für Uwe mit hellblauer Glasur verzieren.


Die Menge reicht für ca. 25 Krapfen.
Ich habe zur Hälfte Krapfen gebacken, und zur anderen Hälfte Ausgezogene. Dafür wird der Teigling in der Mitte ausgedünnt, also ausgezogen. Bei uns sagt man auch "Pfosen "dazu.


Die Krapfen kann man nach dem Backen mit einer Spritztülle mit Marmelade oder Pudding oder Sahne füllen.
Ich mache das nicht, wir essen die Marmelade einfach dazu.

Und hier noch ein Spezial Krapfen, nur um mir eine kleine Freude zu bereiten: