Für meine liebste Mentorin Zorra einen Geburtstagskuchen zu backen sollte eigentlich nicht allzu schwierig sein. Besser gesagt, Ihren Geschmack zu treffen sollte mich nicht ins Grübeln bringen, da wir fast immer die gleichen Kuchen gut finden. Eher keine Torte, kein Chi-Chi, gerne Nuss oder/und Schokolade. Und bitte simpel, nicht so viel Dekoration.
Zorra ist Schweizerin , und bei einer Schweizerin geht man davon aus, dass sie gerne Rüblikuchen isst. Und dass sie eventuell Carrot Cake toll findet?!
Ich mag den von Cynthia Barcomi. Er ist saftig und süss, aber nicht pappsüss.
Miss Barcomi warnt immer mit erhobenem Zeigefinger davor, Ihre Angaben nicht zu befolgen, bei Backen ginge es um absolute Genauigkeit!! Sorry, Misses Barcomi....ich habe schon soviele Ihrer Rezepte abgewandelt, und bis auf ein paar Muffins waren alle gelungen! Nicht bös sein.
Man mischt erst die trockenen Zutaten, als da wären
280 Gramm Mehl
260 Gramm Zucker
2 TL Natron und
1 TL Zimt
dann verschlägt man
3 Eier und gibt
250ml Pflanzenöl dazu sowie
175 Gramm pürierte Ananas (am Besten funktionieren Dosen-Ananas).
Beide Komponenten vermengen, nicht zuviel rühren.
Anschliessend folgende Zutaten unterrühren:
110 Gramm Walnüsse, gehackt
75 Gramm Kokosraspel,
75 Gramm Rosinen und
200 Gramm geraffelte Karotte
In eine Kranzform füllen, und im vorgeheizten Ofen 50 Minuten bei 190°C backen.
Abkühlen lassen.
Misses Barcomi macht ein wuchtiges Frosting dazu. Dann sieht der Kuchen auch schöner aus, wird aber sehr sehr mächtig. Ich habs abgespeckt und lediglich 200 Gramm Frischkäse mit 200 Gramm Puderzucker und etwas Zitronenschale vermengt.
Der Kuchen lässt sich nicht in schöne Scheiben schneiden...ist also nix für den Besuch der Schwiegermutter, wohl aber für den einer Freundin. Auch für eine ferne Freundin. Eine schweizerische.
Liebe Zorra, der Kuchen ist nicht so schön, wie er Deiner würdig wäre...aber der Geschmack ist sehr überzeugend. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, und freue mich, dass wir ganz bald wirklich miteinander Kuchen essen dürfen ;-)
Sonntag, 11. März 2012
Freitag, 9. März 2012
Kalmar-Salat
Kürzlich hab ich beim Türken putzfrische kleine Kalmare gekauft und für meine Männer zubereitet.
Bei den Kalmaren den Kopfteil mit den Tentakeln vom Unterkörper trennen, im Kopfteil die Beisswerkzeuge entfernen, im Unterkörper das Rückgrat herausziehen. Die Tintensäcke waren bereits entfernt. Von den Tuben (Unterkörpern) die Haut abziehen. Alles nochmal waschen und abtropfen lassen. Jetzt alles in Ringe und mundgerechte Stücke schneiden und 15 Minuten in einem heissen Sud aus Wasser, Noilly Prat, Lobeerblatt und Knoblauch bei kleiner Flamme ziehen lassen. Währenddessen in einer Pfanne Lauchzwiebeln in Olivenöl anschwitzen. Salzen und pfeffern...ich habe zusätzlich noch ein bisschen Paprikamarmelade dazugegeben und ein wenig Zitronensaft. Die Kalmare herausnehmen und zu dem Lauchzwiebeldressing in eine Pfanne geben.
Lauwarm schmeckt er angeblich köstlich.....sagen meine Männer.
Bei den Kalmaren den Kopfteil mit den Tentakeln vom Unterkörper trennen, im Kopfteil die Beisswerkzeuge entfernen, im Unterkörper das Rückgrat herausziehen. Die Tintensäcke waren bereits entfernt. Von den Tuben (Unterkörpern) die Haut abziehen. Alles nochmal waschen und abtropfen lassen. Jetzt alles in Ringe und mundgerechte Stücke schneiden und 15 Minuten in einem heissen Sud aus Wasser, Noilly Prat, Lobeerblatt und Knoblauch bei kleiner Flamme ziehen lassen. Währenddessen in einer Pfanne Lauchzwiebeln in Olivenöl anschwitzen. Salzen und pfeffern...ich habe zusätzlich noch ein bisschen Paprikamarmelade dazugegeben und ein wenig Zitronensaft. Die Kalmare herausnehmen und zu dem Lauchzwiebeldressing in eine Pfanne geben.
Lauwarm schmeckt er angeblich köstlich.....sagen meine Männer.
Mittwoch, 7. März 2012
Schicht -Salat
Kürzlich durfte ich das erste Mal live einem Boxkampf beiwohnen, ein fantastisches Erlebnis. Mein Mann hat mich mit VIP Karten überrascht, und so machten wir uns auf nach München um zusammen mit der Schickeria Herrn Klitschko beim Boxen zuzusehen.
Davor gabs natürlich Speis und Trank im VIP Bereich, und meine Erwartungen wurden nicht nur nicht erfüllt, ich war regelrecht enttäuscht. Ich lass so gut wie nie etwas stehen, ich mag es nicht, wenn Essensreste weggeworfen werden müssen. An jenem Abend habe ich viele kleine, fliegende Teller probiert, und das Wenigste davon gegessen. Vor allem die Nachtische waren zum Davonlaufen. Reizend anzusehen und hübsch dekoriert...mit dem Geschmack von gelierter Sahne.
Der Brotkorb war lecker und hat mich vor schlechter Laune bewahrt, und dann gab es in kleinen schmalen Gläschen einen leckeren Schichtsalat. Die Kellnerin meinte, er wäre nach Jamie Oliver?! Ich habe das passende Rezept nicht gefunden, falls es jemand hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr es mir schickt.
Ich habe es frei Schnauze nachgemacht, und meine Familie war begeistert.
Tk-Erbsen aufgetaut, Süsskartoffeln gewürfelt und bissfest gegart, genauso ein paar Möhren und etwas Sellerie.
Schichtweise in Gläser füllen. Eier abkochen und kleinschneiden, daraufgeben.
Saure Sahne mit etwas Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem Salat verteilen. Etwas Schnittlauch darauf.
Simpel, lecker, sieht hübsch aus....mag ich.
Und zum nächsten Boxkampf muss ich mir wohl eine Brotzeit mitnehmen ;-)
Davor gabs natürlich Speis und Trank im VIP Bereich, und meine Erwartungen wurden nicht nur nicht erfüllt, ich war regelrecht enttäuscht. Ich lass so gut wie nie etwas stehen, ich mag es nicht, wenn Essensreste weggeworfen werden müssen. An jenem Abend habe ich viele kleine, fliegende Teller probiert, und das Wenigste davon gegessen. Vor allem die Nachtische waren zum Davonlaufen. Reizend anzusehen und hübsch dekoriert...mit dem Geschmack von gelierter Sahne.
Der Brotkorb war lecker und hat mich vor schlechter Laune bewahrt, und dann gab es in kleinen schmalen Gläschen einen leckeren Schichtsalat. Die Kellnerin meinte, er wäre nach Jamie Oliver?! Ich habe das passende Rezept nicht gefunden, falls es jemand hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr es mir schickt.
Ich habe es frei Schnauze nachgemacht, und meine Familie war begeistert.
Tk-Erbsen aufgetaut, Süsskartoffeln gewürfelt und bissfest gegart, genauso ein paar Möhren und etwas Sellerie.
Schichtweise in Gläser füllen. Eier abkochen und kleinschneiden, daraufgeben.
Saure Sahne mit etwas Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem Salat verteilen. Etwas Schnittlauch darauf.
Simpel, lecker, sieht hübsch aus....mag ich.
Und zum nächsten Boxkampf muss ich mir wohl eine Brotzeit mitnehmen ;-)
Sonntag, 4. März 2012
Gib dem Affen Zucker!
Heute hat Zorra Geburtstag....aber gestern unser Michi....das bedeutet, HEUTE bekommt Michi seinen Kuchen, und Zorra bekommt Ihren nächste Woche....2 kleinere Kuchen wären eine elegante Lösung gewesen....nächstes Jahr.
Es gibt Freunde, die sind so wichtig, dass der Spruch "Blut ist dicker als Wasser" ausser Kraft gesetzt wird. Unser Familienfreund heisst Michi, und wenn hier im Blog die Fotos zwischendurch mal gut sind, sind sie meistens...immer von Michi. Und wenn der Computer spinnt, und die Kinder (seine Patenkinder) irgendwo abgeholt werden müssen, oder wichtige Filme aufgezeichnet werden sollen, und niemand keinen Rekorder zum Laufen bringt, dann macht das alles ohne Murren der feine Michi.
Klar, dass so ein Patenonkel einen Kuchen, Geschenke und ein Mahl nach Wahl ( jedes Jahr Calzone, Michi, jetzt echt mal.....) bekommt.
Weil Michi unser Äffchen ist, bekommt er einen lecker Bananenkuchen.
Ich war ja bis vor Kurzem noch erklärter Bananenkuchen-Hasser. Aber seit den Chunky-Monkey-Brownies bin ich etwas aufgeschlossener.
Und jetzt lockt mich die Zeitschrift "Lecker" mit einem Rezept....Walnuss, Mohn...und eben Bananen.
Michis Geburtstagskuchen!
175 Gramm weiche Butter mit
250 Gramm Zucker und etwas ausgekratzter Vanille schaumig rühren. Nach und nach
3 Eier unterrühren.
2 EL Sahne dazugeben (im Original 2 EL Crème fraîche, habe ich nie im Haus)
In einer separaten Schüssel
350 Gramm Mehl mit
125 Gramm gehackten Walnüsssen ,
75 Gramm gemahlenen Mohn und einem
TL Backpulver mischen.
Beides vermengen und dabei
3 pürierte, reife Bananen untermischen.
In eine Form füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C angeblich 50 bis 60 Minuten backen. Das hat bei mir hinten und vorne nicht gereicht. Ich habe 70 Minuten gebraucht. In der Zeitschrift wurde vor längerer Backzeit gewarnt, aber die Stäbchenprobe war nach 60 Minuten bei mir eindeutig. Ich würde beim nächsten Mal den Ofen auf 200°C vorheizen, den Kuchen einschieben und bei 180°C weiterbacken. Insgesamt war der Kuchen aber nicht so lecker wie erwartet. Er wurde trotz engmaschiger Stäbchenprobe eben doch leider zu trocken.
Achja.....verziert habe ich Ihn auch. Erst mit Schoko überzogen .Mit einer Bananenschale als Vorlage habe ich aus gelb gefärbtem Marzipan eine Banane geformt, und mit ein bisschen brauner Speisefarbe "nachgereift".
Die Äffchen habe ich wieder mal nachts in mühevoller Kleinarbeit....die Äffchen sind von "Schleich".
Michi! Alles Gute zum Geburtstag! Und ich verspreche, ich lerne das fotografieren noch.....eventuell.
Es gibt Freunde, die sind so wichtig, dass der Spruch "Blut ist dicker als Wasser" ausser Kraft gesetzt wird. Unser Familienfreund heisst Michi, und wenn hier im Blog die Fotos zwischendurch mal gut sind, sind sie meistens...immer von Michi. Und wenn der Computer spinnt, und die Kinder (seine Patenkinder) irgendwo abgeholt werden müssen, oder wichtige Filme aufgezeichnet werden sollen, und niemand keinen Rekorder zum Laufen bringt, dann macht das alles ohne Murren der feine Michi.
Klar, dass so ein Patenonkel einen Kuchen, Geschenke und ein Mahl nach Wahl ( jedes Jahr Calzone, Michi, jetzt echt mal.....) bekommt.
Weil Michi unser Äffchen ist, bekommt er einen lecker Bananenkuchen.
Ich war ja bis vor Kurzem noch erklärter Bananenkuchen-Hasser. Aber seit den Chunky-Monkey-Brownies bin ich etwas aufgeschlossener.
Und jetzt lockt mich die Zeitschrift "Lecker" mit einem Rezept....Walnuss, Mohn...und eben Bananen.
Michis Geburtstagskuchen!
175 Gramm weiche Butter mit
250 Gramm Zucker und etwas ausgekratzter Vanille schaumig rühren. Nach und nach
3 Eier unterrühren.
2 EL Sahne dazugeben (im Original 2 EL Crème fraîche, habe ich nie im Haus)
In einer separaten Schüssel
350 Gramm Mehl mit
125 Gramm gehackten Walnüsssen ,
75 Gramm gemahlenen Mohn und einem
TL Backpulver mischen.
Beides vermengen und dabei
3 pürierte, reife Bananen untermischen.
In eine Form füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C angeblich 50 bis 60 Minuten backen. Das hat bei mir hinten und vorne nicht gereicht. Ich habe 70 Minuten gebraucht. In der Zeitschrift wurde vor längerer Backzeit gewarnt, aber die Stäbchenprobe war nach 60 Minuten bei mir eindeutig. Ich würde beim nächsten Mal den Ofen auf 200°C vorheizen, den Kuchen einschieben und bei 180°C weiterbacken. Insgesamt war der Kuchen aber nicht so lecker wie erwartet. Er wurde trotz engmaschiger Stäbchenprobe eben doch leider zu trocken.
Achja.....verziert habe ich Ihn auch. Erst mit Schoko überzogen .Mit einer Bananenschale als Vorlage habe ich aus gelb gefärbtem Marzipan eine Banane geformt, und mit ein bisschen brauner Speisefarbe "nachgereift".
Die Äffchen habe ich wieder mal nachts in mühevoller Kleinarbeit....die Äffchen sind von "Schleich".
Michi! Alles Gute zum Geburtstag! Und ich verspreche, ich lerne das fotografieren noch.....eventuell.
Freitag, 2. März 2012
Die Suppe ist die Geliebte des Magens
...sagt ein gute Freundin von mir immer, die mich kürzlich endlich mal wieder aus dem fernen Israel besuchte, aber Ihre bezaubernde 4 jährige Tochter nicht mitgebracht hat! Dafür gabs Schelte!
So....also.....Suppe:
Momentan ist ja weisse Bohnensuppe der Renner, Astrid hat damit angefangen und allen den Mund wässrig gemacht. Mach ich in den nächsten Tagen. Jetzt gibts erst mal Käsesuppe. Allgäuerisch.
Ich würfle eine grosse Gemüsezwiebel und schwitze sie in Butter glasig an. Dann mit einem Glas Noilly Prat ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann mit Gemüsebrühe anfüllen, am liebsten mit selbergemachter. Ich habe gerade keine im Vorrat, da musste es eben eine aus dem Reformhaus sein.
Nochmal 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt kann man sich entscheiden, ob man die Suppe ganz fein mag, oder etwas rustikaler. Ich mag sie feiner, also püriere ich jetzt und seihe die Zwiebelchen ab. Diesen Schritt kann man auch auslassen. Jetzt giesse ich einen Becher Sahne hinein, und die gleiche Menge Milch. Heiss werden lassen und den gewünschten Käse hineingeben. Ich habe Stracchino genommen und etwas rahmigen Alpkäse, den ich gerieben habe. Ganz wunderbar kann man hier auch ungeliebte Käsereste "verwursten". Je mehr Käse man nimmt, desto dicker wird die Suppe.
Jetzt kommt ein guter Schluck Zitronensaft dazu, die Suppe braucht Säure. Und Muskatnuss und Pfeffer.
Ich habe sie noch etwas gebunden, mit Stärke, die ich ein bisschen Kirschwasser *hick* aufgelöst habe.
Die abgeseihten Zwiebelchen muss man übrigens nicht wegwerfen...sie machen sich ausgezeichnet zu dem Tomatenbrot, das meine Tochter so lecker zubereitet.....
Vielleicht verrät sie mir mal das Rezept.....
So....also.....Suppe:
Momentan ist ja weisse Bohnensuppe der Renner, Astrid hat damit angefangen und allen den Mund wässrig gemacht. Mach ich in den nächsten Tagen. Jetzt gibts erst mal Käsesuppe. Allgäuerisch.
Ich würfle eine grosse Gemüsezwiebel und schwitze sie in Butter glasig an. Dann mit einem Glas Noilly Prat ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann mit Gemüsebrühe anfüllen, am liebsten mit selbergemachter. Ich habe gerade keine im Vorrat, da musste es eben eine aus dem Reformhaus sein.
Nochmal 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt kann man sich entscheiden, ob man die Suppe ganz fein mag, oder etwas rustikaler. Ich mag sie feiner, also püriere ich jetzt und seihe die Zwiebelchen ab. Diesen Schritt kann man auch auslassen. Jetzt giesse ich einen Becher Sahne hinein, und die gleiche Menge Milch. Heiss werden lassen und den gewünschten Käse hineingeben. Ich habe Stracchino genommen und etwas rahmigen Alpkäse, den ich gerieben habe. Ganz wunderbar kann man hier auch ungeliebte Käsereste "verwursten". Je mehr Käse man nimmt, desto dicker wird die Suppe.
Jetzt kommt ein guter Schluck Zitronensaft dazu, die Suppe braucht Säure. Und Muskatnuss und Pfeffer.
Ich habe sie noch etwas gebunden, mit Stärke, die ich ein bisschen Kirschwasser *hick* aufgelöst habe.
Die abgeseihten Zwiebelchen muss man übrigens nicht wegwerfen...sie machen sich ausgezeichnet zu dem Tomatenbrot, das meine Tochter so lecker zubereitet.....
Vielleicht verrät sie mir mal das Rezept.....
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