Mal wieder ein echt gelungener Cheesecake.
In der Weihnachtszeit bleiben ja oft Unmengen Plätzchen übrig, die man mit weicher Butter wunderbar zu einem Bröselboden verarbeiten kann. Ich mach das immer nach Gefühl, klappt immer. Einfach soviel Butter zugeben, bis sich mit den Krümeln ein Teig formen lässt. Auch Pralinen dürfen noch mit in den Teig. Selbstverständlich NICHT die grossartigen Pralinen von Sandra, die einfach nur himmlisch sind. Sondern, die anderen....gekauften, die man einfach nicht essen möchte. Ab damit in den Bröselboden.
Dann eine Springform fetten und den Boden mit dem Teig auskleiden.
Meine Füllung mach ich immer angelehnt an ein Rezept von Cynthia Barcomi. Sie ist eine Verfechterin von grammgenauen Angaben und absoluter Einhaltung der Vorgaben.....ich nicht.
Wir passen trotzdem zusammen ;-)
600 Gramm Frischkäse und
250 Gramm Quark mit
300 Gramm Zucker,
30 Gramm Stärke,
3 Eiern,
etwas Vanillemark,
einen EL Rum und
175ml Sahne
verrühren.
Auf den vorbereiteten Boden geben und ca. 1Stunde bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen.Ich habe diesmal zwei kleinere Kuchen gebacken, weil ich einen davon zu einem Geburtstagskaffee mitnehmen möchte.
Köstlich! Unbedingt das erste Stück lauwarm essen!
Und mit diesem Kuchen schliesse ich das Jahr 2012 ab, ich bedanke mich bei Euch als Leser und Kommentatoren, für Geschenke aus Euren Küchen, die mich wahnsinnig gefreut haben....ich hatte viel Spass mit Euch, und mit meinem Blog. Und, ein Novum, ich habe keine Vorsätze fürs neue Jahr....vielleicht fallen mir heute im Laufe des Tages noch welche ein. Oder Ihr schickt mir Eure?!
Sonntag, 30. Dezember 2012
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Griessklösschen
Es gibt Essen, das sich direkt in die Seele schmuggelt und dort wahre Wunder bewirkt. Meistens werden einem solche Mahlzeiten von den Mamas gekocht. Bei mir waren das: Germknödel, Schaschlik, Reis mit Erbsen und Möhren (UNBEDINGT aus der Dose) und Käse, und süsse Griesklösschen.
Wenn ich also mal wieder durch die Führerscheinprüfung(sic) gefallen war oder Liebeskummer hatte, gabs wundersamerweise eins dieser Gerichte und schon wars nicht mehr gaaaanz soooo schlimm.
Letzte Woche hatte ich eine körperlich und seelisch sehr anstrengende Woche, die einer dringenden Therapie via Kindheitsessen bedurfte.
Es mussten Griessklösschen sein.
Dazu werden
500 Gramm Magerquark mit
100 Gramm geschmolzener Butter,
125 Gramm Gries,
2 EL Zucker
4 Eiern und
einer Prise Salz vermischen.
Diese Masse 10 Minuten stehen lassen, währenddessen einen Topf Wasser aufsetzen und kochen lassen. Runterschalten.
Aus der Masse mit zwei Esslöffeln Nocken formen und ins Wasser gleiten lassen. Ca. 10 Minuten simmern lassen.
Mit einem Seiher herausheben und mit etwas flüssiger Butter und Zimtzucker servieren.
Hilft gegen Kummer. Versprochen. Und schmeckt auch ohne Kummer. Auch versprochen.
Wenn ich also mal wieder durch die Führerscheinprüfung(sic) gefallen war oder Liebeskummer hatte, gabs wundersamerweise eins dieser Gerichte und schon wars nicht mehr gaaaanz soooo schlimm.
Letzte Woche hatte ich eine körperlich und seelisch sehr anstrengende Woche, die einer dringenden Therapie via Kindheitsessen bedurfte.
Es mussten Griessklösschen sein.
Dazu werden
500 Gramm Magerquark mit
100 Gramm geschmolzener Butter,
125 Gramm Gries,
2 EL Zucker
4 Eiern und
einer Prise Salz vermischen.
Diese Masse 10 Minuten stehen lassen, währenddessen einen Topf Wasser aufsetzen und kochen lassen. Runterschalten.
Aus der Masse mit zwei Esslöffeln Nocken formen und ins Wasser gleiten lassen. Ca. 10 Minuten simmern lassen.
Mit einem Seiher herausheben und mit etwas flüssiger Butter und Zimtzucker servieren.
Hilft gegen Kummer. Versprochen. Und schmeckt auch ohne Kummer. Auch versprochen.
Freitag, 21. Dezember 2012
Früchtegewürzbrot
Die fleissige Zorra organisiert zum achten Mal ihren Weihnachtskalender im Kochtopf. Und zu allem Überfluss überschüttet sie uns auch noch mit "Gschänkli".
Mitmachen darf jeder, vorbeischauen lohnt sich also!
Es ist lange haltbar, lässt sich wunderbar verschenken und schmeckt köstlich.
Und allzuviel Aufwand bedarf es auch nicht.
Früher war es Tradition, dass arme Leute bei reichen Bauern zur Adventszeit Weihnachtslieder vorgetragen haben, um ein Stück Früchtebrot zu "ersingen". Darum nannte man das Stück Brot dann "Singate". Diese Tradition ist ausgestorben.
Dennoch ist auch heute ein gutes Birnen-oder Früchtebrot noch ziemlich teuer.
Häufig wird der Früchteteig in einen dünnen Hefeteig eingeschlagen, damit die Früchte nicht verbrennen.
Bei mir nicht, denn ich verwende keine knochentrockenen Hutzeln, sondern getrocknete Birnen, die ich beim Türken auf dem Markt kaufe.
Zudem wird mein Teig gekocht, bevor er gebacken wird.
Und dass ich's mir immer einfach mache, hat sich inzwischen wohl rumgesprochen ;-)
600 Gramm Trockenfrüchte, bei mir 200 Gramm Birnen, 200 Gramm Feigen, je 100 Gramm Kirschen und Datteln (Ihr könnt die Früchte kleinschneiden, ich mache das nicht, weil 1.zu faul, 2.mag ich den Anschnitt der ganzen Früchte im Brot)
120 Gramm Mandeln,
100 Gramm brauner Zucker,
1TL Natron,
1 EL Zimt,
etwas gemahlene Nelke,
nach Belieben etwas Vanillenmark mit einem Viertelliter Wasser in einen Topf geben und 10 Minuten kochen.
Aus dem Topf in eine Rührschüssel geben.Abkühlen lassen.
2EL Rum unterrühren.
Anschliessend 2 Eier unterrühren, dann
250 Gramm Mehl, mit 2 TL Backpulver vermischt, zugeben und verühren, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. In eine gefettete Kastenform geben und Hagelzucker aufstreuen.
In den auf 180°C heissen Ofen geben. Auf der unteren Schiene ca. 45 Minuten bis eine Stunde backen.
Passt dabei auf die Oberfläche auf! Das Brot wird schnell zu dunkel, dann mit Alufolie abdecken.
Mit der Stäbchenprobe auf Nummer Sicher gehen. Die Oberfläche darf aber schon ein bisschen rösch werden, das schadet dem Brot nicht.
Abkühlen lassen......Quatsch, warm anschneiden und Pflaumenmus draufstreichen!
Das Brot hält lange, sehr lange frisch. Ich habe es in der Brotschublade bloss locker in ein Leintuch eingeschlagen. 2-4 Wochen (je nach Wärme in der Küche) hält es so sehr gut. Und schmeckt hervorragend!
Ich habe auch schon einen frischen Boskop Apfel in den Teig gerieben, ich habe schon Haselnüsse und auch schon Pistazien verwendet, mit den Gewürzen experimentiert....auch ein paar Esslöffel Kakao , unters Mehl gemischt sind prima.
Ich verschenke auch gerne kleinere Exemplare zu Weihnachten.
Und nun wünsche ich Euch allen frohe Weihnachten, nicht sooooooviel essen, nicht allzuviel, aber liebevoll schenken, ein bisschen an andere denken, ein bisschen besinnlich sein. Ich hoffe, jeder von Euch hat seine Lieben an Heiligabend um sich, das ist das Wichtigste!
Falls die Welt heute nicht doch noch untergehen sollte, habt Ihr ja noch das ganze Wochenende, um Euch für die Feiertage ein Früchtebrot mit Gewürzen zu backen ;-)
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Event,
Früchtebrot,
Trockenfrüchte
Montag, 17. Dezember 2012
Hilfe aus der Kälte
Momentan herrscht nicht nur hier im Blog etwas Flaute, sondern auch in meiner Küche.
Im Geschäft brummts gerade derart, dass ich abends kaum mehr zum kochen komme.
Abhilfe schafft mein bereits im November angelegter Tiefkühlvorrat. Truhe auf, und Tomaten-,oder Bolognesesosse lachen mich an, und da liegt noch ein geviertelter Zopf, der mich am Nachmittag mit Marmelade beglückt.
Nudeln aufsetzen und Marmeladeglas aufdrehen spielt sich noch im Rahmen des mir Möglichen ab ;-) Friert Ihr gern ein? Wenn ja, was alles? Findet Ihr manchmal unbeschriftetes, undefinierbares? Ich habe beim Umzug meiner Eltern 1992 eine Hirschkeule aus den frühen Achtzigern gefunden :-) Nein, die wurde nicht gegessen.
So, jetzt muss ich aber wieder.....noch 5 Arbeitstage, dann hat der Spuk ein Ende ;-)
Im Geschäft brummts gerade derart, dass ich abends kaum mehr zum kochen komme.
Abhilfe schafft mein bereits im November angelegter Tiefkühlvorrat. Truhe auf, und Tomaten-,oder Bolognesesosse lachen mich an, und da liegt noch ein geviertelter Zopf, der mich am Nachmittag mit Marmelade beglückt.
Nudeln aufsetzen und Marmeladeglas aufdrehen spielt sich noch im Rahmen des mir Möglichen ab ;-) Friert Ihr gern ein? Wenn ja, was alles? Findet Ihr manchmal unbeschriftetes, undefinierbares? Ich habe beim Umzug meiner Eltern 1992 eine Hirschkeule aus den frühen Achtzigern gefunden :-) Nein, die wurde nicht gegessen.
So, jetzt muss ich aber wieder.....noch 5 Arbeitstage, dann hat der Spuk ein Ende ;-)
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Schon wieder Esterhazy?
Heute mal ein Shorty, ich bin leider im Vorweihnachtsstress gefangen.......
Als: Ja, schon wieder Esterhazy, sozusagen ein update.
Weil er so zubereitet echt lecker schmeckte.
Ich habe lediglich zwei Böden nach diesem Rezept gebacken, und 50 Gramm Zucker weniger genommen.
Die Buttercreme aus 150 Gramm Butter, 150 Gramm Frischkäse und 100 Gramm Puderzucker gemacht.
Keine Gussglasur dazu.
Einfach mit der Creme zusammensetzen und aussen ebenfalls mit der Creme versehen.
Kühl stellen.
Ich bin jetzt mit Esterhazy wieder ausgesöhnt, nachdem er mich jüngst so geärgert hat
;-)
Gabs für den Freund der Tochter zum Geburtstag.
Als: Ja, schon wieder Esterhazy, sozusagen ein update.
Weil er so zubereitet echt lecker schmeckte.
Ich habe lediglich zwei Böden nach diesem Rezept gebacken, und 50 Gramm Zucker weniger genommen.
Die Buttercreme aus 150 Gramm Butter, 150 Gramm Frischkäse und 100 Gramm Puderzucker gemacht.
Keine Gussglasur dazu.
Einfach mit der Creme zusammensetzen und aussen ebenfalls mit der Creme versehen.
Kühl stellen.
Ich bin jetzt mit Esterhazy wieder ausgesöhnt, nachdem er mich jüngst so geärgert hat
;-)
Gabs für den Freund der Tochter zum Geburtstag.
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