Freitag, 12. Oktober 2012

Panaroma

...ein altes ukrainisches Sprichwort warnt :
Eine Geschichte, die mit einer roten Bete anfängt, endet mit dem Teufel.
( Klappentext meines Lieblingsromans Pan Aroma, Tom Robbins )




Ich verspreche Euch, ganz so schlimm wird’s nicht enden – im Gegenteil.
Heute möchte ich eine Lanze für dieses wunderbare Gemüse brechen.
In den Gemüseregalen fristet sie leider oft ein trauriges Dasein, neben den leuchtenden Paprika, den strahlenden Kürbissen und den über das ganze Jahr rot funkelnden Tomaten,die meistens nur aus Konsistenz, aber wenig Geschmack bestehen.
Nein, ich lasse mich nicht blenden ! Ich entscheide mich für die erdige Knolle – schließlich ist es Herbst !
Komischerweise mochte ich die schon als Kind...eingelegt von Oma, oder in dem köstlichsten aller Heringssalaten, natürlich auch von Oma.
Heute bereite ich aus der Bete meistens ein schnelles kleines Gericht zu...ein Abendessen zum Butterbrot !
Ich habe Euch 2 Varianten mitgebracht, die so easy sind, daß man eigentlich kaum Worte darüber verlieren muss....schaut´s euch die Bilder an.
Zum einen eine Betecarpaccio...was braucht Ihr ? Richtig! Ein scharfes Messer zum dünn, wirklich sehr dünn aufschneiden.
Die Scheiben beträufelt Ihr mit einem guten Olivenöl und gebt etwas Meersalz dazu...mir genügt das....ok..ein wenig Wasabi oder Meerrettich kommt gut dazu.
Zum anderen zaubert ihr einen raschen Salat...Bete schälen, grob reiben, Öl,Salz, Zucker, etwas Zitronensaft dazugeben, mit ein wenig Dill bestreuen – fertig.
Im Bild habe ich noch ein wenig Wasabijoghurt dazugegeben.
Eine tolle warme Gemüsebeilage ist die gebackene Bete, in Folie, mit Kümmel und Meersalz. Herrlich zu gekochtem Rindfleisch...oder auch nur so.
Leute, ein Tip noch : spielt nicht zu häufig mit den Einmalhandschuhen herum...sonst fehlen sie Euch dann beim Bete schälen.....so wie mir heute...




Also ! Auf die Bete, fertig, Los !





Dienstag, 9. Oktober 2012

Schweinefilet im Briocheteig

Manchmal gibts in der Küche ja auch ein bisschen was zu lachen.
Ich habe beispielsweise mal einen Hefezopf gebacken, der aufriss und dann aussah wie eine....lassen wir das.
Diesmal sollte es Schweinefilet im Briocheteig sein, das mich erheiterte. Ich habe einen Briochteig gemacht aus:
15 Gramm Frischhefe in 30ml Wasser aufgelöst,
300 Gramm Mehl,
15 Gramm Zucker,
2 Eiern,
110 Gramm Butter und
einer Prise Salz.
30 Minuten gehen lassen, anschliessend nochmals durchkneten und nochmals 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Das Filet, hübsch pariert, salzen, pfeffern, anbraten. Abkühlen lassen.
Aus Kräutern, Semmelbröseln (bei mir Panko), etwas Olivenöl und Salz eine Paste herstellen.
Jetzt den Briocheteig auswallen, die Paste daraufgeben, das Fleisch darauflegen und einwickeln.
Im 180°C heissen Ofen ca. 50 Minuten backen.
Mir ist beim Einwickeln an 2 Stellen der Teigmantel etwas eingerissen, ich habe aus Teigresten flugs Kreise ausgetochen, um die Löcher zu flicken.....und weil 2 so blöd aussahen, noch einen dritten dazu. Und siehe da: sah noch blöder aus.
Als das Ding gebacken war,sah es aus wie ein Schweinefilet im Teigmantel mit Wunschpunkten.
Angeschnitten sah es dann nicht mehr ganz so lächerlich aus....Glück gehabt.




Es gab Ofengemüse dazu und Kräuterbutter, diese war diesmal mit Cognac, von Robert inspiriert.
Es war köstlich, trotz...oder gerade wegen der Wunschpunkte?



Samstag, 6. Oktober 2012

Gewinner Brot....Kuchen?!

Zorra, meine liebe Mentorin und (noch wichtiger) Freundin feiert Geburtstag.
Acht Jahre gibt es ihren Blog bereits, und ich lese ihn seit ca. 5 Jahren täglich.
Immer wieder und unermüdlich richtet sie Events aus, bastelt Banner, und hilft Internet-Pfeifen wie mir beim Bloggen.
Jetzt hat Sie ein besonderes Leckerchen am Start:
Rezepte für Sieger, bei dem es ordentlich was zu gewinnen gibt. Zudem lockt ein Auftritt in einem Kochbuch von Braun.
Da muss ich doch ein sensationelles Rezept beisteuern, zu dem mich Rachel Khoo inspiriert hat.
200 Gramm Mehl mit
50 Gramm Maisgries mischen,
15 Gramm Backpulver dazu.
Jetzt 100 Gramm Ziegenweichkäse würfeln,
60 Gramm Pistazien und
100 Gramm Trockenpflaumen, grob gehackt unter das Mehl heben.
Nun kommen die flüssigen Zutaten dran:
4 Eier,
150ml gutes Pflanzenöl,
100ml Milch und
50 Gramm Joghurt mit dem Stabmixer luftig aufschlagen.
Etwas Salz dazu, und etwas gemahlenen Safran.
Die flüssige Komponente ganz behutsam unter die Mehlmischung heben.
In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen Ca. 40 Minuten backen.




Vorsichtig aus der Form herausheben und am Besten lauwarm geniessen. Schmeckt köstlich, und sieht fantastisch aus. Ich könnte mir auch zig Varianten vorstellen....Schafs-, statt Ziegenkäse, Pinienkerne statt Pistazien, Datteln oder Feigen statt Pflaumen.
Für mich ein absolutes Gewinner-Rezept.
Dir nochmal Danke, liebe Zorra.....und zwar für ALLES!


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Rote Bete Suppe

Easy-peasy Rezept:
Bete würfeln, Zwiebel auch, in etwas Öl anbraten.....salzen, pfeffern. Brühe dazugeben (ich habe für soclhe Fälle immer eingefrorene Hühnerbrühe) kochen lassen, bis die Bete weich ist. Pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Sahne verfeinern. Wenn man mag, kann man noch etwas frisch geriebenen Meerettich obenauf geben.
Schaut mal, wie schön eine der Beten war, die ich aufgeschnitten habe:




Wenn man Kinder im Haus hat, darf man diese Suppe auch Pink-Panther-Suppe nennen, dann wird sie noch lieber gegessen :-)
Die Bete-Reste, die im Sieb verblieben sind, habe ich übrigens in eine Bolognese Sosse gegeben. Ich wollts nicht wegwerfen, und das Ergebnis war WOW. Schmeckte hervorragend, und die Bolo-Sosse war herrlich rot.

Montag, 1. Oktober 2012

Herbstgemüse

Was ist das momentan für eine herrliche Fülle auf den Märkten! Wohin man blickt, leckeres Gemüse....und das Lieblingsessen von meiner Tochter und mir ist momentan Gemüse. Aus dem Ofen, mit etwas gutem Öl vermischt und mit Maldon Sea Salt bestreut.
Dazu eine Sour Cream.....köstlich.
Kartoffeln und rote Beete in Spalten schneiden, Zwiebeln in dicke Ringe, Lauchzwiebeln halbieren.
Kürbis kann man in grosse Würfel schneiden, oder halbiert und entkernt mit aufs Blech legen.
In diesem Fall habe ich jede Sorte einzeln mit Öl vermischt und nebeneinander auf das Blech gegeben. Weil nicht alle Familienmitglieder alles essen ;-) Auch Paprika oder Zucchini sind fein.
Wenn nur meine Tochter und ich am Tisch sitzen, kommt alles in eine Schüssel, Öl dazugegeben und ordentlich durchgemischt. Salz darauf, und ein bisschen braunen Zucker. In den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad geben. 45 Minuten später hat man ein superleckeres Abendessen.




Probiert das unbedingt mal aus!