Bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es einen Asia Stand, und Lorenzo (wirklich!) macht feine scharfe Süppchen und tolle Curries.
Also esse ich sooft ich kann meine Asia Suppe dort, und kaufe dann gleich noch die Zutaten für den Heimbedarf.
Hühnersuppe habe ich meistens eingefroren, vor allem wenns zuvor Saté gab ( Danke an Mun-ju Kim, die mich aufgeklärt hat, dass "Saté" Spiesschen heisst, ich also nicht Saté- Spiesschen sagen sollte ;-)) die nehme ich als Basis. Dazu kommt ein gequetschter Zitronengrasstengel und etwas Ingwer.
Ich übergiesse die Glasnudeln mit kochendem Wasser, und seihe sie 3 Minuten später wieder ab.
Ich schneide ein paar Shiitake Pilze klein, die dürfen in die Suppe hinein, und ein paar hübsche kleine Champignons auch. Chili rein, ganz wichtig! Lauchzwiebeln, und etwas Parsley klein schneiden und mit den Glasnudeln und einer Handvoll Sprossen schonmal in den Suppenschüsseln anrichten.
Mit der heissen Brühe aufgiessen.
....und wer mag, bekommt noch einen Schluck Kokosmilch:
Und immer schön aufessen!!!!
Montag, 7. November 2011
Samstag, 5. November 2011
Saté Spiesse
Ich kaufe Hühner nur noch im Ganzen, von einem Hühnerhof zu dem ich zwar 20 Minuten unterwegs bin, der aber tolle Eier hat, und Hühner, die aussehen wie Hühner. Die draussen rumlaufen dürfen und scharren und picken. Meistens kaufe ich 10 Stück, damit sich die Fahrt lohnt.
Früher hatte mein Schwiegervater eigene Hühner, die Qualität bleibt zwar unerreicht, aber mit den Vögeln aus Agathazell bin ich auch zufrieden. Eins mach ich immer sofort, der Rest wird weggefroren.
Diesmal gabs Saté Spiesse aus der Hühnerbrust, ein paar leckere Keulen und aus den Resten noch ein Süppchen.
Für die Spiesse wässere ich Holzstäbchen , und die Brüste schneide ich in Streifen .
Die Streifen Ziehharmonika-artig auf die Spiesse stecken und in eine Marinade legen.
Diese mische ich aus Soja Sosse, Erdnussöl und etwas roter Curry Paste.
Dann heize ich meine tolle Pfanne (Arthurs Tochter und Chef Hansen wissen welche) und brate die Saté Spiesschen an. Ich lasse sie anschliessend noch eine Viertelstunde in der Wärmeschublade ruhen.
Dazu gibt es eine Erdnuss-Sosse, die ich aus gehackten Erdnüssen, etwas Erdnussbutter, Kokosmilch und ein bisschen gehacktem Chili mische und mit Soja abschmecke. Zitronengras darf auch nicht fehlen. Dann streu ich noch ein paar Zwiebellauch-Ringe
drauf....
Das Huhn ist nicht umsonst gestorben :-)
Früher hatte mein Schwiegervater eigene Hühner, die Qualität bleibt zwar unerreicht, aber mit den Vögeln aus Agathazell bin ich auch zufrieden. Eins mach ich immer sofort, der Rest wird weggefroren.
Diesmal gabs Saté Spiesse aus der Hühnerbrust, ein paar leckere Keulen und aus den Resten noch ein Süppchen.
Für die Spiesse wässere ich Holzstäbchen , und die Brüste schneide ich in Streifen .
Die Streifen Ziehharmonika-artig auf die Spiesse stecken und in eine Marinade legen.
Diese mische ich aus Soja Sosse, Erdnussöl und etwas roter Curry Paste.
Dann heize ich meine tolle Pfanne (Arthurs Tochter und Chef Hansen wissen welche) und brate die Saté Spiesschen an. Ich lasse sie anschliessend noch eine Viertelstunde in der Wärmeschublade ruhen.
Dazu gibt es eine Erdnuss-Sosse, die ich aus gehackten Erdnüssen, etwas Erdnussbutter, Kokosmilch und ein bisschen gehacktem Chili mische und mit Soja abschmecke. Zitronengras darf auch nicht fehlen. Dann streu ich noch ein paar Zwiebellauch-Ringe
drauf....
Das Huhn ist nicht umsonst gestorben :-)
Donnerstag, 3. November 2011
Burger Battle- Thai Chicken Burger und ein alter Bekannter.
Uwe von High Foodality hat den Fehdehandschuh geworfen und ich werde ihn kalt lächelnd aufnehmen....
In der Zeitschrift "Beef" waren einige Burger Rezepte, die ich als Inspiration genommen habe.
Los gehts mit den Buns, also den Burger Brötchen.
1Würfel Hefe mit 1EL Honig in
120ml lauwarmer Milch auflösen
und mit ein paar Esslöffeln Mehl verrühren.
10 Minuten gehen lassen.
Diesen Vorteig mit
500gr Mehl,
30gr geschmolzener Butter,
3 Eiern und
12gr Salz verkneten.
15 Minuten gehen lassen. Anschliessend in 12 Portionen teilen, und Kugeln formen.
Diese zu Fladen ausrollen. Auf ein Backblech legen und weitere 10 Minuten gehen lassen.
Mit Eiweiss bestreichen und in den 180°C heissen Ofen schieben. Etwas Wasser im in den Ofen spritzen (oder ein/zwei Eiswürfel hineingeben). Buns ca. 15 Minuten lang backen.
Etwas abkühlen lassen und in einen Gefrierbeutel geben, verschliessen und vollständig abkühlen lassen.
Für den Thai Chicken Burger habe ich
1 Brathähnchen abgefieselt und das Fleisch mit einem Ei und ein paar Ringen Lauchzwiebeln im Thermomix zerkleinert und mit rotem Thai Curry und Salz gewürzt.
Daraus Bratlinge geformt und ausgebraten. Die Frikadellen warmhalten.
Für die Sosse mache ich eine Mayonnaise selber aus:
500 gr Quark, 150ml Traubenkernöl, etwas Essig, Senf, Salz und einem Eiweiss. Alles zusammen mit dem Zauberstab aufschlagen.
Ein Viertel Ananas klein würfeln und etwas Curry dazugeben. Unter die Hälfte der Mayonnaise rühren.
Ich lasse ein paar Zwiebelchen in Scheiben geschnitten in karamellisiertem Zucker anbräunen und lösche mit Essig ab.
Die Hälfte der Buns aufschneiden, mit der Remoulade bestreichen, Zwiebelchen darauf, Hühnchen Bullette darauf. Wers scharf mag, schneidet ein paar Chillies in Ringe und gibt sie dazu. Oder ein paar Blättchen Koriander.
In der Zeitschrift "Beef" waren einige Burger Rezepte, die ich als Inspiration genommen habe.
Los gehts mit den Buns, also den Burger Brötchen.
1Würfel Hefe mit 1EL Honig in
120ml lauwarmer Milch auflösen
und mit ein paar Esslöffeln Mehl verrühren.
10 Minuten gehen lassen.
Diesen Vorteig mit
500gr Mehl,
30gr geschmolzener Butter,
3 Eiern und
12gr Salz verkneten.
15 Minuten gehen lassen. Anschliessend in 12 Portionen teilen, und Kugeln formen.
Diese zu Fladen ausrollen. Auf ein Backblech legen und weitere 10 Minuten gehen lassen.
Mit Eiweiss bestreichen und in den 180°C heissen Ofen schieben. Etwas Wasser im in den Ofen spritzen (oder ein/zwei Eiswürfel hineingeben). Buns ca. 15 Minuten lang backen.
Etwas abkühlen lassen und in einen Gefrierbeutel geben, verschliessen und vollständig abkühlen lassen.
Für den Thai Chicken Burger habe ich
1 Brathähnchen abgefieselt und das Fleisch mit einem Ei und ein paar Ringen Lauchzwiebeln im Thermomix zerkleinert und mit rotem Thai Curry und Salz gewürzt.
Daraus Bratlinge geformt und ausgebraten. Die Frikadellen warmhalten.
Für die Sosse mache ich eine Mayonnaise selber aus:
500 gr Quark, 150ml Traubenkernöl, etwas Essig, Senf, Salz und einem Eiweiss. Alles zusammen mit dem Zauberstab aufschlagen.
Ein Viertel Ananas klein würfeln und etwas Curry dazugeben. Unter die Hälfte der Mayonnaise rühren.
Ich lasse ein paar Zwiebelchen in Scheiben geschnitten in karamellisiertem Zucker anbräunen und lösche mit Essig ab.
Die Hälfte der Buns aufschneiden, mit der Remoulade bestreichen, Zwiebelchen darauf, Hühnchen Bullette darauf. Wers scharf mag, schneidet ein paar Chillies in Ringe und gibt sie dazu. Oder ein paar Blättchen Koriander.
Deckel drauf und entweder gleich loslegen, oder den Burger in einem Kontaktgrill nochmal 1 Minute grillen. Beide Varianten fanden in meiner Familie Anklang.
Für die Old-School Burger habe ich Bratlinge zubereitet aus
500gr Hack
einer in Butter glasig gedünsteten Zwiebel
100gr Weisbrot, in Milch eingeweicht
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten mixe ich mit dem Zauberstab und forme Bratlinge daraus. Diese lasse ich 15 Minuten im Kühlschrank ruhen und brate sie dann in der Pfanne. Anschliessend warmhalten.
Ich mische in die andere Hälfte der Mayonnaise mit einer gewürfelten Essiggurke. Dann bestreiche ich meine Buns damit, lege einen Hackbratling darauf, ein paar der oben beschriebenen Zwiebelchen, eine Scheibe ausgebratenen Bacon udn eine Scheibe Gouda. Tomate und Rucola dazu......
Köstlich! Beide Burger waren der Hammer, wobei der zweite ja eher altbekannt ist. Teilnehmen möchte ich mit dem Thai Chicken Burger. Uwe, was sagst Du?
Mittwoch, 2. November 2011
Dienstag, 1. November 2011
Geburtstagstorte
Mein ältester Sohn hatte gestern Geburtstag und wünschte sich Burger und eine Torte, die er in einer meiner Zeitschriften entdeckt hat.
Eine Buttercreme-Pekannuss-Torte sollte es sein.
Ich backe gerne Kuchen, aber ich scheue Torten. Probleme bekam ich bereits beim Zutateneinkauf...in der ganzen Stadt gab es keine Pekannüsse. Also musste ich sie durch Walnüsse ersetzen. Dann grübelte ich wieder über dem Original Rezept und erschrak über die Menge an Butter und Zucker. Ich beschloss, die Buttercreme durch ein Frosting aus Schokolade und fettreduziertem Frischkäse zuersetzen.
Na gut, also, erstmal die Böden gebacken...
250gr Butter mit
250gr Zucker schaumig rühren,
4 Eier und
200ml Buttermilch nach und nach unterrühren
Anschliessend 450gr Mehl, das zuvor mit 1 TL Backpulver und 3/4 TL Natron vermengt wurde
mit der Butter/Zucker/Ei Mischung verrühren, dabei 2TL starken Espresso hinzufügen.
In eine 26er Springform füllen und 60 Minuten bei 180 Grad backen.
Herausnehmen, abkühlen lassen und in 3 Böden teilen.
Anschliessend 300gr Zartbitterschokolade mit 450gr Frischkäse und 100gr Puderzucker zu einem Frosting verrühren. Mit einem Drittel die Böden zusammensetzen, anschliessend den Rand mit einem weiteren Drittel einstreichen.
200gr Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, und in einen tiefen, flachen Teller füllen.
Die Torte wie ein Rad aufstellen und durch den Teller rollen.
Danach die Oberfläche mit dem übrigen Frosting versehen, und die Nüsse noch ein bisschen über den oberen Rand ziehen.
Mit dem optischen Ergebnis war ich sehr zufrieden.
Geschmeckt hat sie mir nicht. Das Frosting war toll, aber die Böden waren mir zu trocken und zu schwer. Biskuit hätte viel besser gepasst. Der Espresso im Teig hat mich besonders gestört. Er war keine geschmackliche Unterstützung, und die Farbe des Teiges war scheusslich.
Und die Moral von der Geschicht´......meine Torte ess ich nicht.
Nächstesmal gibts wieder Kuchen ;-)
Eine Buttercreme-Pekannuss-Torte sollte es sein.
Ich backe gerne Kuchen, aber ich scheue Torten. Probleme bekam ich bereits beim Zutateneinkauf...in der ganzen Stadt gab es keine Pekannüsse. Also musste ich sie durch Walnüsse ersetzen. Dann grübelte ich wieder über dem Original Rezept und erschrak über die Menge an Butter und Zucker. Ich beschloss, die Buttercreme durch ein Frosting aus Schokolade und fettreduziertem Frischkäse zuersetzen.
Na gut, also, erstmal die Böden gebacken...
250gr Butter mit
250gr Zucker schaumig rühren,
4 Eier und
200ml Buttermilch nach und nach unterrühren
Anschliessend 450gr Mehl, das zuvor mit 1 TL Backpulver und 3/4 TL Natron vermengt wurde
mit der Butter/Zucker/Ei Mischung verrühren, dabei 2TL starken Espresso hinzufügen.
In eine 26er Springform füllen und 60 Minuten bei 180 Grad backen.
Herausnehmen, abkühlen lassen und in 3 Böden teilen.
Anschliessend 300gr Zartbitterschokolade mit 450gr Frischkäse und 100gr Puderzucker zu einem Frosting verrühren. Mit einem Drittel die Böden zusammensetzen, anschliessend den Rand mit einem weiteren Drittel einstreichen.
200gr Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, und in einen tiefen, flachen Teller füllen.
Die Torte wie ein Rad aufstellen und durch den Teller rollen.
Danach die Oberfläche mit dem übrigen Frosting versehen, und die Nüsse noch ein bisschen über den oberen Rand ziehen.
Mit dem optischen Ergebnis war ich sehr zufrieden.
Geschmeckt hat sie mir nicht. Das Frosting war toll, aber die Böden waren mir zu trocken und zu schwer. Biskuit hätte viel besser gepasst. Der Espresso im Teig hat mich besonders gestört. Er war keine geschmackliche Unterstützung, und die Farbe des Teiges war scheusslich.
Und die Moral von der Geschicht´......meine Torte ess ich nicht.
Nächstesmal gibts wieder Kuchen ;-)
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